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Castillo de Canena

Castillo de Canena – Olivenöl aus Andalusien, seit 1780 in FamilienhandIm Herzen der Provinz Jaén, der olivenreichsten Region der Welt, bewirtschaftet die Familie Vañó seit 1780 ihre Olivenhaine. D... Weiterlesen Weniger lesen

Castillo de Canena – Olivenöl aus Andalusien, seit 1780 in Familienhand

Im Herzen der Provinz Jaén, der olivenreichsten Region der Welt, bewirtschaftet die Familie Vañó seit 1780 ihre Olivenhaine. Der Grundbesitz ist im Kataster von Úbeda dokumentiert – acht Generationen, ein Betrieb, ein Ort. Namensgeber ist die Burg von Canena: von den Banu Kinana auf römischen Fundamenten errichtet und 1538 im Auftrag von Francisco de los Cobos, Sekretär Kaiser Karls V., durch den Renaissance-Baumeister Andrés de Vandelvira zum Palast umgebaut.

2003 der Bruch mit der Tradition, der die Marke erst möglich machte: Rosa und Francisco Vañó verließen ihre Positionen bei Banco Santander und Coca-Cola, stellten den Betrieb von loser Ölware auf sortenreines Premium-Olivenöl um. Heute führen die drei Geschwister Francisco, Rosa und Cristina das Haus – die Almazara steht in Puente del Obispo, der Sitz in Baeza.

Die Sorten Picual – kraftvoll, grün, mit Noten von Tomatenblatt, Mandel und frischer Artischocke; markante Struktur, pfeffriger Nachhall. Das Rückgrat der andalusischen Ölkultur. Arbequina – feiner, weicher, balancierter; grüner Apfel, Mandel, Banane. Der zugängliche Gegenpol zum Picual. Royal – seltene autochthone Sorte aus dstmengen verfügbar. Handwerk Frühe Ernte (primer día de cosecha – ern, sortenreine Abfüllung. Geerntet wirdmit modernen Rüttelmaschinen statt Netzen und Nachtlicht – ein Verfahren, das die Vogelpopulationen in den Hainen schont. Der Anbau erfolgt regenebizide, mit aktivemBodenbiodiversitäts-Management und laufender Reduktion von CO₂- und Wasser-Fußabdruck.

Canena, Jaén, Andalusien 4 Produkte 3 prämierte Produkte
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Castillo de Canena
Herkunft Andalusien, Spanien
Sortiment 4 Produkte

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Über Castillo de Canena

Von der Familienburg zur Weltmarke: acht Generationen Olivenöl in Jaén

Die Geschichte von Castillo de Canena beginnt 1780, als der Grundbesitz der Familie Vañó — Felder und Olivenhaine rund um das Dorf Canena — im Kataster von Úbeda erstmals urkundlich erfasst wurde. Jaén, die Provinz im Nordosten Andalusiens, liefert heute rund ein Fünftel des weltweit produzierten Olivenöls; nirgendwo sonst wachsen so viele Olivenbäume auf so engem Raum. Namensgeberin der Marke ist die Familienburg auf dem Hügel über den Hainen: auf römischen Fundamenten errichtet, 1538 im Auftrag von Francisco de los Cobos — Staatssekretär Kaiser Karls V. — durch den Renaissance-Baumeister Andrés de Vandelvira zum Schlosspalast umgebaut und 1931 zum Nationaldenkmal erklärt. Ihre Silhouette ziert bis heute jedes Etikett.

2003 folgte der Bruch, der das Unternehmen erst zu dem machte, was es heute ist: Rosa und Francisco Vañó gaben ihre Führungspositionen bei Coca-Cola und Banco Santander auf, um das Familienunternehmen grundlegend neu auszurichten. Statt Öl anonym als Bulkware zu verkaufen, setzten sie auf sortenreine Premiumöle unter eigenem Namen. Heute leiten die drei Geschwister Francisco, Rosa und Cristina das Haus gemeinsam — die Almazara liegt in Puente del Obispo, der Sitz in Baeza.

Regenerative Landwirtschaft, Solarenergie und vollständige Kontrolle vom Baum zur Flasche

Castillo de Canena kontrolliert jeden Schritt der Produktion selbst: Anbau, Ernte, Pressung, Abfüllung. Die Olivenhaine liegen zwischen den Gebirgszügen von Cazorla, Segura und Mágina im Alto-Guadalquivir-Tal, ausschließlich Oliven aus eigenem Anbau werden in der eigenen Mühle verarbeitet. Die Bäume sind nach dem Standard der Integrierten Produktion (A.P.I.) zertifiziert, Pestizide und Herbizide werden vollständig ausgeschlossen; Bodenbedeckung und regenerative Anbaumethoden sollen die Bodengesundheit langfristig sichern. Tröpfchenbewässerung mit integrierter Düngung reduziert den Wasserverbrauch; Trockenstress-Kontrollpunkte überwachen die Wasserversorgung im Hain. Den gesamten Strombedarf des Betriebs deckt eine Photovoltaikanlage auf dem Gelände. Oliventrester wird entweder zu Biomasse-Kompost verarbeitet oder weitergegeben — kein Produktionsrückstand geht verloren. Der CO₂-Fußabdruck ist seit 2011, der Wasserfußabdruck seit 2013 zertifiziert auditiert; Castillo de Canena arbeitet dafür mit Universitäten, NGOs und Agrarinstituten zusammen.

Sortenreine Öle mit Charakter: Picual, Arbequina und Royal aus früher Ernte

Das Sortiment dreht sich um drei andalusische Sorten, jede kalt gepresst und als Monovarietale abgefüllt. Picual ist das Rückgrat: intensiv, grün, mit Noten von Tomate, frischer Artischocke und Mandel, markanter Struktur und pfeffrigem, langem Abgang — ein Öl für alle, die Olivenöl als Zutat verstehen, nicht nur als Fett. Arbequina wirkt feiner und zugänglicher: grüner Apfel, reife Banane, weiche Textur, ausgewogene Bitternote. Die seltene Sorte Royal rundet das klassische Trio ab. Daneben steht eine Linie aromatisierter Öle: das Aceite Arbequino al Humo de Roble, ein mit Eichenrauch veredeltes Arbequina-Öl, oder das Harissa-Öl — Küchenwerkzeuge für Köche, die Öl als Gewürz einsetzen. Alle Öle werden zum optimalen Reifezeitpunkt früh geerntet und schnellstmöglich gepresst, um den Polyphenolgehalt zu sichern. Trinktemperatur: 16–18 °C, vor dem Servieren leicht erwärmen.

Canena, Jaéncastillodecanena.com

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Häufige Fragen

Castillo de Canena: Olivenöl-Produzent aus Jaén, Andalusien. Familienweingut seit 1780, acht Generationen.

Castillo de Canena –
acht Generationen Olivenöl aus der Provinz Jaén