Die Bodega · Andalusien · Spanien

Huerta de Albalá

Huerta de Albalá – das ist ein andalusischer Traum, der wahr geworden ist. Inmitten der sanften Hügel der Provinz Cádiz, unter dem wachsamen Blick der Sierra de Grazalema, hat Vicente Taberner vor ... Weiterlesen Weniger lesen

Huerta de Albalá – das ist ein andalusischer Traum, der wahr geworden ist. Inmitten der sanften Hügel der Provinz Cádiz, unter dem wachsamen Blick der Sierra de Grazalema, hat Vicente Taberner vor 20 Jahren ein Weingut erschaffen, das genauso lebt wie die Region selbst: leidenschaftlich, eigenwillig und tief verwurzelt.

Auf 75 Hektar wachsen 225.000 Reben – darunter die seltene Tintilla de Rota, eine fast vergessene andalusische Rarität. In über 450 Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche reifen Weine mit echtem Charakter: dunkelfruchtig, komplex und voller südlicher Wärme.

Arcos de la Frontera, Cádiz, Andalusien 2 Produkte
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Huerta de Albalá
Herkunft Andalusien, Spanien
Sortiment 2 Produkte
Rebsorten MerlotTintilla de Rota

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2 Produkte

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Barbazul
Angebot12,70 €(16,93 €/l) 0,75 l
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Taberner Tierra de Cadiz

Über die Bodega Huerta de Albalá

Ein valencianischer Traum in der Provinz Cádiz

Vicente Taberner Carsi stammt aus Valencia — sein Herz aber schlug früh für den tiefen Süden Spaniens. Um das Jahr 2000 fand er auf dem Gebiet von Arcos de la Frontera das, was er gesucht hatte: ein 91 Hektar großes Anwesen auf 150 Metern Höhe, umrahmt von sanften Hügeln, mit Blick auf die Sierra de Grazalema und das Stausee-Becken von Bornos. Auf diesem Grund, der bereits in römischer Zeit für den Weinbau genutzt wurde, gründete er Huerta de Albalá — mit dem Ziel, Rioja und Ribera del Duero zu zeigen, dass Andalusien mehr kann als Sherry. Die ersten Weine kamen mit dem Jahrgang 2005 auf den Markt und ernteten rasch internationale Aufmerksamkeit. Heute, 25 Jahre nach der Gründung, führt die Familie das Weingut als geschlossenes Projekt: Weinberg, Keller und Vermarktung in einer Hand, rund 50 Prozent der Jahresproduktion gehen in den Export.

Terroir vor Technik — wie Huerta de Albalá seine Weine denkt

Das Mikroklima zwischen Grazalema-Gebirge und dem Bornos-Stausee ist der entscheidende Standortvorteil: heiße Tage, kühle Nächte, atlantischer Einfluss — das verlangsamt die Reife und erhält die Säurestruktur der Trauben. Die 75 Hektar Weinberg umfassen 225.000 Reben, aufgeteilt in einzelne Parzellen mit teils stark unterschiedlichen Böden. Jede Parzelle wird separat bewirtschaftet, separat vinifiziert und separat ausgebaut, bevor über den endgültigen Verschnitt entschieden wird. Der handwerkliche Kern des Kellers: manuelle Umpumpvorgänge während der Gärung, kontrollierte Temperaturführung in den Tanks und Ausbau in über 450 Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche — darunter Fässer ausgewählter Küfereien wie Sylvain, Mercier und François Frères. Neue Fässer werden zuerst für die Spitzenweine eingesetzt und danach in die einfacheren Linien weitergereicht. Der Enologe Santiago verantwortet heute den Keller; sein Ansatz verbindet agronomisches Fachwissen mit dem Respekt vor den gewachsenen Strukturen des Terroirs.

Tintilla de Rota, Syrah und das Sortiment zwischen Alltag und Prestige

Das Rebsortenbild spiegelt sowohl die Überzeugung als auch die Herausforderung des Standorts wider: 60 Prozent Syrah, 20 Prozent Merlot, 10 Prozent Cabernet Sauvignon — und 10 Prozent Tintilla de Rota, eine fast verschwundene Sorte aus der Provinz Cádiz, die Huerta de Albalá aktiv bewahrt und in seine Cuvées integriert. Dazu kommen 160 Hektar Chardonnay-Weinberge in der Balbaina-Zone bei Jerez, aus denen die Weißweinlinie gespeist wird. Das Sortiment gliedert sich klar: Der Barbazul — als Tinto, Rosado und Blanco — steht für zugänglichen, fruchtbetonten Charakter aus dem gesamten Rebsorten-Spektrum des Gutes. Der Taberner ist ein 100-prozentiger Syrah, 18 Monate in französischen Eichenfässern ausgebaut, kraftvoll und strukturiert. Taberner No. 1 schließlich markiert die Spitze: auf rund 10.000 Flaschen jährlich limitiert, entsteht er nur in Jahrgängen, in denen das Lesegut die Anforderungen erfüllt. Alle drei Linien stehen für denselben Ansatz — Weine, die zeigen, wo sie herkommen: aus dem atlantisch beeinflussten Hinterland von Cádiz, weit außerhalb der Sherry-Zone, und das ist genau ihr Trumpf.

Arcos de la Frontera, Cádizhuertadealbala.com

Das sagen unsere Kunden

Der Rotwein hat eine tolle dunkle Farbe und einen perfekten Geschmack, ist für mich ein absoluter Hit!
über Taberner Tierra de Cadiz

Huerta de Albalá –
Eigenwillige Weine aus dem Herzen Andalusiens

Huerta de Albalá liegt in den sanften Hügeln der Provinz Cádiz, eingebettet zwischen dem Naturpark Sierra de Grazalema und dem atlantisch geprägten Klima des südlichen Andalusiens. Vicente Taberner gründete das Weingut vor 20 Jahren auf einem Landgut, das zuvor kaum als Weinbaugebiet wahrgenommen wurde – und genau das war der Ausgangspunkt für etwas Eigenes.

Auf 75 Hektar wachsen 225.000 Reben, darunter die Tintilla de Rota: eine fast verschwundene andalusische Rebsorte, die Taberner mit konsequenter Arbeit im Weinberg zurückgebracht hat. Die Weine reifen in über 450 Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche – je nach Cuvée unterschiedlich lang, immer mit dem Ziel, die dunkle Frucht und die südliche Wärme der Region zu erhalten, ohne sie zu überformen.

Was in den Gläsern landet, ist kein glattgebügelter Exportwein, sondern ein ehrliches Bild dieser Landschaft: tieffruchtig, mit Struktur und einem Charakter, der an Brombeere, Leder und trockene Kräuter erinnert. Weine für den Tisch, nicht für die Vitrine – gut zu Lamm, gereiftem Manchego oder einem Abend mit Tapas aus der Region.