Landerer Gestühl Weissburgunder

Reifer Apfel, Nougat, Mineralität — kraftvoll, saftig, phenolisch.

Angebot28,63 € 0.75l (38,17 €/l)

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Landerer Gestühl Weissburgunder

Der Gestühl Weissburgunder von Landerer ist kein gefälliger Alltagswein — er zeigt, was die Rebsorte kann, wenn man ihr Zeit und Boden lässt.

Das Weingut Landerer sitzt im Markgräflerland, dem südlichsten Zipfel Badens, wo Kaiserstuhl-Nähe und burgundische Bodennähe zusammenkommen. Die Familie bewirtschaftet ihre Lagen mit klarem Fokus auf handwerkliche Vinifikation — Spontangärung inklusive. Genau diese wilde Vergärung gibt dem Gestühl seine charakteristische Würze, die ihn von sortenüblichen Weißburgundern abhebt.

In der Nase reifer Apfel, ein Hauch Nougat und Holz, dazu eine feine Spontangärungswürze, die an Brotteig und Quitte erinnert. Am Gaumen dann Dichte: feste Struktur, merkliche Mineralität, saftige Phenolik — keine weiche Schmeichelei, sondern Spannung. Der Abgang zeigt grüne Apfelschale, trocken und lang.

  • Temperatur: 12–14 °C
  • Trinkfenster: jetzt bis 2028
  • Passt zu: Kalbsbries, Zander auf Linsen, gereiftem Bergkäse oder Pasta mit Trüffelbutter
Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Baden
Rebsorte Weißburgunder
Weinfarbe Weißwein
Jahrgang 2022
Alkoholgehalt 13.0% Vol.
Säuregehalt 7,1 g
Artikelnummer VJ0771-2022
Geschmack Trocken
Serviertemperatur 8-10°C
Verschlussart Naturkorken
Abfüllmenge 0.75 l
Hersteller/Abfüller Landerer
Inverkehrbringer
Allergene Sulfite
Landerer – Logo, Weine aus Baden, Deutschland

Landerer

Weingut Landerer – das ist Burgunder, der nach Vulkanerde schmeckt. Buchstäblich.Am Kaiserstuhl, wo uraltes Vulkangestein den Boden formt, kultiviert Familie Landerer seit Generationen ihre Reben. Die Lagen Kirchberg, Eichberg und Henkenberg geben den Weinen etwas, das man nicht machen kann – man muss es zulassen.Johannes Landerer hat das früh verstanden. Mit 17 bepflanzte er seinen ersten eigenen Weinberg, experimentierte im kargen Gestein und entwickelte seinen eigenen Stil. 2016 übernahm er nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Thomas das Weingut – eine schwere Last, die er mit Respekt und Leidenschaft trägt.Was ihn antreibt: dass du im Glas wirklich schmeckst, woher der Wein kommt. Jahrgang, Boden, Mikroklima – alles soll spürbar sein. Dafür arbeitet sein Team naturnah, reduziert die Erträge bewusst und lässt den Trauben Zeit zum Reifen.Wein, der erzählt. Menschen, die zuhören.

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