
Castello della Sala

Castello della Sala —
Antinoris Weißwein-Gut auf umbrischem Tuffstein
Seit 1350 steht das Castello della Sala auf einem Hügel in Umbrien, rund 100 Kilometer nördlich von Rom. Was einst als mittelalterliche Festung gebaut wurde, ist heute eines der bedeutendsten Weißwein-Güter Italiens — und seit Jahrzehnten im Besitz der Familie Antinori, die das Anwesen konsequent auf internationale Rebsorten ausgerichtet hat.
Die 160 Hektar Rebfläche liegen auf Böden aus Tuffstein und vulkanischem Gestein, die Wärme speichern, aber auch für natürliche Frische sorgen. Chardonnay, Sauvignon Blanc, Grechetto, Riesling und Viognier wachsen hier in einem Klima, das von der Nähe zum Tyrrhenischen Meer geprägt wird — kühlere Nächte, lange Reifezeiten, ausgeprägte Aromatik. Hinzu kommen acht Hektar Olivenhaine, deren Öl das Bild eines vollständigen Landguts abrundet.
Der Stil der Weine ist präzise und lagerfähig: keine schweren, alkoholbetonten Weißweine, sondern Cuvées und Sortenweine mit Tiefe, die von einem gut strukturierten Terroir erzählen. Rund 600.000 Flaschen verlassen das Gut jährlich — vom zugänglichen Einstiegswein bis zum gereiften Barrique-Chardonnay, der sich problemlos mit burgundischen Vergleichen messen lässt.






