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Schlumberger

Schlumberger ist Österreichs älteste Sektkellerei – gegründet 1842 von Robert Schlumberger, einem elsässischen Kellermeister, der seine Kunst bei Ruinart in Reims erlernte und die Méthode Tradition... Weiterlesen Weniger lesen

Schlumberger ist Österreichs älteste Sektkellerei – gegründet 1842 von Robert Schlumberger, einem elsässischen Kellermeister, der seine Kunst bei Ruinart in Reims erlernte und die Méthode Traditionnelle erstmals nach Österreich brachte.

Als k.u.k. Hoflieferant und Pionier der österreichischen Schaumweinkultur hat das Wiener Haus Maßstäbe gesetzt, die bis heute gelten: Grundweine ausschließlich von österreichischen Vertragswinzern, mindestens zwölf Monate Hefelager, handwerkliches Rütteln.

Die unterirdischen Keller im 19. Bezirk – die ältesten ihrer Art in Österreich – erzählen von dieser langen Geschichte. Beim Wiener Opernball ist Schlumberger seit Jahrzehnten der heimliche Star im Glas.

Wien, Niederösterreich 6 Produkte 3 prämierte Produkte
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Schlumberger
Herkunft Niederösterreich, Österreich
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Schlumberger Sekt Grüner Veltiner
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Schlumberger Sparkling Sekt Brut
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Wine & Dine - Weine aus Österreich am 18.09.2026
Wine & Dine - Weine aus Österreich am 18.09.2026Österreich im Glas: Grüner Veltliner, Kremstal, Burgenland – 18.09.2026.
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Schlumberger Sparkling Brut GP Méthode Traditionnelle 0.75L
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Schlumberger Rosé Brut GP Méthode Traditionnelle 0.75L

Über das Weingut Schlumberger

Vom Champagner-Kellermeister zum Pionier der österreichischen Schaumweinkultur

Robert Alwin Schlumberger, 1814 in Stuttgart geboren, arbeitete sich bei Ruinart in Reims – dem ältesten Champagnerhaus der Welt – zum Kellermeister und Produktionsleiter hoch. Eine Rheinreise brachte ihn 1841 mit der Wienerin Sophie Kirchner zusammen; ein Jahr später folgte er ihr nach Österreich und gründete 1842 das Haus Schlumberger. Er war damit der erste Produzent außerhalb Frankreichs, der konsequent nach der Méthode Traditionnelle arbeitete – die Zweigärung in der Flasche, das handwerkliche Rütteln, das Degorgieren: alles direkt aus der Champagne importiertes Handwerk.

Der Erfolg kam rasch. Mit dem „Sparkling Vöslauer" – benannt nach den gepachteten Weingärten in Bad Vöslau – avancierte Schlumberger zum Lieblingsgetränk der Wiener Gesellschaft. Bei der Weltausstellung 1862 in London schaffte es der Schaumwein auf die Weinkarte der Königin; kurz darauf folgte die Ernennung zum k.u.k. Hoflieferanten. 1878 wurde Robert Alwin Schlumberger in den erblichen Adelsstand als „Edler von Goldeck" erhoben. Über vier Generationen blieb das Haus im Familienbesitz, bevor es 1973 an das deutsche Familienunternehmen Underberg überging – mit der vertraglichen Zusicherung, ausschließlich österreichische Trauben und die Méthode Traditionnelle beizubehalten.

Kellerwelten in Döbling, Grundweine aus Niederösterreich und dem Burgenland

Das Herzstück des Hauses sind die unterirdischen Kellerwelten in Wien-Döbling, Heiligenstädter Straße. Die weitläufigen Gänge – teilweise über 300 Jahre alt und einst von Karl Ritter von Ghega, dem späteren Erbauer der Semmeringbahn, ausgebaut – erstrecken sich über 2,4 Kilometer. Mehrere Millionen Flaschen reifen hier im Dunkeln unter gleichbleibenden Temperaturbedingungen. Unternehmensführung und historische Kellerwelten bleiben in Wien-Heiligenstadt; die eigentliche Sektproduktion und Abfüllung übersiedelte 2025 in eine neue Anlage im burgenländischen Müllendorf.

Die Grundweine liefern ausschließlich österreichische Vertragswinzer aus Niederösterreich und dem Burgenland, die nach Schlumberger-Qualitätsstandards arbeiten und regelmäßig kontrolliert werden. Das Assemblieren unterschiedlicher Grundweine zur Cuvée ist der entscheidende Schritt: Er sichert Jahrgang für Jahrgang den typischen Geschmack des Hauses. 1994 wurde Schlumberger als erste Sektkellerei im deutschsprachigen Raum nach ISO 9001 zertifiziert – ein Qualitätsmanagement, das schon bei der Traube beginnt.

Mindestens zwölf Monate auf der Hefe – Sortiment entlang der österreichischen Sekt-Pyramide

Jede Flasche Schlumberger reift mindestens zwölf Monate auf der Hefe; die Reserve- und Große-Reserve-Linien liegen noch länger im Keller. Das handwerkliche Rütteln sammelt die Hefe im Flaschenhals, das Degorgieren entfernt sie präzise – der Kellereipunkt auf dem Flaschenboden ist das sichtbare Qualitätszeichen für diese Methode. Das Ergebnis sind feinperlende Schaumweine mit klarer Frucht, lebendiger Säurestruktur und cremiger Perlage.

Das Sortiment reicht von der klassischen Sparkling-Brut-Linie – darunter ein rebsortenreiner Grüner Veltliner – über elegante Rosé-Cuvées bis zu den gehobenen Grande-Prestige-Abfüllungen nach Méthode Traditionnelle. Damit deckt Schlumberger alle Stufen der österreichischen Qualitätspyramide für Sekt g.U. ab. Ob als Aperitif, zur Tafel oder beim Wiener Opernball: der Schaumwein aus Wien-Döbling hat eine kulturelle Selbstverständlichkeit erreicht, die kein anderes österreichisches Haus für sich beanspruchen kann.

Ausgezeichnete Weine

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Schlumberger Sekt Grüner Veltiner
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Das sagen unsere Kunden

In unserer Familie wird viel Sekt getrunken, aber der Grüne Veltliner von Schlumberger sticht hervor durch seine Frische und die feinen Nuancen nach Obst, insbesondere nach Marillen.
über Schlumberger Sekt Grüner Veltliner
ein schöner feinperliger Sekt, trocken und mit einer schönen Hefenote. Auch farblich sehr ansprechend
über Schlumberger Sparkling Sekt Brut

Häufige Fragen

Schlumberger –
Wiener Schaumweinkultur seit 1842

Schlumberger ist keine Marke, die sich ihre Geschichte ausdenkt – sie hat sie selbst geschrieben. Robert Schlumberger, ein elsässischer Kellermeister, der sein Handwerk bei Ruinart in Reims erlernte, gründete 1842 in Wien die erste Sektkellerei Österreichs. Er brachte die Méthode Traditionnelle mit, verfeinerte sie und machte das Wiener Haus zum k.u.k. Hoflieferanten. Was damals als Import einer französischen Technik begann, ist heute österreichisches Kulturgut.

Die unterirdischen Keller im 19. Bezirk – Döbling, am Rand des Wienerwalds – sind die ältesten ihrer Art in Österreich und bis heute in Betrieb. Hier lagern die Flaschen auf der Hefe, mindestens zwölf Monate, oft länger. Gerüttelt wird von Hand. Die Grundweine kommen ausschließlich von österreichischen Vertragswinzern, deren Trauben die Frische und Frucht mitbringen, die Schlumberger-Sekte so klar und präzise macht.

Beim Wiener Opernball steht Schlumberger seit Jahrzehnten im Glas – nicht als Dekoration, sondern weil der Sekt hält, was der Anlass verspricht: Eleganz ohne Aufwand, Tiefe ohne Schwere. Wer österreichischen Schaumwein verstehen will, fängt hier an.