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Stark-Condé

Stark-Condé: Handwerk trifft internationale Klasse im Jonkershoek ValleyHinter diesem Namen verbirgt sich eine Familiengeschichte: "Stark" verweist auf die deutschen Wurzeln von Gründer Hans Schröd... Weiterlesen Weniger lesen

Stark-Condé: Handwerk trifft internationale Klasse im Jonkershoek Valley

Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Familiengeschichte: "Stark" verweist auf die deutschen Wurzeln von Gründer Hans Schröder, "Condé" auf den kubanischen Schwiegersohn José Condé, der das Weingut 1998 gegründet hat. Was als ehrgeiziges Experiment mit minimaler Ausstattung begann, entwickelte sich schnell zu einer international anerkannten Adresse – der erste Cabernet Sauvignon setzte Maßstäbe.

Im Jonkershoek Valley bei Stellenbosch bewirtschaftet die Familie ihre Weinberge biologisch in Höhenlagen zwischen 150 und 600 Metern. Die verwitterten Granitböden, das kühle Klima mit durchdringenden Winterregen und der permanente Wind schaffen ideale Bedingungen für mineralische, komplexe Weine.

Im Keller zeigt sich die Philosophie: spontane Gärung mit Wildhefen, feinfühliger Ausbau in französischer Eiche, vollständiger Verzicht auf Schönung und Filtration. Stark-Condé ist berühmt für seine ausdrucksstarken Cabernet Sauvignons, präsentiert aber auch elegante Syrahs und mehrschichtige Weißweine – konsequent handwerklich, konsequent ehrlich.

Stellenbosch, Franschhoek 5 Produkte
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Über das Weingut Stark-Condé

Drei Kontinente, eine Farm: die Geschichte hinter dem Namen Stark-Condé

Hinter dem Namen Stark-Condé steckt eine Familiengeschichte, die auf drei Kontinenten beginnt. Hans Schröder, in Stellenbosch geboren, traf in den 1960er-Jahren während seines Studiums in Japan seine spätere Frau Midori Maruyama. Da ihre Ehe nach dem Apartheid-Recht in Südafrika illegal gewesen wäre, lebte das Paar die nächsten drei Jahrzehnte in Tokio, wo sie ihre drei Töchter großzogen. Als das Ende der Apartheid absehbar war, kehrten Hans und Midori zurück — und kauften 1989 die Oude-Nektar-Farm im Jonkershoek Valley. Tochter Marie und ihr Mann José Condé, ein kubanisch-amerikanischer Grafikdesigner, folgten ihnen bald nach Südafrika.

Was 1998 als Experiment begann, hat Weingeschichte geschrieben: José Condé, ohne formale Kellereiausbildung, produzierte seinen ersten Cabernet Sauvignon aus einer einzigen Weinbergsparzelle — 2.400 Flaschen, mit einfachstem Gerät. Das Ergebnis erhielt fünf Sterne im Platter's Wine Guide und wurde von Oz Clarke unter die Top-20-Weine des Jahres gewählt. Der Markenname vereint zwei Familienlinien: „Stark" steht für Franziska Stark, Hans Schröders Mutter und erste der Familie, die sich in Stellenbosch niederließ; „Condé" für Josés Vater, einen kubanischen Emigranten, dem José seinen Gestaltungswillen und sein Handwerksverständnis verdankt.

Organischer Weinbau auf dem Vulkan: Philosophie und Handwerk im Jonkershoek Valley

Das Jonkershoek Valley ist kein gewöhnlicher Stellenbosch-Standort. Die Weinberge liegen auf zersetztem Granitboden über Lehm, auf Höhen zwischen 150 und 600 Metern. Der jährliche Winterniederschlag liegt historisch fast doppelt so hoch wie im restlichen Stellenbosch, und der sommers durch das Tal streichende Südostwind hält Krankheitsdruck und Erträge niedrig. 80 Prozent der 240 Hektar großen Gesamtfarm bleiben unberührtes Naturland mit einheimischer Fynbos-Vegetation — ein angrenzender Teil des Jonkershoek National Park ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Die Weinberge selbst werden seit 2021 zertifiziert biologisch bewirtschaftet, nachdem das Gut bereits zuvor mehr als zehn Jahre nach nachhaltigen IPW-Standards gearbeitet hatte.

Im Keller folgt José Condé dem Prinzip minimaler Eingriffe konsequent: Spontangärung mit Wildhefen in offenen Bottichen, manuelle Pigeage rund um die Uhr, Korbpresse, anschließende Reifung der Rotweine bis zu 22 Monate in französischen Eichenfässern. Schönung und Filtration entfallen. José Condés eigene Worte fassen die Philosophie knapp zusammen: „Keep things as simple as possible."

Elegante Tannine, klare Herkunft: was Stark-Condé-Weine auszeichnet

Cabernet Sauvignon bleibt der rote Faden im Sortiment — und der Wein, mit dem Stark-Condé international bekannt wurde. Das Jonkershoek Valley, so José Condé, entwickelt eine charakteristisch elegante Tanninstruktur, weil Schalen, Kerne und Tannine im kühlen Bergklima langsamer und gleichmäßiger reifen als anderswo in Stellenbosch. Diese Eigenheit prägt auch den Syrah, der als weiterer Schwerpunkt des Hauses gilt. Der Flagship-Wein Three Pines Cabernet Sauvignon — benannt nach drei Pinien oberhalb des Kellers — erhielt bei Kritiker Tim Atkin MW 95 Punkte und den Status eines südafrikanischen „First Growth".

Daneben zeigt das Sortiment, wie vielseitig der Standort ist. Der Field Blend aus Viognier, Roussanne, Chenin Blanc und Verdelho wird als sogenannter Co-Ferment vinifiziert: Alle Rebsorten wachsen im selben Weinberg und werden gemeinsam geerntet und vergoren, nicht erst nach der Gärung zusammengeführt. Neun Monate Hefelager, ungeklärt und ungefiltert, liefern einen Weißwein mit Körper, Aromendichte und frischer Säurestruktur zugleich. Der Sauvignon Blanc unter dem Label The Press Club und das historische Gutsgelände Oude Nektar, das dem Weingut seinen Ursprung gab, runden das Bild ab: ein Sortiment, das Herkunft und Handwerk spiegelt, nicht Marktlogik.

Stellenboschstark-conde.co.za

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Granitböden, Wildhefen, Familie —
Stark-Condé aus Stellenbosch

1998 von José Condé im kühlen Jonkershoek Valley gegründet, bewirtschaftet Stark-Condé seine Granitlagen auf 150 bis 600 Metern biologisch. Spontangärung, Verzicht auf Schönung und Filtration, Ausbau in französischer Eiche — das Ergebnis sind mineralische Cabernet Sauvignons, fein strukturierte Syrahs und komplexe Weißweine mit echtem Charakter.