Wachau · Österreich

Domäne Wachau

Domäne Wachau – österreichische Weißwein-Perfektion. 400 Hektar Terrassenlagen entlang der Donau, bewirtschaftet von 200 Weinhauer:innen. Jeder Rebstock zählt. Unter Roman Horvath MW und Heinz Fri... Weiterlesen Weniger lesen

Domäne Wachau – österreichische Weißwein-Perfektion. 400 Hektar Terrassenlagen entlang der Donau, bewirtschaftet von 200 Weinhauer:innen. Jeder Rebstock zählt.

Unter Roman Horvath MW und Heinz Frischengruber entstehen Grüner Veltliner und Riesling von puristischer Eleganz. Steillagen auf Urgestein, Trockensteinmauern, Handarbeit – das schmeckt man.

Auszeichnungen: „International Winery of the Year“, Top 20 der World’s Best Vineyards, 2024 „Winzer des Jahres“ (Falstaff). 160 Hektar biologisch bewirtschaftet, Ziel 100 %. Nachhaltigkeit und Spitzenqualität gehören hier zusammen. Wachau, wie sie sein soll.

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Herkunft Wachau, Österreich
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Über Domäne Wachau

Von der Starhemberg-Domäne zur Genossenschaft neu gedacht

Die Geschichte der Domäne Wachau reicht urkundlich bis ins Jahr 1137 zurück, als das Weingut der Herrschaften von Dürnstein erstmals schriftlich erwähnt wurde. Die Besitzer wechselten über Jahrhunderte – darunter für kurze Zeit auch die Habsburger –, bis das Gut in den Besitz der Familie Starhemberg gelangte. Um 1790 kauften die Starhemberger die Weingärten und das Kellerschlössel aus dem Nachlass des säkularisierten Chorherrenstiftes Dürnstein. Den entscheidenden Wendepunkt brachte das Jahr 1938: Ernst Rüdiger von Starhemberg verkaufte die Domäne an die Weingartenpächter, woraus die Winzergenossenschaft Wachau entstand. 1990 firmierte der Betrieb unter dem Namen „Freie Weingärtner Wachau", bevor 2008 die heutige Bezeichnung Domäne Wachau eingeführt wurde. Sitz ist Dürnstein – am Fuße des legendären Kellerbergs, mitten im UNESCO-Weltkulturerbe Wachau.

Genossenschaft als Qualitätsmodell: 200 Weinhauer:innen, eine Handschrift

Was Roman Horvath MW als Weingutsleiter und Heinz Frischengruber als Kellermeister in den vergangenen zwei Jahrzehnten aufgebaut haben, ist kein klassisches Genossenschaftsmodell – es ist ein Gegenentwurf dazu. Rund 200 Weinhauer:innen bewirtschaften ihre Parzellen eigenverantwortlich, im Schnitt weniger als zwei Hektar pro Betrieb, weitgehend von Hand. Kein Arbeitsschritt auf den gemauerten Steilterrassen ist maschinell zu erledigen; Handlese und gezielte Selektion sind gesetzt. Kellermeister Frischengruber begleitet die Weinhauer:innen dabei als Mentor, jede Parzelle hat ein definiertes Bearbeitungskonzept. Im Keller arbeitet die Domäne nach dem Prinzip des „kontrollierten Nichtstuns": möglichst wenig Eingriff in die Weinwerdung, damit Herkunft, Jahrgang und Sorte so präzise wie möglich ablesbar bleiben. Über 150 Hektar werden bereits biologisch bewirtschaftet; das Ziel ist 100 %. Biodiversität, Bodenbegrünung und Verzicht auf Herbizide sind dabei keine Marketingformeln, sondern Voraussetzung für die Lagenpflege in einem Natura-2000-Schutzgebiet.

Ein zentrales Anliegen ist auch die wirtschaftliche Fairness: Die Domäne strebt einen gerechten Traubenpreis an, der die schwierigen Arbeitsbedingungen in den Terrassenlagen und den Erhalt der Kulturlandschaft abgilt. Das Altweinarchiv, das bis ins Jahr 1947 zurückreicht, unterstreicht das langfristige Denken des Hauses.

Grüner Veltliner und Riesling in allen Wachauer Stufen – vom Terrassen-Federspiel bis zum Smaragd der Toplagen

Grüner Veltliner und Riesling bilden das Rückgrat des Sortiments, erzeugt in allen drei Wachauer Prädikatsstufen: Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Die Terrassen-Linie versammelt Cuvées von kleinsten Urgesteins-Parzellen, deren Einzelausbau flächenmäßig nicht sinnvoll wäre – herkunftsbetont, trinkfreudig, zugänglich. Die Rieden-Weine gehen einen Schritt tiefer: Einzellagen wie Achleiten, Kellerberg, Loibenberg oder Kaiserberg werden separat ausgebaut, jede mit ihrer eigenen geologischen Signatur aus Gneis, Schiefer oder Löss. Die kargen Urgesteinsböden zwingen die Reben tief zu wurzeln; was sie von dort heraufbringen, ist mineralische Dichte und eine Säurestruktur ohne Kanten. Die Backstage-Serie ergänzt das Programm mit Weinen abseits klassischer Wachauer Stile – spontan vergoren, ausgebaut in Amphoren, Betonei oder Granit- und Marmorfässern, unfiltriert abgefüllt. Ausgezeichnet wurde die Domäne unter anderem als „International Winery of the Year" und 2024 mit dem Falstaff-Titel „Winzer des Jahres".

Domäne Wachau – Weingut in der Wachau, Österreich. Terrassenlagen entlang der Donau, bekannt für Grünen Veltliner und

Domäne Wachau –
Terrassenlagen, Urgestein und zwei Rebsorten in Reinform