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Über Frescobaldi
Sieben Jahrhunderte Florentiner Weingeschichte
Die Wurzeln der Marchesi de' Frescobaldi reichen bis in das frühe 14. Jahrhundert zurück, als die Florentiner Adelsfamilie auf der Tenuta di Castiglioni – dem ältesten Gut des Hauses – erstmals Wein erzeugte. Schon damals reichten ihre Weine weit über die Toskana hinaus: Europäische Herrscherhöfe zählten zu ihren Abnehmern, Bestellungen aus England sind bis heute in den Familienarchiven belegt. Dass Frescobaldi im 19. Jahrhundert als einer der ersten Betriebe der Toskana französische Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Chardonnay kultivierte, zeigt den Innovationsgeist, der die Familie durch alle dreißig Generationen begleitet hat. Tiziana, Lamberto und Diana Frescobaldi führen das Haus heute als 30. Generation – mit demselben Anspruch: Traditionslinien ernst nehmen, ohne auf Weiterentwicklung zu verzichten.
Jedes Gut, sein eigenes Terroir – und eine klare Haltung zur Natur
Das Rückgrat der Frescobaldi-Philosophie ist die Überzeugung, dass Wein untrennbar mit dem Ort seiner Entstehung verbunden ist. Deshalb wird jedes der Güter unabhängig bewirtschaftet – mit eigenem Önologenteam, eigener Stilistik und eigenem Terroir-Profil. Die Bandbreite ist groß: Das Castello di Nipozzano liegt auf den Hügeln des Chianti Rufina an den Hängen des Arnotals, wo Sand, Kalkstein und Tonmergel die Basis für strukturreiche Sangiovese-Weine bilden. Das Castello di Pomino befindet sich in Berglagen auf bis zu 700 Metern Höhe, mit kühlen Sommern und Schnee im Winter – hier stehen Weißweine im Vordergrund, deren Chardonnay-Parzellen bereits 1855 bepflanzt wurden. Die Tenuta Castelgiocondo im Brunello-Gebiet von Montalcino steht für langlebige Rotweine mit Tiefgang, die Tenuta Ammiraglia in der südtoskanischen Maremma für mediterrane Leichtigkeit.
Nachhaltigkeit ist dabei kein Marketingbegriff, sondern seit 2012 offiziell zertifiziert: Alle Güter tragen die AgriQualità-Auszeichnung der Region Toskana für ökologisch verträgliche Bewirtschaftungsmethoden. Castello Nipozzano und Castello Pomino waren zudem die ersten toskanischen Betriebe mit PEFC-Zertifikat für nachhaltige Waldbewirtschaftung. Auf der Produktionsseite setzt Frescobaldi auf leichtere Flaschen, die gegenüber herkömmlichen Modellen rund 350 Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen.
Vom zugänglichen Chianti bis zum Brunello – Toskana in ihrer ganzen Breite
Was das Sortiment der Frescobaldi zusammenhält, ist nicht ein einheitlicher Weinstil, sondern das Gegenteil davon: die konsequente Terroir-Treue jedes einzelnen Gutes. Ein Castelgiocondo Brunello di Montalcino DOCG, ausgebaut für lange Reife, teilt dieselbe Familien-Handschrift wie ein zugänglicher Castiglioni Chianti DOCG oder ein Albizzia Chardonnay aus der Toskana – und unterscheidet sich doch grundlegend von ihnen. Neben den klassischen toskanischen Rebsorten Sangiovese und Vernaccia spielen internationale Sorten eine feste Rolle: Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Merlot sind seit Generationen im Anbau verwurzelt. Das Castello di Pomino hält dabei eine Sonderstellung: Seine Benefizio Riserva war 1973 der erste Weißwein Italiens, der im Barrique ausgebaut wurde – ein Meilenstein, der den Aufstieg der toskanischen Weißweinkultur mitgeschrieben hat. Wer Frescobaldi trinkt, bewegt sich zwischen toskanischer Klassik und selbstbewusster Moderne – beides trägt deutlich die Handschrift einer Familie, die lange genug im Geschäft ist, um zu wissen, was Zeit mit einem Wein macht.
Firenzefrescobaldi.com
Ausgezeichnete Weine
Das sagen unsere Kunden
Probleme bei der Lieferung...kam nach 2 Wochen. Wein sehr lecker, Preis ist in Ordnung

Marchesi de' Frescobaldi –
700 Jahre Toskana in der Flasche
Marchesi de' Frescobaldi gehört zu den ältesten Weinhäusern der Toskana: Seit rund 700 Jahren bewirtschaftet die Familie Lagen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – von den kühlen Apennin-Hängen des Pomino auf über 700 Metern Höhe über das Chianti Rufina bis zur windgepeitschten Maremma-Küste. Neun Einzelgüter, jedes mit eigenem Charakter, jedes mit eigener Handschrift im Glas.
Tiziana, Lamberto und Diana Frescobaldi führen das Haus heute als 30. Generation – mit dem Anspruch, die Eigenheiten jedes Terroirs klar herauszuarbeiten, statt einen einheitlichen Stil über alle Güter zu legen. Das zeigt sich im Weinkeller ebenso wie im Weinberg: Seit 2012 tragen alle Güter die AgriQualità-Zertifizierung der Region Toskana. Castello Nipozzano und Castello Pomino gingen noch weiter und waren die ersten toskanischen Betriebe mit PEFC-Zertifikat für nachhaltige Waldbewirtschaftung.
Was die Weine verbindet, ist Präzision: Sangiovese aus dem Rufina mit seiner charakteristischen Frische und Struktur, kraftvolle Cuvées aus der Maremma, mineralisch geprägte Weißweine aus Pomino. Frescobaldi steht nicht für einen Stil, sondern für die konsequente Übersetzung von Ort und Jahrgang – seit Generationen.





















