Die Domaine · Bordeaux · Frankreich

Domaines Barons de Rothschild (Lafite)

Domaines Barons de Rothschild (Lafite) – ein Name, der in der Weinwelt kaum einer Erklärung bedarf. Seit über 150 Jahren steht das Weingut im Médoc für das, was Bordeaux auf der ganzen Welt berühmt... Weiterlesen Weniger lesen

Domaines Barons de Rothschild (Lafite) – ein Name, der in der Weinwelt kaum einer Erklärung bedarf. Seit über 150 Jahren steht das Weingut im Médoc für das, was Bordeaux auf der ganzen Welt berühmt gemacht hat: Weine mit Tiefe, Eleganz und einer Ruhe, die man kaum in Worte fassen kann.Hinter dem klangvollen Namen steckt eine Familie, die Weinbau nicht als Erbe verwaltet, sondern aktiv gestaltet.

Von den Grands Crus im Bordelais bis zu Projekten in Chile, Argentinien und China – die Rothschilds denken groß, ohne den Blick fürs Detail zu verlieren.

Jeder Wein trägt diese Handschrift: präzise, ausgewogen, mit einer Frucht, die sich Zeit lässt zu entfalten.Nachhaltiges Denken spielt dabei eine wachsende Rolle – im Weinberg wie im Keller. Das schmeckst du: keine Eile, kein Übermaß, sondern Wein, der dir etwas erzählen möchte.

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Domaines Barons de Rothschild (Lafite) Blason de L'Evangile Magnum HK
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Domaines Barons de Rothschild (Lafite) Saga R Bordeaux Magnum
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Carruades de Lafite
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Château L'Evangile
Angebotab 348,07 €
0,75 l464,09 €/lNährwerte
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Blason de L'Evangile
Angebotab 77,30 €
0,75 l103,07 €/lNährwerte
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Carmes de Rieussec Sauternes
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Les Légendes R Pauillac
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Domaines Barons de Rothschild (Lafite) Blason de L'Evangile Magnum HK
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Domaines Barons de Rothschild (Lafite) Les Légendes R Bordeaux blanc

Über Domaines Barons de Rothschild (Lafite)

Von Baron James bis Saskia: Sechs Generationen auf einem Premier Cru

Die Geschichte von Domaines Barons de Rothschild (Lafite) beginnt mit einem Auktionshammer in Paris. Am 8. August 1868 erwarb Baron James de Rothschild, Gründer der Pariser Rothschild-Bank, Château Lafite für 4,4 Millionen Francs — damals eine astronomische Summe. Dass der Baron drei Monate nach dem Kauf starb, ohne je einen Fuß auf das Gut gesetzt zu haben, änderte nichts am Kurs: Seine Söhne Alphonse, Gustave und Edmond übernahmen das Erbe und führten es durch Phylloxera-Krise, zwei Weltkriege und die Wirtschaftsdepression. Zu diesem Zeitpunkt war das Château bereits seit dem 13. Jahrhundert als Weinproduzent dokumentiert und trug seit der Bordeaux-Klassifikation von 1855 den Status eines Premier Grand Cru Classé.

Ab 1974 formte Baron Eric de Rothschild das Gut grundlegend um: Unter seiner Führung entstand die Unternehmensstruktur Domaines Barons de Rothschild (Lafite), die mehrere Bordeaux-Châteaux unter einem Dach vereint und den Blick konsequent über das Médoc hinaus richtete. Seit 2018 leitet seine Tochter Saskia de Rothschild die Domaines als erste Frau in dieser Rolle — sie steht für die sechste Generation der Familie an der Spitze eines Premier Cru.

Präzision im Weinberg, Zurückhaltung im Keller

Die Philosophie von DBR Lafite lässt sich in einem Satz der Kellertechnik zusammenfassen: Frucht schützen, nicht formen. Im Weinberg dominiert Cabernet Sauvignon auf dem tief verwitterten Kiesboden rund um Pauillac — der Boden, der dieser Appellation ihr charakteristisches Profil gibt. Jede Parzelle wird separat vinifiziert, damit ihre individuelle Reife im Keller erhalten bleibt. Die Vergärung in Eichen- und Edelstahlbehältern folgt einem bewusst sanften Ansatz: kein Kältemaischeverfahren, keine intensive Nachgärungsmazeration, wenig mechanischer Eingriff. Das Ziel ist ein Wein, der den Jahrgang wiedergibt, nicht die Handschrift des Kellermeisters überschreibt.

Nachhaltigkeit ist mittlerweile verbindlich verankert: Alle französischen Güter der Gruppe werden ökologisch bewirtschaftet, und 2024 erhielt DBR Lafite die B-Corp-Zertifizierung für sämtliche Estates. Technischer Direktor Olivier Trégoat setzt dabei auf ein flexibles Terroir-Verständnis, das sich den Realitäten des Klimawandels anpasst, ohne die historische Identität der Lagen aufzugeben. Eigene Fassküferei auf dem Gut versorgt die Bordeaux-Estates mit Barriques und beliefert teilweise auch die internationalen Weingüter der Gruppe.

Cabernet-Tiefe aus Pauillac — und ein Portfolio, das weit über das Médoc hinausreicht

Wer Lafite trinkt, bekommt keinen Wein, der sofort alles zeigt. Das Flaggschiff Château Lafite Rothschild ist auf Cabernet Sauvignon gebaut, zeigt Graphit, Zedernholz und dunkle Frucht in der Nase, hat mittleren bis vollen Körper und einen langen, präzisen Abgang — und braucht Zeit, um seine Schichten zu öffnen. Das Zweitwein Carruades de Lafite, aus den Carruades-Lagen mit höherem Merlot-Anteil, gibt diesen Stil zugänglicher und früher trinkbar wieder. Château L'Évangile aus Pomerol steht für merlot-getriebene Samtigkeit aus dem rechten Ufer; Château Rieussec liefert als Premier Cru Classé in Sauternes konzentrierte Botrytis-Weine aus selektiver Handlese. Die Linie Les Légendes R erschließt dasselbe handwerkliche Denken für das breitere Bordeaux — darunter auch ein weißer Bordeaux blanc.

Über den Bordelais hinaus umfasst die Gruppe Güter in Chile (Viña Los Vascos), Argentinien (Bodegas Caro, ein Joint Venture mit Nicolas Catena) und China (Domaine de Long Dai). In jedem dieser Projekte sucht die Familie nach Terroirs mit eigenem Charakter — und trägt dorthin dieselbe Arbeitsweise: sorgfältige Handlese, parzellenweise Vinifikation, langer Atem im Keller.

Bordeauxlafite.com

Rothschild (Lafite) —
Grands Crus aus dem Médoc und darüber hinaus

Domaines Barons de Rothschild (Lafite) gehört zu den wenigen Namen im Weinbau, die keine Einleitung brauchen. Seit über 150 Jahren bewirtschaftet die Familie ihre Lagen im Médoc mit einer Konsequenz, die man im Glas spürt: Weine, die sich nicht aufdrängen, sondern Zeit brauchen — und belohnen, wer sie gibt. Die Grands Crus aus Pauillac sind das Herzstück, doch das Weingut denkt längst über den Bordelais hinaus.

In Chile, Argentinien und China hat die Familie eigene Projekte aufgebaut, die dieselbe Handschrift tragen: präzise Frucht, strukturierte Tannine, ein Gleichgewicht, das sich nicht erzwingen lässt. Jede Herkunft bringt ihre eigene Sprache mit — die Rothschilds übersetzen sie, ohne den Akzent zu verlieren.

Im Weinberg wächst das Bewusstsein für nachhaltige Bewirtschaftung, im Keller bleibt die Arbeit handwerklich und geduldig. Das Ergebnis sind Weine ohne Eile: keine lauten Aromen, kein Übermaß an Holz, sondern eine Tiefe, die sich erst nach Jahren vollständig zeigt. Ideal für alle, die Bordeaux nicht als Statussymbol, sondern als Erfahrung verstehen.