
Castelli di Grevepesa
Castelli di Grevepesa steht für das Herz der Toskana – für Weine, die ihre Heimat zwischen Florenz und Siena mit jeder Flasche spürbar machen.
Neben klassischen Chianti- und Chianti-Classico-Weinen aus Sangiovese hütet das Weingut eine der faszinierendsten Traditionen Italiens: den Vin Santo. Für diesen legendären Süßwein werden Trebbiano- und Malvasia-Trauben schonend getrocknet, bevor sie langsam zu einem Wein werden, der Geschichte und Handwerk in jedem Schluck vereint. Ob du ihn zur Meditation genießt oder klassisch mit Cantuccini – er erzählt dir einfach eine Geschichte.
Castelli di Grevepesa –
Toskana zwischen Florenz und Siena
Castelli di Grevepesa liegt im Greve-Tal, genau dort, wo die Toskana am dichtesten wird: hügelige Weinberge zwischen Florenz und Siena, Sangiovese-Reben auf kalkhaltigem Galestro-Boden, das klassische Revier des Chianti Classico. Die Genossenschaft vereint seit 1965 Winzerfamilien aus dem Chianti-Gebiet und bringt deren Lesegut unter einem gemeinsamen Qualitätsanspruch zusammen – vom einfachen Alltagswein bis zum Riserva mit mehrjähriger Fassreife.
Neben dem Chianti Classico pflegt das Weingut eine der ältesten Traditionen der Region: den Vin Santo. Trebbiano- und Malvasia-Trauben werden nach der Ernte auf Bambusgestellen oder Holzrosten monatelang getrocknet, bis die Beeren konzentriert und rosinenartig sind. Erst dann beginnt die langsame Gärung in kleinen Caratelli-Fässern aus Kastanien- oder Kirschholz – oft über drei bis sechs Jahre. Das Ergebnis ist ein Süßwein von bernsteinfarbener Tiefe, mit Aromen von getrockneter Aprikose, Walnuss und einem Hauch Orangenschale.
Klassisch wird der Vin Santo zu Cantuccini gereicht, die man in den Wein taucht – ein Ritual, das in der Toskana zum Abschluss jedes Mahls gehört. Er passt aber ebenso zu Blauschimmelkäse oder als Begleitung zu einem ruhigen Abend ohne weiteren Anlass.

