
Weißwein
Weißwein ist bei uns mehr als eine Kategorie – er ist eine Leidenschaft. Ob knackig-frischer Alltagswein, mineralischer Riesling vom Steilhang oder ein großes Gewächs für besondere Momente: Unser Sortiment reicht von zugänglichen Einstiegsweinen bis zu internationaler Weltklasse, die Weinkenner begeistert.
Du findest hier Weißweine aus deutschen Anbaugebieten genauso wie spannende Entdeckungen aus Burgund, der Toskana oder Übersee. Jede Flasche wird von uns persönlich verkostet – damit du sicher sein kannst, dass hinter jeder Empfehlung echte Überzeugung steckt. Stöbere durch unser vielfältiges Sortiment und lass dich inspirieren.
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Nach Geschmack
Häufige Fragen
Bei welcher Temperatur trinkt man Weißwein?
Was bedeutet trocken, halbtrocken und lieblich?
Welcher Weißwein passt zu Fisch, Spargel oder Käse?
Kann man Weißwein lagern?
Wie lange hält eine offene Flasche Weißwein?
Woher kommt die Farbe im Weißwein?
Weißwein online kaufen – Riesling, Burgunder und die Welt dahinter
Rund 1.900 Weißweine von über 450 Erzeugern stehen bei uns zur Wahl, und anders als beim Rotwein liegt der Schwerpunkt klar in Deutschland: Fast jeder zweite Weißwein im Sortiment stammt aus deutschen Anbaugebieten. Dazu kommen Italien, Frankreich und Österreich – und mit Südafrika und Spanien zwei Herkünfte, die preislich oft überraschen.
Wie Weißwein entsteht
Weißwein wird in der Regel aus hellen Trauben gekeltert, die direkt nach der Lese gepresst werden. Vergoren wird dann nur der Saft, ohne die Schalen – deshalb fehlen ihm Farbe und die kräftigen Tannine des Rotweins. Was bleibt, ist das Zusammenspiel aus Frucht, Säure und je nach Stil etwas Restsüße.
Übrigens: Auch aus roten Trauben lässt sich Weißwein machen, solange der Saft nicht mit den Schalen in Kontakt kommt. Der Blanc de Noirs ist genau das.
Die prägenden Rebsorten
- Riesling – die wichtigste Sorte in unserem Sortiment. Lebendige Säure, Apfel, Pfirsich und Zitrus, von knochentrocken bis edelsüß.
- Chardonnay – wandlungsfähig wie keine zweite: im Stahltank frisch und schlank, im Holz cremig und nussig.
- Sauvignon Blanc – markant grün-würzig, mit Stachelbeere, Holunder und frisch geschnittenem Gras.
- Weißburgunder und Grauburgunder – die unaufgeregten Allrounder: mild in der Säure, mit Birne, Nuss und etwas Schmelz.
- Grüner Veltliner – Österreichs Aushängeschild, mit typischem Pfefferton.
Trocken, feinherb oder lieblich?
Die Angabe auf dem Etikett bezieht sich auf den Restzucker, der nach der Gärung im Wein bleibt. Trocken heißt nicht automatisch herb: Ein Riesling mit lebendiger Säure kann trotz etwas Restsüße völlig schlank wirken, während ein säurearmer Wein schon bei wenig Zucker süßlich schmeckt. Entscheidend ist das Verhältnis, nicht der Zahlenwert allein. Wenn du unsicher bist, ist „feinherb" ein guter Einstieg – die Kategorie liegt genau dazwischen.
Woher unsere Weißweine kommen
Deutschland stellt den größten Teil des Sortiments – kein Zufall, denn kühlere Anbaugebiete spielen bei Weißwein ihre Stärken aus: Die Trauben reifen langsamer, behalten ihre Säure und entwickeln feine Aromen statt reiner Wucht. Riesling von Mosel, Pfalz oder aus Rheinhessen ist dafür das beste Beispiel.
Daneben findest du italienische Weißweine, die zum Essen gemacht sind, französische Burgunder und Loire-Weine, österreichische Veltliner und Rieslinge sowie Chenin Blanc und Chardonnay vom Kap – Letztere oft mit einem Preis-Genuss-Verhältnis, das in Europa schwer zu finden ist.
Die richtige Temperatur
Weißwein wird häufig zu kalt serviert. Bei sechs Grad direkt aus dem Kühlschrank verschwinden die Aromen fast vollständig; sieben bis zehn Grad passen für leichte, frische Weine, zehn bis dreizehn Grad für gehaltvolle Chardonnays und gereifte Rieslinge. Stell die Flasche ruhig ein paar Minuten aus dem Kühlschrank, bevor du einschenkst – der Unterschied ist deutlich.


















































