
Stahl Hasennest Müller-Thurgau
Müller-Thurgau hat ein Imageproblem — zu Unrecht, wenn man sieht, was aus einer guten Steillagenparzelle herauszuholen ist. Das Hasennest von Christian Stahl zeigt, was die Rebsorte kann, wenn Lage und Handwerk stimmen.
Die Trauben wachsen in der kleinen, extrem steilen Parzelle Tauberzeller Hasennestle in Franken — ein Standort, der die Pflege erschwert, aber Konzentration und Tiefe ins Lesegut bringt.
In der Nase öffnet sich der Wein mit Birne, Maracuja und einem Hauch Mango — reif und aromatisch, ohne aufdringlich zu werden. Am Gaumen verbindet sich diese Fruchtigkeit mit einer feinen, belebenden Säure und mineralischen Noten, die an den fränkischen Muschelkalk erinnern. Der Abgang bringt Pfirsich und Aprikose, das Mundgefühl bleibt dabei weich und rund.
Trinkempfehlung: Gut gekühlt bei 8–10 °C. Passt zu asiatischer Küche mit Kokosmilch, gebratenem Zander oder einem leichten Ziegenkäse. Auch als unkomplizierter Sommerbegleiter auf der Terrasse überzeugend.
Nährwerte pro 100 ml
Pflichtangaben & Handel
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Christian Stahl ist nicht so schlecht, wie sein Name vermuten lässt. Mit fränkischer Winzerfolklore will er nichts zu tun haben – er denkt „out of the box“. Als er den elterlichen Betrieb in Auernhofen übernahm, machte er sich nicht nur im Weinbereich, sondern auch im Marketing einen Namen.
Seine Basislinie „Nachschlag“ zeigt perfekte Balance zwischen Spaß und Handwerkskunst. Edle Weine mit Struktur und Spannung – das Ergebnis von 1.000 Stunden Handarbeit. 2018 kürte ihn die FAZ zum „Winzer des Jahres“.
Auf 30 Hektar im Taubertal, geprägt von Muschelkalk und Gipskuper, wachsen Weine mit Mineralität und einer Prise Salzigkeit. Modern, eigenwillig, fränkisch – auf höchstem Niveau.
Simmershofenwinzerhof-stahl.de
















