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Über Rings
Vom Fassweinbetrieb zur Pfälzer Spitzenadresse
Die Geschichte des Weinguts Rings beginnt 1976, als Traudel und Willi Rings in Freinsheim einen landwirtschaftlichen Mischbetrieb übernahmen, der Obst anbaute und Wein als Fasswein verkaufte. Erst ab 1993 wurden erste Weine unter eigenem Etikett abgefüllt. Der eigentliche Aufbruch kam mit dem Jahrgang 2001: Sohn Steffen Rings übernahm die Verantwortung im Keller, stellte den Betrieb konsequent auf Qualitätsweinbau um und begann, die vorhandenen Bordeaux-Rebsorten — Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot — aus der Lage Freinsheimer Schwarzes Kreuz zu einer ernsthaften Cuvée zu vinifizieren. 2008 kehrte Andreas Rings von seiner Ausbildung beim rheinhessischen Weingut Wagner-Stempel zurück; seither führen die Brüder das Weingut gemeinsam. 2015 folgte die Aufnahme in den VDP, den Verband Deutscher Prädikatsweingüter.
Biologischer Weinbau, reduzierte Erträge, konsequente Handlese
Rings bewirtschaftet heute rund 44 Hektar Rebfläche rund um Freinsheim, Kallstadt, Ungstein und das Berntal — alles biologisch zertifiziert. Die Böden wechseln von sandigem Kies über Terra Rossa und Löss bis zu Kalkfels und Kalkmergel, was die Lagenvielfalt im Glas erst möglich macht. Im Weinberg arbeiten die Brüder mit Kompost und Gründüngung, strenger Ertragsreduzierung und selektiver Handlese — auch bei den Gutsweinen. Im Keller folgt daraus eine reduzierte Eingriffsstrategie: Spontanvergärung, Ausbau im Holzfass und die Geduld, dem Wein seine Zeit zu lassen. 2018 zogen Steffen und Andreas Rings mit einem eigens errichteten Neubau direkt in die Weinlage Schwarzes Kreuz am Ortsrand von Freinsheim — ein klares Statement, wie eng Keller und Herkunft zusammengehören.
Riesling, Spätburgunder und die Cuvées, die Maßstäbe setzten
Das Sortiment folgt der VDP-Klassifikation vom Gutswein bis zur Großen Lage. Den Ruf des Weinguts begründeten zunächst die Bordeaux-Cuvées „Das Kreuz" und „Das kleine Kreuz" aus der Lage Schwarzes Kreuz — Weine, die zeigten, was die warme Pfalz mit internationalen Rebsorten leisten kann. Heute liegen die Schwerpunkte auf Riesling und Spätburgunder aus Toplagen wie dem Kallstadter Saumagen (VDP.Große Lage), dem Ungsteiner Weilberg (VDP.Große Lage) und dem Leistadter Felsenberg (VDP.Große Lage). Die Rieslinge zeigen Druck, klare Säurestruktur und mineralischen Grip — geprägt von den Kalk- und Schieferböden der einzelnen Lagen. Die Spätburgunder werden im Barrique ausgebaut, ungefiltert abgefüllt und spontan vergoren: finessenreich, mit Tiefe und lagerfähig. Ergänzt wird das Portfolio durch den „Sand & Kiesel" Qualitätswein sowie die Calcaire-Sektlinie als Blanc de Blancs und Blanc de Noirs in Brut-Nature-Ausführung — beide ohne Dosage, mit langer Hefelagerung.
Freinsheimweingut-rings.de
Ausgezeichnete Weine




























