Das Weingut · Curicó-Tal · Chile

Haras de Pirque

Haras de Pirque – Weingut und Pferdefarm im Herzen des Maipo Valley. 1991 erwarb Eduardo Matte das Anwesen und eröffnete es als Weingut. 600 Hektar Land, 120 davon Rebfläche. Das Hauptgebäude in Fo... Weiterlesen Weniger lesen

Haras de Pirque – Weingut und Pferdefarm im Herzen des Maipo Valley. 1991 erwarb Eduardo Matte das Anwesen und eröffnete es als Weingut. 600 Hektar Land, 120 davon Rebfläche. Das Hauptgebäude in Form eines Hufeisens – ein Blickfang.

Heute ist das Gut zu 50 Prozent im Besitz der Marchesi Antinori aus der Toskana. Gemeinsam entstehen hier Weine aus Cabernet Sauvignon, Syrah, Carmenère und Co.

Die Subregion Pirque gilt weltweit als eines der besten Anbaugebiete Chiles, besonders für Rotweine. 2004 feierte das erste gemeinsame Projekt sein Debüt: Albis. Maipo Valley, toskanische Handschrift – eine spannende Verbindung.

Hamburg, Curicó-Tal 6 Produkte
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Haras de Pirque
Herkunft Curicó-Tal, Chile
Sortiment 6 Produkte

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Bio
Pitío de Haras de Pirque
Valle Central
Angebot171,06 €
0,75 l228,08 €/lNährwerte
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Bio
Hussonet Cabernet Sauvignon Gran Reserva
Valle Central
Angebot16,35 €
0,75 l21,80 €/lNährwerte
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0,75 l39,20 €/lNährwerte
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Angebot50,56 €
0,75 l67,41 €/lNährwerte
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Angebot29,74 €
0,75 l39,65 €/lNährwerte
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-18%
Haras de Pirque Reserva de Propiedad
Angebot8,99 € Regulärer Preis10,90 €
0,75 l11,99 €/lNährwerte

Über das Weingut Haras de Pirque

Von der Pferdefarm zum Maipo-Vorzeigegut: die Geschichte von Haras de Pirque

Der Name verrät die Herkunft: Haras ist das französische Wort für Gestüt. Was 1892 als Vollblut-Zuchtfarm im chilenischen Pirque begann, trägt diese Vergangenheit bis heute sichtbar — im Namen, in den Etikettenzeichnungen und in der Architektur des Weinkellers, der in Hufeisenform über dem Maipo-Tal thront. Den Schritt zum Weinbau vollzog Eduardo Matte 1991; ein Jahr später wurden die ersten Reben gepflanzt. In den frühen 2000er-Jahren besuchte Marchese Piero Antinori — Ehrenpräsident von Marchesi Antinori, einer der ältesten Familienweingüter Italiens — das Anwesen und war sofort überzeugt vom Potenzial des Terroirs. Die Zusammenarbeit zwischen Familie Matte und Familie Antinori mündete in der gemeinsamen Produktion des Flaggschiff-Weins Albis, dessen erster Jahrgang 2001 gekeltert wurde. Die Partnerschaft vertiefte sich schrittweise: 2014 übernahm Marchesi Antinori Weinberg und Kellereioperationen, 2017 folgte die vollständige Akquisition durch die Toskaner.

Organischer Anbau am Fuß der Kordillere

Die Weinberge liegen in der Subregion Pirque, rund 30 Kilometer südlich von Santiago, an den unteren Andenhängen der Cordillera de los Andes — auf rund 120 Hektar Rebfläche, die ausschließlich für das Gut selbst bewirtschaftet werden. Alle Trauben kommen aus dem eigenen Bestand; Zukauf gibt es nicht. Die Umstellung auf organischen Anbau begann 2006 im Maipo-Andes-Sektor und wurde 2016 abgeschlossen. Seither setzt das Gut auf organische Düngung, konsequentes Canopy-Management ab Oktober und Bewässerung über Tröpfchensysteme. Die Lese erfolgt ausnahmslos von Hand; die Trauben werden vor der Verarbeitung einzeln sortiert. Albiera Antinori, die heutige Gesichtsfigur des Projekts und Namensgeberin des Albis, hat sich öffentlich zu organischer Bewirtschaftung als zentralem Qualitätshebel bekannt.

Das geschwungene Kellereigebäude in Hufeisenform liegt auf einer Anhöhe mit Blick auf Tal und Gebirge — ein Entwurf, der Funktion und Symbolik vereint: Die Form erinnert an die Pferderennbahn, die das Anwesen nach wie vor umschließt.

Toskanische Handschrift, chilenischer Charakter: das Sortiment

Im Mittelpunkt steht Albis, eine Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Carménère — der erste Wein, den die Antinoris in Chile produzierten, und bis heute das Aushängeschild des Guts. Daneben zeigt das Sortiment die volle Bandbreite der Subregion: Hussonet, ein Cabernet Sauvignon Gran Reserva, der zwölf Monate in französischen Eichenfässern reift und anschließend weitere zwölf Monate auf der Flasche; Galantas, ein Cabernet Franc Gran Reserva aus biologischem Anbau; Ecràl, ein sortentypischer Carménère; sowie Pitío de Haras de Pirque, dessen Name sich vom Mapuche-Wort für den chilenischen Specht ableitet — ein Zeichen für über zwanzig Jahre Forschung im Maipo-Andes-Terroir. Die Reserva de Propiedad rundet das Spektrum nach oben ab. Allen Weinen gemeinsam ist die biologisch bewirtschaftete Herkunft, die klar andine Prägung — Struktur, Mineralität, Kräuterwürze — und der Anspruch, toskanische Kellerhandschrift mit dem Ausdruckspotenzial des Maipo Valley zu verbinden.

Schnelle Antworten

Haras de Pirque –
Maipo Valley trifft Toskana

Haras de Pirque liegt in der Subregion Pirque im chilenischen Maipo Valley – einem der renommiertesten Rotwein-Anbaugebiete Südamerikas. Eduardo Matte erwarb das 600 Hektar große Anwesen 1991 und legte damit den Grundstein für ein Weingut, das heute weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. 120 Hektar davon sind mit Reben bestockt, der Rest bleibt Pferdefarm – das markante Hauptgebäude in Hufeisenform verbindet beide Welten sichtbar.

Seit der Partnerschaft mit den Marchesi Antinori aus der Toskana, die 50 Prozent des Guts halten, fließt italienisches Kellerhandwerk in die Weine ein. Das erste gemeinsame Projekt, der Cuvée Albis, debütierte 2004 und steht seitdem für die Verbindung aus chilenischem Terroir und toskanischer Präzision. Im Keller entstehen Weine aus Cabernet Sauvignon, Carmenère und Syrah – strukturiert, mit Tiefe, für Trinker, die Rotweine mit Haltung schätzen.