
Ziereisen Grauburgunder trocken "Jaspis"

Ziereisen Grauburgunder trocken "Jaspis"
Der Jaspis von Ziereisen ist kein gefälliger Grauburgunder — er ist ein Wein, der Zeit braucht und sie belohnt. Benannt nach dem Edelstein, der im Boden der Weinberge buchstäblich vorkommt, spiegelt er seinen Ursprung direkt im Glas wider.
Das Weingut Ziereisen liegt im südlichsten Zipfel Deutschlands, im Markgräflerland nahe der Schweizer Grenze. Die Reben für den Jaspis stehen seit 1958–1962 auf Jurakalk mit Lehm-Löss-Eisen-Auflage — ein Boden, der dem Wein eine ausgeprägte mineralische Spannung mitgibt. Spontangärung, langer Hefelager in großen Holzfässern, keine Schönung, keine Filtration. Das ist kein Zufall, sondern Haltung.
Im Glas zeigt sich ein Grauburgunder mit Substanz: reife Birne und gelbe Pflaume, dazu Nuancen von Bienenwachs und Feuerstein. Der Gaumen ist dicht, die Säure klar konturiert ohne Schärfe, der Abgang lang und würzig mit einem Hauch gerösteter Haselnuss. Kein leichtgewichtiger Aperitif-Grauburgunder, sondern ein Weißwein mit dem Charakter eines Burgunders.
Trinkempfehlung: 12–14 °C. Trinkfenster mindestens bis 2035. Zu Kalbsbries, gegrilltem Zander, reifem Comté oder einem Risotto mit Steinpilzen.




















