Das Weingut · Toskana · Italien

Guicciardini Strozzi

Guicciardini Strozzi steht für toskanische Rotweine, die auf Sangiovese und Merlot setzen – zwei Rebsorten, die die Toskana seit Generationen prägen.Bei Vinoscout findest du eine konzentrierte Ausw... Weiterlesen Weniger lesen

Guicciardini Strozzi steht für toskanische Rotweine, die auf Sangiovese und Merlot setzen – zwei Rebsorten, die die Toskana seit Generationen prägen.

Bei Vinoscout findest du eine konzentrierte Auswahl von zwei Weinen aus diesem Haus, die das Charakterprofil der Region klar zum Ausdruck bringen. Mit Preisen zwischen rund 29 und 45 Euro richtet sich das Sortiment an alle, die toskanische Qualität ohne Umwege ins Glas bringen möchten.

San Gimignano, Toskana 1 Produkte
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Guicciardini Strozzi
Herkunft Toskana, Italien
Sortiment 1 Produkte

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Millanni Toscana IGT
Angebot49,07 €
0,75 l65,43 €/lNährwerte

Über das Weingut Guicciardini Strozzi

Tausend Jahre Familiengeschichte auf einem Gut bei San Gimignano

Das Gut Cusona bei San Gimignano gehört zu den ältesten dokumentierten Weingütern Italiens: Ein Schriftstück aus dem Jahr 994 belegt die Existenz des Besitzes erstmals urkundlich — damit blickt Guicciardini Strozzi auf über ein Jahrtausend ununterbrochener Weinproduktion zurück. Hinter dem Doppelnamen stehen zwei der einflussreichsten Familien der Florentiner Renaissance: die Strozzi, mächtige Bankiers und langjährige Rivalen der Medici, und die Guicciardini, deren bekanntester Vertreter Francesco Guicciardini als Staatsmann, Historiker und Vertrauter Machiavellis in die Geschichte einging. Durch Heirat zusammengewachsen, prägten diese Dynastien nicht nur die Toskana, sondern auch den Lauf der europäischen Geschichte. Heute führt Prinz Girolamo Strozzi das Weingut gemeinsam mit seinen Töchtern Natalia und Irina — als 15. Generation in direkter Linie.

Der Gesamtbesitz umfasst rund 530 Hektar toskanische Hügellandschaft, davon stehen etwa 70 Hektar unter Reben. Mitte des 19. Jahrhunderts ließ Francesco Guicciardini, damals Bürgermeister von Florenz und Minister für Landwirtschaft, die Keller mit ihren unterirdischen Galerien ausbauen und machte Cusona zu einem vielbeachteten Modellbetrieb seiner Zeit. In den 1970er Jahren begann Prinz Girolamo damit, die Weine des Gutes systematisch international zu vermarkten — und legte damit den Grundstein für den heutigen Export in alle Welt.

Verwurzelung im Terroir, Öffnung zur Moderne

Das Gut liegt inmitten der toskanischen Hügel nahe San Gimignano, einem UNESCO-Weltkulturerbe, dessen Böden aus weißem Tuffstein und tonhaltigen Schichten die Weine mineralisch prägen. Die Arbeit im Weinberg und im Keller folgt bei Guicciardini Strozzi dem Grundsatz, den Charakter des Ortes nicht zu überformen, sondern durch handwerkliche Sorgfalt herauszuarbeiten. Die Trauben werden von Hand gelesen. Im Keller verbindet das Team jahrhundertealte Kellertradition mit modernen Techniken — eine Haltung, die Natalia Strozzi als internationale Stimme des Guts nach außen trägt.

Kern des Sortiments bleibt die Vernaccia di San Gimignano, jene weiße Rebsorte, die 1966 als erste Italiens die DOC-Auszeichnung und 1993 als erster Weißwein des Landes die DOCG-Anerkennung erhielt. Guicciardini Strozzi baut die Sorte seit dem frühen 13. Jahrhundert an — damals schon von Dante und Boccaccio gepriesen, am Hof der Medici geschätzt und an den Papst verschickt. Seit 1998 wurde das Produktionsspektrum in die Maremma im Süden der Toskana ausgedehnt, wo das Gut Morellino di Scansano, Vermentino und Bolgheri-Weine erzeugt.

Sangiovese, Merlot und das Erbe des Millenniums

Das Sortiment von Guicciardini Strozzi reicht von der klassischen Vernaccia di San Gimignano über den sortenreinen Sangiovese Sodole bis zum Millanni Toscana IGT — einer Cuvée aus Sangiovese, Cabernet Sauvignon und Merlot, deren Name an das Tausendjahr-Jubiläum des Guts erinnert. Mit dem Millanni zeigt das Haus, wie toskanische Rotwein-Klassik und internationale Rebsorten auf Böden mit langer Geschichte zusammenfinden: dunkle Frucht, strukturierte Tannine, der helle Säurebogen des Sangiovese als roter Faden. Die Weine richten sich an alle, die in der Flasche nicht nur einen guten Jahrgang, sondern eine konkrete Adresse in der Toskana suchen — ein Gut, dessen Geschichte lang genug ist, um für sich selbst zu sprechen.

Guicciardini Strozzi —
Toskanische Rotweine mit Charakter

Guicciardini Strozzi gehört zu den Weingütern der Toskana, deren Geschichte tief in der Region verwurzelt ist. Der Name vereint zwei der ältesten Florentiner Adelsfamilien — eine Verbindung, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht und bis heute das Selbstverständnis des Hauses prägt: Kontinuität statt Modetrends, Terroir statt Inszenierung.

Im Mittelpunkt stehen Sangiovese und Merlot — zwei Rebsorten, die in der Toskana nicht nur heimisch sind, sondern das Rückgrat ihrer Weinkultur bilden. Sangiovese bringt die typische Säurestruktur, die Kirschfrucht und den trockenen, würzigen Abgang mit, der toskanische Rotweine so tischfähig macht. Merlot ergänzt mit Fülle und einem weicheren Tanningerüst. Beide Sorten kommen hier in einer Ausprägung ins Glas, die das Charakterprofil der Region klar lesbar macht — ohne Überarbeitung, ohne Schminke.

Bei Vinoscout findest du zwei Weine aus diesem Haus, die zwischen rund 29 und 45 Euro liegen — ein Preisrahmen, der toskanische Qualität zugänglich macht, ohne Abstriche beim Handwerk. Empfehlung: zu Bistecca alla Fiorentina, gereiftem Pecorino oder einem kräftigen Ragù.