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Weingut Karl May

Seit 1815 machen die Mays Wein im Wonnegau – und das spürt man. Sieben Generationen, eine Leidenschaft: echte Weine, die nach Heimat schmecken.Heute stehen Peter und Fritz May gemeinsam im Weinberg... Weiterlesen Weniger lesen

Seit 1815 machen die Mays Wein im Wonnegau – und das spürt man. Sieben Generationen, eine Leidenschaft: echte Weine, die nach Heimat schmecken.Heute stehen Peter und Fritz May gemeinsam im Weinberg. Zwei Brüder, eine Familie, ein Ziel: Weine, die ihren Ursprung nicht verleugnen.

Die geologische Vielfalt ihrer Lagen im Wonnegau gibt jedem Wein seinen eigenen Charakter – mineralisch, vielschichtig, unverwechselbar.Im Weinberg arbeiten die Mays ökologisch. Kein Schnellschuss, sondern echtes Handwerk, das dem Boden und den Reben Zeit lässt. Das Ergebnis schmeckst du im Glas: Weine mit Haltung, die dir etwas zu sagen haben.

Osthofen, Rheinhessen 6 Produkte
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Über Weingut Karl May

Vom Liebenauer Hof zum Weingut Karl May – über 200 Jahre Familiengeschichte im Wonnegau

Der Hof, auf dem heute Peter und Fritz May Wein machen, hat eine Geschichte, die weit vor den ersten Flaschen liegt: Seit 1309 ist der Liebenauer Hof urkundlich belegt, und nach der Napoleonischen Säkularisation erwarben die Vorfahren der heutigen Besitzerfamilie das Anwesen im Jahr 1815. Seitdem keltern die Mays in Osthofen – einer kleinen Stadt im südlichen Rheinhessen, zwischen rheinischer Tiefebene und rheinhessischem Hügelland, rund zehn Kilometer von Worms entfernt. Ihren heutigen Namen trägt das Weingut nach Karl May, dem Vater der aktuellen Generation, der die entscheidenden Grundlagen für den heutigen Betrieb gelegt hat. 2010 wurde das historische Fachwerkhaus grundlegend renoviert, ein neues Barriquelager in Betrieb genommen und eine Vinothek eröffnet.

Heute bewirtschaften die Brüder Peter und Fritz May den Betrieb in siebter Generation – gemeinsam mit ihren Eltern und Ehefrauen. Beide haben Weinbau in Geisenheim studiert. Dass sie nicht nur im Weinberg, sondern auch im Leben gut zusammenarbeiten, haben sie schon bewiesen: Fünfzehn Jahre lang standen sie gemeinsam in derselben Handballmannschaft auf dem Platz.

Biologischer Anbau als Haltung, nicht als Etikett

Seit 2007 bewirtschaftet das Weingut Karl May seine rund 35 Hektar Rebfläche nach ökologischen Richtlinien – Herbizide und chemisch-synthetische Mittel sind seitdem tabu. Der Verzicht auf künstlichen Dünger, ein schonender Rebschnitt und konsequente Ertragsreduzierung stehen im Mittelpunkt der Arbeit im Weinberg. Was die Brüder antreibt, formulieren sie klar: mit Klima, Böden und Reben zusammenzuarbeiten, statt gegen sie. Im Keller setzen Peter und Fritz May zunehmend auf Spontangärung, um den Charakter der jeweiligen Lage so direkt wie möglich ins Glas zu übersetzen. Rotweine reifen im gebrauchten Barrique, Weißweine teilweise im Edelstahltank – je nachdem, was Rebsorte und Lage verlangen.

Kalkstein, Löss und Familiengeist – was die Weine aus Osthofen prägt

Die Lagen des Weinguts erstrecken sich von Bechtheim über Westhofen bis nach Osthofen und zeigen die geologische Vielfalt des Wonnegaus. Die Kalksteinlage Geyersberg in Bechtheim – nach Süden ausgerichtet, von der Sonne bevorzugt – liefert Weine mit milder Aromatik und würzig-mineralischem Nachhall. Der Osthofener Goldberg, ebenfalls auf Kalkstein, gibt den Weinen eine kühle, salzige Mineralik. Auf den kalkreichen Lössböden reifen Spätburgunder, Merlot und Cabernet Sauvignon zu vollreifen Trauben mit der Basis für körperreiche Rotweine. Das Sortenspektrum reicht von Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder und Silvaner bis zu Pinot Noir, Frühburgunder und Cabernet – Rot- und Weißwein teilen sich die Rebfläche in etwa gleichem Verhältnis.

Neben den klassischen Ortsweinen haben Peter und Fritz May mit der Blutsbruder-Linie eine eigene Handschrift entwickelt: Cuvées aus Weiß- und Rotweinen, die Tradition und offenes Denken verbinden – trocken ausgebaut, in Bio-Qualität, und mit einem augenzwinkernden Verweis auf die Brüder-Bande, die das Weingut trägt. Empfehlenswerte Einstiegspunkte ins Sortiment sind der Riesling vom Geyersberg, der Grauburgunder und Weißburgunder aus Osthofen sowie der Blutsbruder Weiß.

Häufige Fragen

Zwei Brüder, sieben Generationen –
Wonnegau seit 1815

Seit 1815 bewirtschaftet die Familie May ihre Lagen im rheinhessischen Wonnegau. Peter und Fritz May setzen auf ökologischen Weinbau und die geologische Vielfalt ihrer Böden – das Ergebnis sind Weine mit klarer Herkunft, mineralischer Tiefe und eigenem Charakter.