Spannender Rosewrin
Hatte bisher nur beste Erfahrungen. Das Weinbaus führt ausgezeichnete Weine.

Illustration – mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt
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Ein Rosé aus dem Herzen der Provence, der mehr ist als ein Promi-Etikett: Das Château Miraval entstand aus einer Zusammenarbeit von Brad Pitt mit der Famille Perrin — den Machern hinter Château Beaucastel — und liegt im Département Var, einer der renommiertesten Roséregionen Frankreichs. Bereits der erste Jahrgang landete in den Top 100 des Wine Spectator; zuletzt belegte der Miraval Rosé Platz 1 in der Kategorie Rosé im Weinwirtschaft-Ranking 2023/24.
Im Glas eine blassrosa Farbe mit lachsfarbenen Reflexen. Die Cuvée aus Cinsault, Grenache, Syrah und Rolle (auch Vermentino genannt) bringt frische Erdbeer- und Pfirsichnoten, eine dezente Mineralik und eine cremige Textur, die den Wein trotz 13 % vol. ausgewogen wirken lässt. Der Abgang ist trocken und lang.
Gut gekühlt bei 8–10 °C als Apéritif oder zu gegrilltem Wolfsbarsch, Ratatouille, Ziegenkäse oder einer Bouillabaisse aus der Provence.
Trocken, frisch und mit einer weichen Textur, die den Wein runder wirken lässt, als man es von einem klassischen Provence-Rosé erwartet. Die Cuvée aus Grenache, Cinsault, Syrah und Rolle setzt auf Balance statt auf Wucht. Mit 13 % vol. hat er genug Substanz, ohne schwer zu werden.
Typische Provence-Rosés sind schlank und knapp gehalten und lassen sich vor allem als Sommergetränk nebenbei trinken. Dieser hier ist breiter aufgestellt. Wer bei Rosé bisher Leichtgewichte erwartet hat, findet hier mehr Struktur. Wer ihn gekauft hat, lobt vor allem den typischen Provence-Charakter und die Frische.
Als Aperitif funktioniert er, weil die Säure den Gaumen aufweckt und der trockene Ausbau nichts überdeckt. Dazu passen Tapas und Antipasti: Die Frische setzt einen Kontrapunkt zu Salzigem, Eingelegtem und Frittiertem.
Zu Meeresfrüchten, Muscheln und Austern passt er, weil er trocken ist und die feine Salzigkeit nicht mit Süße überlagert. Ein Risotto oder eine Quiche verträgt den etwas cremigeren Körper, ohne dass der Wein untergeht. Auch ein Salat mit säurebetontem Dressing hat in ihm einen Partner auf Augenhöhe.
Die Gelegenheit ist schnell gefunden: warme Abende auf der Terrasse, ein Essen mit mehreren kleinen Gängen, ein Picknick oder ein Brunch. Bei 8–10 °C zeigt er sich am besten.
Alle drei Alternativen sind trockene Roséweine aus der Provence. Sie unterscheiden sich vor allem in der Rebsortenzusammensetzung.
5,0
Spannender Rosewrin
Ausgezeichneter Rose
typischer Rose aus der Provence mit viel
Das Château
Château Miraval liegt im provenzalischen Dorf Correns, auf 30 Hektar Rebfläche, die durchschnittlich 350 Meter hoch über dem Tal des Var thronen. Das Gut blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins 13. Jahrhundert reicht – der Weinkeller wurde 1850 vom Stahlbeton-Erfinder Joseph-Louis Lambot gebaut.
Seit 2011 führen Brad Pitt und die Familie Perrin, bekannt für Château de Beaucastel, das Anwesen gemeinsam: Die Perrins verantworten den Weinbau, ökologisch zertifiziert und ohne Herbizide. Dass der Miraval Rosé 2013 vom Wine Spectator zum besten Rosé der Welt gekürt wurde, war kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Arbeit an Terroir und Handwerk.
Corrensmiraval.com