Das Weingut · Nahe · Deutschland

Gut Hermannsberg

Gut Hermannsberg an der Nahe hat eine Geschichte, die bis ins Jahr 1902 zurückreicht – damals als Königlich-preußische Domäne gegründet, mit Rieslingreben bepflanzt und schnell für außergewöhnliche... Weiterlesen Weniger lesen

Gut Hermannsberg an der Nahe hat eine Geschichte, die bis ins Jahr 1902 zurückreicht – damals als Königlich-preußische Domäne gegründet, mit Rieslingreben bepflanzt und schnell für außergewöhnliche Weine bekannt. Heute trägt das Gut dieses Erbe mit Überzeugung weiter und arbeitet daran, den weltweiten Ruf der Nahe als eine der spannendsten Riesling-Regionen Deutschlands zu festigen.

Sieben verschiedene VDP.Große Lagen bilden das Herzstück – jede mit eigenem Bodencharakter, jede mit einer eigenen Stimme im Glas. Der Kellermeister bringt es auf den Punkt: „Dogma ist nicht unsere Sache." Kein Schema F, sondern Weine, die zeigen, was ihre Lage wirklich kann.

Niederhausen, Nahe 6 Produkte 2 prämierte Produkte
Zum Sortiment
Gut Hermannsberg
Herkunft Nahe, Deutschland
Sortiment 6 Produkte
Rebsorten Riesling

6 Produkte

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Rotenberg Riesling Kabinett
Angebot22,54 €
0,75 l30,05 €/lNährwerte
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Hermannsberg Riesling GG tr Steinberg
Angebot41,58 €
0,75 l55,44 €/lNährwerte
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Hermannsberg Riesling GG Bastei tr
Angebotab 69,84 €
0,75 l93,12 €/lNährwerte
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Altenbamberg Rotenberg Riesling GG
Angebotab 34,14 €
0,75 l45,52 €/lNährwerte
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Niederhausen HERMANNSBERG Riesling trocken GG
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Vom Vulkan Riesling
Angebot22,98 €
0,75 l30,64 €/lNährwerte

Über das Weingut Gut Hermannsberg

Von der Königlich-Preußischen Domäne zum Nahe-Flaggschiff

Die Geschichte von Gut Hermannsberg beginnt 1902, als der preußische Staat in Niederhausen eine Weinbaudomäne gründete und dafür steiles, zerklüftetes Felsgelände urbar machte — samt einer aufgelassenen Kupferschürfung. Felsen mussten gesprengt, gewaltige Erdmassen bewegt werden, bevor 1903 die ersten Rieslingreben in den Boden kamen. Bis 1998 blieb das Gut in staatlicher Hand, ehe es privatisiert wurde. 2009 erwarben der Frankfurter Unternehmer Jens Reidel und seine Frau Dr. Christine Dinse das Anwesen; 2010 erhielt es seinen heutigen Namen — abgeleitet von der umgebenden Monopollage Niederhäuser Hermannsberg. Die Jugendstilgebäude des Guts, darunter das geschwungene Kelterhaus, stehen heute unter Denkmalschutz und tragen die Handschrift der Gründungszeit. Auf den Etiketten prangt noch immer der preußische Adler als Verweis auf diesen Ursprung.

Handarbeit in den Steillagen, Zurückhaltung im Keller

Alle 30 Hektar Rebfläche des Guts — verteilt auf sieben Terroirs in den Gemeinden Niederhausen, Schlossböckelheim, Traisen und Altenbamberg — sind vom VDP als Große Lage klassifiziert. Ein Monopolbetrieb in dieser Reinheit ist in Deutschland außergewöhnlich. Die Böden wechseln von Tonschiefer und Rotliegendem über Porphyr bis zu vulkanischen Verwitterungsgesteinen; genau diese Vielfalt gibt den Weinen ihre Eigenständigkeit. Da die Lagen größtenteils an Steilhängen liegen, ist die Lese ausschließlich Handarbeit — maschinelle Ernte scheidet aus.

Im Keller setzt Kellermeister Karsten Peter auf maximale Lagenprägung statt auf stilistische Einheitlichkeit. Die Großen Gewächse werden spontan vergoren und reifen mit langem Hefelager, teils im Edelstahl, teils im großen Holzfass. Schönung wird nach Möglichkeit vermieden. Das erklärt Peters viel zitiertes Credo: „Dogma ist nicht unsere Sache. Wir wollen Individualität." Gemeinsam mit Betriebsleiter Achim Kirchner und der Familie Reidel betreibt er seit der Übernahme eine aufwändige Revitalisierung der Weinberge — von der Bodengesundheit bis zur Wiederanpflanzung aus einer Selektion der ältesten Gutsreben.

Sieben Terroirs, eine Rebsorte — und sieben unverwechselbare Stimmen

95 Prozent der Rebfläche sind mit Riesling bestockt. Doch wer erwartet, dass alle Weine ähnlich klingen, liegt falsch: Jede der sieben Großen Lagen bringt ein eigenes Geschmacksprofil ins Glas. Rauchig-mineralische Noten aus der Schlossböckelheimer Kupfergrube, präzise Schieferstruktur vom Hermannsberg, felsige Würze von der Traiser Bastei, fruchtbetonter Charakter vom Altenbamberger Rotenberg — die geologische Bandbreite der mittleren Nahe lässt sich im Sortiment Schritt für Schritt nachvollziehen. Neben den Großen Gewächsen umfasst das Angebot Ortsweine und Gutsweine, die denselben Lagen entstammen und einen zugänglicheren Einstieg in die Rieslingwelt des Guts bieten. Empfohlene Trinktemperatur: 10–12 °C. Zum Essen passen die trockenen Rieslinge besonders gut zu Fisch, hellem Fleisch und kräftigeren Käsesorten — die ausgeprägte Säurestruktur und Mineralität machen sie zu verlässlichen Begleitern am Tisch.

Ausgezeichnete Weine

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Rotenberg Riesling Kabinett
Angebot22,54 €
0,75 l30,05 €/lNährwerte
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Niederhausen HERMANNSBERG Riesling trocken GG
Gut Hermannsberg – Weingut an der Nahe, Herstellerbild des Weinguts

Gut Hermannsberg —
Preußische Domäne, Nahe-Riesling mit Charakter