Von der Ibiza-Sehnsucht zur Gourmet-Marke
SAL de IBIZA wurde im April 2004 von Daniel C. Witte gegründet — einem Deutschen, der die Insel sein Leben lang kannte und irgendwann beschloss, ihr bemerkenswertestes Naturprodukt in die Welt zu tragen. Witte war kein Salzmacher von Beruf; er war jemand, dem aufgefallen war, dass das Salz der ses Salines zwar seit Jahrtausenden geerntet wurde, aber nie als das vermarktet wurde, was es tatsächlich ist: eines der reinsten Meeressalze überhaupt. Er sicherte sich die Partnerschaft mit der Salinera, entwickelte eine eigenständige Marke mit Patentschutz und brachte das Salz in der heute ikonischen türkisfarbenen Keramikdose auf den Markt — mit einem kleinen Porzellanlöffel als Erkennungszeichen. Das Berliner Unternehmen beliefert heute Feinkostläden und Restaurantküchen auf mehreren Kontinenten.
Salz aus 2.700 Jahren Tradition — ohne Abkürzungen
Das Rohmaterial kommt ausschließlich aus dem Parc Natural de ses Salines d'Eivissa, einem UNESCO-Welterbe am Südzipfel Ibizas, in dem Salz seit phönizischer Zeit gewonnen wird. Der Prozess ist denkbar einfach und bleibt es bewusst: Meerwasser verdunstet in den Becken unter der mediterranen Sonne, die entstehenden Kristalle werden von Hand abgeschöpft oder behutsam zusammengerecht, an den Beckenrändern getrocknet und anschließend in alten Steinmühlen auf die gewünschte Körnung gemahlen. Keine chemische Behandlung, keine Rieselhilfen, keine Konservierungsstoffe. Das Ergebnis ist ein Salz in seiner natürlichen Zusammensetzung — so, wie es aus dem Becken kommt.
Die Flor de Sal ist dabei das anspruchsvollste Produkt: Nur bei exakt den richtigen Bedingungen — viel Sonne, geringe Luftfeuchtigkeit, leichter Wind — bilden sich auf der Wasseroberfläche feine Salzkristalle, die von Hand abgehoben werden müssen. Ihr höherer Restfeuchtegehalt sorgt für eine charakteristisch milde, dezent mineralische Note und eine zarte Textur, die sich am Gaumen auflöst. SAL de IBIZA lässt diesen Prozess so ablaufen, wie er seit Generationen abläuft — weil jede Intervention das Ergebnis verschlechtert.
Salz als Basis — Snacks als konsequente Verlängerung
Was als Tafelsalz-Marke begann, ist heute ein durchdachtes Gourmet-Sortiment. Die Flor de Sal gibt es pur, mit Chili, mit Kräutern oder als seltene Spezialitäten wie die Pink Ribbon-Edition — letztere gewann 2023 den sofi™ New Product Award der Specialty Food Association in der Kategorie Salz, Gewürze und Saucen. Darüber hinaus hat SAL de IBIZA eine Snack-Linie entwickelt, die konsequent auf dem eigenen Salz aufbaut: Kartoffelchips mit Flor de Sal, Mandeln mit weißem Trüffel, Cashews in Cajun-Würzung, Erdnüsse in rauchiger Barbecue-Note, Breadsticks mit Flor de Sal oder mit Sonnenblumenkernen. Alle Produkte teilen dieselbe Grundidee: minimale Zutatenlisten, hochwertiges Ausgangsmaterial, kein Verstecken hinter Aromen und Zusätzen. Das Salz ist nicht Dekoration — es ist der Ausgangspunkt.