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Viña Cobos

Paul Hobbs – ein Mann, der dem argentinischen Malbec zum Weltruf verhalf. Gemeinsam mit Partnern vor Ort investierte er in das schlummernde Potenzial der Weinberge.Sein Fokus: die argentinische Wun... Weiterlesen Weniger lesen

Paul Hobbs – ein Mann, der dem argentinischen Malbec zum Weltruf verhalf. Gemeinsam mit Partnern vor Ort investierte er in das schlummernde Potenzial der Weinberge.

Sein Fokus: die argentinische Wundertraube Malbec. Wer Viña Cobos auf der Zunge hat, weiß: Paul Hobbs war seiner Zeit um Jahre voraus.

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Viña Cobos
Herkunft Mendoza, Argentinien
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Über das Weingut Viña Cobos

Von Napa nach Mendoza: Wie Paul Hobbs den argentinischen Malbec neu erfand

Paul Hobbs kam 1988 eher zufällig nach Argentinien — auf dem Weg nach Chile überquerte er die Anden und fand in Mendoza, was er nicht gesucht hatte: alte Malbec-Reben mit ungenutztem Potenzial. Der in New York aufgewachsene Weinmacher hatte zuvor in Napa Valley bei Opus One und der Simi Winery gearbeitet und kannte Weltklasse-Weinbau aus erster Hand. Was er in Mendoza sah, ließ ihn nicht mehr los. Er begann als Berater für die Familie Catena und beobachtete dabei jahrelang Böden, Lagen und Kleinklimata. 1999 gründete er schließlich Viña Cobos im Herzen von Luján de Cuyo — mit lokalen Partnern, wenig Kapital und dem klaren Ziel, Malbec als internationale Rebsorte zu etablieren. Der erste Jahrgang des Cobos Malbec schlug sofort ein und setzte einen neuen Maßstab für argentinischen Wein.

Terroir zuerst: Hochlagen, Urgestein und natürliche Kellerwirtschaft

Viña Cobos bewirtschaftet Weinberge in zwei der bedeutendsten Subregionen Mendozas: Luján de Cuyo und Valle de Uco. Die Lagen in Luján de Cuyo liegen auf 945 bis 1.100 Metern Höhe, gespeist durch Schneeschmelzwasser der Anden; die Böden sind alluvial mit einem Untergrund aus Ton, Sand und Gestein. Im Valle de Uco steigen die Weinberge auf bis zu 1.400 Meter — kühleres Klima, steinig-sandige Böden, stellenweise Kalkstein. Zu den Schlüssellagen zählt der Zingaretti Estate auf 1.150 Metern mit Reben aus dem Jahr 1914 sowie der Chañares Estate im Distrikt Los Árboles. Zum 25-jährigen Jubiläum der Bodega wurden die Weinberge rund um das Weingut zu Ehren des Gründers in Hobbs Estate umbenannt.

Im Weinberg setzt Viña Cobos auf nachhaltige Bewirtschaftung: organische Düngemittel, Begrünung der Fahrgassen zur Stickstoffbindung, Solarstrom für den Betrieb. Im Keller arbeitet das Team mit indigenen Hefen, verzichtet auf Filtration und Schönung, um Körper und langen Abgang zu erhalten. Most und Maische werden ausschließlich per Schwerkraft bewegt, um die Phenolstruktur zu schonen. Head Winemaker Andrés Vignoni verantwortet die Kellerarbeit gemeinsam mit Hobbs.

Drei Linien, ein Anspruch: Terroir-Ausdruck vom Einstieg bis zum Spitzengewächs

Das Sortiment von Viña Cobos ist klar in drei Ebenen gegliedert. Die Felino-Linie — darunter der Felino Malbec und der Felino Cabernet Sauvignon — zeigt Mendoza in seiner zugänglichsten Form: fruchtoffen, mit klarer Sortencharakteristik, bezogen aus sorgfältig ausgewählten Weinbergen in Luján de Cuyo und Valle de Uco. Eine Stufe höher arbeitet die Bramare-Linie mit definierten Einzellagen: Der Bramare Malbec Luján de Cuyo bringt Fülle und Textur, während die Valle-de-Uco-Version mehr Spannung und Mineralik zeigt — ein direkter Abdruck der unterschiedlichen Höhenlagen und Böden. An der Spitze steht die Cobos-Linie mit parzellenreinen Vineyard-Designate-Weinen, die das Grand-Cru-Denken der Bodega konsequent umsetzen. Malbec bleibt die Leitrebe des Hauses, ergänzt durch Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Chardonnay — alle mit demselben Anspruch: den Charakter des Bodens, der Höhe und des Jahrgangs lesbar zu machen, ohne ihn durch Eingriffe zu glätten.

Schnelle Antworten

Paul Hobbs und die Malbec-Revolution in Mendoza

Paul Hobbs kam nach Argentinien, als Mendoza noch kaum jemand auf dem Radar hatte. Seine Partnerschaft mit lokalen Winzern bei Viña Cobos veränderte das: Tiefgründige Malbecs, die zeigen, was die Anden-Lage aus dieser Traube herausholen kann.