Franschhoek · Südafrika
Boekenhoutskloof
Weiterlesen Weniger lesen
Boekenhoutskloof wurde schon um 1776 im "hintersten Eck" des schönen Franschoek Tals gegründet. Das "französische Eck" (Franschoek) hat einiges der französischen Lebensart bewahrt und so begründet sich auch der Weinanbau auf französische Wurzeln. Der Name "Boekenhoutskloof" heißt soviel wie "Schlucht der Kap-Buchen" und wurde dann auch unter diesem Namen von Winemaker Marc Kent bekannt gemacht.Die bekannteste Rebsorte ist die Syrah-Traube, aber auch Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Grenache, Semillon und Viognier gehören zum Portfolio.

Filter
17 Produkte
Über Boekenhoutskloof
Von 1776 bis zum Herzstück des modernen Kapweins
Das Land, auf dem Boekenhoutskloof steht, wurde erstmals 1776 urkundlich verzeichnet — im hintersten, stillsten Winkel des Franschhoek-Tals. Der Name bedeutet wörtlich „Schlucht des Boekenhout", eines einheimischen Kap-Buchenbaums, der einst als Möbelholz begehrt war. Diesen Bezug trägt das Weingut bis heute auf dem Etikett: sieben Cape-Dutch-Stühle aus Boekenhout-Holz, eines für jeden der sieben Gründungspartner, die 1993 das verfallene Anwesen kauften, restaurierten und als ernsthaftes Weingut neu begründeten.
Einer dieser Partner war Marc Kent, frisch von der Elsenburg Agricultural College, der als Kellermeister einstieg und das Weingut schrittweise zur dominierenden Kraft der südafrikanischen Weinszene formte. An seiner Seite stand der Geschäftsmann Tim Rands von Vinimark, der das kaufmännische Fundament legte. Kent stieg im Lauf der Jahre zum geschäftsführenden Partner und technischen Direktor auf und trieb die Expansion des Hauses mit einer Reihe gezielter Weinberg-Akquisitionen voran — darunter 2009 der Kauf von Porseleinberg im Swartland.
Terroir-Jagd statt Keller-Magie: Weinberg zuerst, immer
Was Boekenhoutskloof von Anfang an von vielen Zeitgenossen unterschied, war die frühe Entscheidung, Trauben aus den besten Lagen der gesamten Western Cape zu beziehen statt sich auf den Heimathof zu beschränken. Das Franschhoek-Gut liefert Syrah, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Grenache, Sémillon und Viognier; die Swartland-Liegenschaften Porseleinberg und Goldmine steuern Syrah von Schiefer- und Glimmerschiefer-Böden bei, die für ihre karge Mineralität bekannt sind. Im Hemel-en-Aarde Valley liefert das Cap-Maritime-Projekt Pinot Noir und Chardonnay vom kühlen Küstenklima.
Die Kellerphilosophie folgt dem Grundsatz minimaler Eingriffe: Spontangärung, Arbeit mit Ganzbeerenfraktionen, Betonbehälter statt neuem Holz — je nach Lage und Label unterschiedlich gewichtet, aber stets mit dem Ziel, den Weinberg sprechen zu lassen statt ihn zu überschreiben. Boekenhoutskloof ist nach dem IPW-Standard zertifiziert nachhaltig; das Weingut gehört zu den Gründungsmitgliedern der Franschhoek Mountain Conservancy, die Brandschutz und Fynbos-Erhaltung im Tal koordiniert. Auf dem Heimatgut werden invasive Fremdpflanzen aktiv entfernt.
Syrah als Signatur — und ein Sortiment mit klarer Hierarchie
Der Boekenhoutskloof Syrah gilt als einer der Weine, die Südafrikas modernen Syrah-Aufschwung ausgelöst haben. Er stammt zu 80 % von Porseleinberg und zu 20 % von Goldmine, wird handgelesen, spontan vergoren — meist mit hohem Ganzbeerenanteil — und reift ohne Neufass-Einsatz. Daneben steht der Porseleinberg Syrah als eigenständiges Projekt: Winemaker und Viticulturist Callie Louw arbeitet dort nach dem Prinzip „Farming first", setzt auf 100 % Ganztrauben-Fermentation in Betonbehältern und lagert ausschließlich in Foudres und Betoneiern. Das Ergebnis sind strukturstarke, kühle Syrahs mit Reifepotenzial, die an den nördlichen Rhône erinnern.
Das Sortiment reicht vom voluminösen The Chocolate Block — einer Swartland-Cuvée für breiten Genuss — über die gebietsgenauen Cabernet Sauvignons aus Franschhoek und Stellenbosch bis hin zum Cap Maritime Pinot Noir aus dem Hemel-en-Aarde. Jedes Label folgt seiner eigenen inneren Logik: Herkunft, Klima, Rebsorte — und möglichst wenig dazwischen.
", "notes": "Gründungsjahr des Anwesens (1776) und des modernen Weinguts (1993) sind durch Website und mehrere unabhängige Quellen belegt. Die Sieben-Partner-Geschichte und Etikett-Erklärung stammen aus übereinstimmenden Quellen (boekenhoutskloof.co.za, winewithseth.com, vineyardbrands.com). Marc Kent als Managing Partner & Technical Director ist durch die offizielle Website bestätigt; Gottfried Mocke als Chief Winemaker durch The Buyer (Feb 2025) und Vineyard Brands. Porseleinberg-Kauf 2009 belegt durch southernwines.com und worldoffinewine.com. IPW-Nachhaltigkeitszertifizierung und Franschhoek Mountain Conservancy-Gründungsmitgliedschaft aus vineyardbrands.com. Callie Louw als Porseleinberg-Winemaker aus mehreren Quellen (perrineswine, southernwines, worldoffinewine). Keine Auszeichnungen oder Punktzahlen in den Text übernommen. Zeichenanzahl (inkl. Tags): ca. 3.050.", "source_quality": "high" } ``` Hier ist das fertige JSON-Objekt: ```json { "text": "Von 1776 bis zum Herzstück des modernen Kapweins
Das Land, auf dem Boekenhoutskloof steht, wurde erstmals 1776 urkundlich verzeichnet — im hintersten, stillsten Winkel des Franschhoek-Tals. Der Name bedeutet wörtlich „Schlucht des Boekenhout", eines einheimischen Kap-Buchenbaums, der einst als Möbelholz begehrt war. Diesen Bezug trägt das Weingut bis heute auf dem Etikett: sieben Cape-Dutch-Stühle aus Boekenhout-Holz, eines für jeden der sieben Gründungspartner, die 1993 das verfallene Anwesen kauften, restaurierten und als ernsthaftes Weingut neu begründeten.
Einer dieser Partner war Marc Kent, frisch von der Elsenburg Agricultural College, der als Kellermeister einstieg und das Weingut schrittweise zur dominierenden Kraft der südafrikanischen Weinszene formte. An seiner Seite stand der Geschäftsmann Tim Rands von Vinimark, der das kaufmännische Fundament legte. Kent stieg im Lauf der Jahre zum geschäftsführenden Partner und technischen Direktor auf und trieb die Expansion des Hauses mit einer Reihe gezielter Weinberg-Akquisitionen voran — darunter 2009 der Kauf von Porseleinberg im Swartland.
Terroir-Jagd statt Keller-Magie: Weinberg zuerst, immer
Was Boekenhoutskloof von Anfang an von vielen Zeitgenossen unterschied, war die frühe Entscheidung, Trauben aus den besten Lagen der gesamten Western Cape zu beziehen statt sich auf den Heimathof zu beschränken. Das Franschhoek-Gut liefert Syrah, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Grenache, Sémillon und Viognier; die Swartland-Liegenschaften Porseleinberg und Goldmine steuern Syrah von Schiefer- und Glimmerschiefer-Böden bei, die für ihre karge Mineralität bekannt sind. Im Hemel-en-Aarde Valley liefert das Cap-Maritime-Projekt Pinot Noir und Chardonnay vom kühlen Küstenklima.
Die Kellerphilosophie folgt dem Grundsatz minimaler Eingriffe: Spontangärung, Arbeit mit Ganzbeerenfraktionen, Betonbehälter statt neuem Holz — je nach Lage und Label unterschiedlich gewichtet, aber stets mit dem Ziel, den Weinberg sprechen zu lassen statt ihn zu überschreiben. Boekenhoutskloof ist nach dem IPW-Standard zertifiziert nachhaltig; das Weingut gehört zu den Gründungsmitgliedern der Franschhoek Mountain Conservancy, die Brandschutz und Fynbos-Erhaltung im Tal koordiniert. Auf dem Heimatgut werden invasive Fremdpflanzen aktiv entfernt.
Syrah als Signatur — und ein Sortiment mit klarer Hierarchie
Der Boekenhoutskloof Syrah gilt als einer der Weine, die Südafrikas modernen Syrah-Aufschwung ausgelöst haben. Er stammt zu 80 % von Porseleinberg und zu 20 % von Goldmine, wird handgelesen, spontan vergoren — meist mit hohem Ganzbeerenanteil — und reift ohne Neufass-Einsatz. Daneben steht der Porseleinberg Syrah als eigenständiges Projekt: Winemaker und Viticulturist Callie Louw arbeitet dort nach dem Prinzip „Farming first", setzt auf 100 % Ganztrauben-Fermentation in Betonbehältern und lagert ausschließlich in Foudres und Betoneiern. Das Ergebnis sind strukturstarke, kühle Syrahs mit ausgeprägtem Reifepotenzial, die stilistisch an den nördlichen Rhône erinnern.
Das Sortiment reicht vom voluminösen The Chocolate Block — einer Swartland-Cuvée für breiten Genuss — über die gebietsgenauen Cabernet Sauvignons aus Franschhoek und Stellenbosch bis hin zum Cap Maritime Pinot Noir aus dem Hemel-en-Aarde. Jedes Label folgt seiner eigenen inneren Logik: Herkunft, Klima, Rebsorte — und möglichst wenig dazwischen.
Hamburgboekenhoutskloof.co.za
Ausgezeichnete Weine
Boekenhoutskloof —
Franschhoek-Weine mit französischem Erbe
Boekenhoutskloof liegt im hintersten Winkel des Franschhoek-Tals, einer Region, die ihren Namen — „französisches Eck" — nicht ohne Grund trägt. Hugenotten brachten im 17. Jahrhundert den Weinbau hierher, und diese Tradition ist bis heute spürbar: in der Rebsortenauswahl, im Stil der Weine, in der Ernsthaftigkeit, mit der hier gearbeitet wird. Das Weingut selbst geht auf das Jahr 1776 zurück und gehört damit zu den ältesten Adressen im Tal.
Winemaker Marc Kent hat Boekenhoutskloof zu einem der bekanntesten Namen Südafrikas gemacht — vor allem mit Syrah, der Leitsorte des Hauses. Die kühlen Hänge rund um Franschhoek geben dem Syrah eine Struktur und Tiefe, die eher an die nördliche Rhône erinnert als an die Neue Welt: dunkle Beeren, Pfefferwürze, ein langer Abgang. Daneben stehen Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Grenache für rote Cuvées, während Semillon und Viognier das Weißwein-Portfolio prägen.
Die Weine eignen sich zu kräftigen Fleischgerichten — Lammkeule, geschmorte Rinderbrust — aber auch der Semillon zeigt, dass Franschhoek ebenso überzeugende Weißweine hervorbringt: vollmundig, mit Textur, für den Tisch gemacht.























