Nahe · Deutschland
Dönnhoff
Weiterlesen Weniger lesen
Eingebettet in die malerische Landschaft des Nahetals thront das Weingut Dönnhoff wie ein zeitloses Juwel. Seit über 250 Jahren kultiviert die Familie Dönnhoff hier mit Hingabe und Leidenschaft ihre edlen Reben. Auf steilen Hängen, umgeben von der Ruhe der Natur, gedeihen ihre charakterstarken Rieslinge und Burgunder. Jeder Tropfen erzählt die Geschichte der Böden, der Sonne und der liebevollen Handarbeit. Unter der Führung von Helmut Dönnhoff blüht die Tradition im Einklang mit der Natur weiter und verzaubert Weinliebhaber weltweit.

Filter
10 Produkte
Über Dönnhoff
Von der Nahe in die Welt: vier Generationen Dönnhoff
Die ersten urkundlichen Belege über die Familie Dönnhoff als Weinbauern in Oberhausen an der Nahe stammen aus dem Jahr 1761 — doch die Tradition reicht noch weiter zurück, bis mindestens 1750. Den Grundstein für das heutige Weingut legte Hermann Dönnhoff, der seine besten Weine bereits in den 1920er-Jahren eigenständig abfüllte und unter Lagenbezeichnung vermarktete. Sein Sohn Hermann jr. baute 1936 das Kelterhaus, erschloss die heute legendäre Monopollage Oberhäuser Brücke und erhielt 1953 den Staatsehrenpreis für außergewöhnliche weinbauliche Leistungen.
Den entscheidenden Schritt in die internationale Spitze vollzog Helmut Dönnhoff, der nach seinem Önologie-Studium in Geisenheim 1971 die Verantwortung übernahm. In einem Nahetal, das damals von Müller-Thurgau und Silvaner dominiert wurde, setzte er konsequent auf Riesling und baute die Rebfläche von dreieinhalb auf rund 28 Hektar aus — Lage für Lage, Parzelle für Parzelle. Mit Cornelius Dönnhoff führt seit 2007 die vierte Generation das Weingut: Er absolvierte Auslandsaufenthalte, übernahm zunächst Weinberg und Keller und trägt heute die Gesamtverantwortung.
Lagenfokus, Bodentiefe und ein Arbeiten ohne Ideologie
Der Besitz erstreckt sich heute von Bad Kreuznach über Norheim, Niederhausen und Oberhausen bis nach Schloßböckelheim — und deckt dabei eine für Deutschland außergewöhnliche Bandbreite an Gesteinstypen ab: roter Sandstein, Grauschiefer, Porphyr und Melaphyr-Vulkanverwitterung, kiesiger Lösslehm. Zehn dieser Lagen trägt der VDP als Große Lage (Grand Cru). Die Reben — zwischen 15 und 65 Jahren alt, zu 80 Prozent Riesling — wachsen in einem klimatisch begünstigten Tal, das von Hunsrück, Taunus und dem Nordpfälzer Bergland vor Kaltfronten geschützt wird.
Die Arbeitsphilosophie der Dönnhoffs lässt sich in einem Satz Helmuts zusammenfassen: Basis für außergewöhnliche Weine sind außergewöhnliche Weinberge. Im Keller folgt daraus konsequente Zurückhaltung: selektive Lese im optimalen Reifezeitpunkt, schonende Verarbeitung, Ausbau in klassischen Eichenholzfässern und Edelstahltanks — ohne biodynamisches Dogma, aber mit tiefer Naturverbundenheit. Cornelius Dönnhoff formuliert es so: Verantwortung für die Weinberge an der mittleren Nahe, im Sinne der Landschaft wie der Weinkultur.
Riesling als Maßstab — und Burgunder auf Augenhöhe
Rund 80 Prozent der Anbaufläche entfallen auf Riesling, die restlichen 20 Prozent auf Weiß- und Grauburgunder. Die Rieslinge aus den Großen Lagen — allen voran Niederhäuser Hermannshöhle, Oberhäuser Brücke und Schloßböckelheimer Felsenberg — stehen für mineralische Spannung, klar gezeichnete Frucht und ein Reifepotenzial, das Jahrzehnte umspannt. Im Sortiment bei Vinoscout findest du neben den klassischen Steillagen-Rieslingen auch den im Stückfass ausgebauten Chardonnay sowie Grau- und Weißburgunder, die zeigen, dass Dönnhoff die Burgundersorten mit derselben Präzision angeht wie den Riesling. Trinktemperatur für die trockenen Weißweine: 10–12 °C. Lagenfähige Große Gewächse wie der Kahlenberg oder der Höllenpfad profitieren von mehreren Jahren Flaschenreife.
Dönnhoff –
Nahe-Riesling mit Tiefe und Herkunft
Weingut Dönnhoff gehört zu den prägenden Adressen der Nahe – und das seit mehr als 250 Jahren. Die Familie bewirtschaftet ihre Lagen in Oberhausen, Niederhausen und Schlossböckelheim, wo Porphyr, Schiefer und Sandstein dem Riesling eine unverwechselbare Mineralik geben. Helmut Dönnhoff hat das Weingut über Jahrzehnte zu internationaler Anerkennung geführt, ohne dabei den Bezug zur Handarbeit im Steilhang aufzugeben.
Im Keller arbeitet Dönnhoff mit langen, schonenden Gärungen und verzichtet auf technische Eingriffe, die den Charakter der Lage überdecken würden. Die Rieslinge – ob feinherb, Spätlese oder Großes Gewächs – zeigen eine Spannung zwischen reifer Frucht und kühler Säure, die für die Nahe typisch ist: Pfirsich, Aprikose, ein Hauch weißer Blüten und ein langer, salziger Abgang. Die Burgunder ergänzen das Sortiment mit feiner Textur und Zurückhaltung.
Wer Weine sucht, die Terroir nicht behaupten, sondern schmeckbar machen, findet bei Dönnhoff eine verlässliche Adresse – vom zugänglichen Gutswein bis zur lagerfähigen Auslese.














