Das Weingut · Toskana · Italien

Colle Massari

Castello ColleMassari – toskanische Maremma, neu erzählt. 1998 erwarben die Geschwister Maria Iris Bertarelli und Claudio Tipa das historische Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Ihre Leidenschaft: We... Weiterlesen Weniger lesen

Castello ColleMassari – toskanische Maremma, neu erzählt. 1998 erwarben die Geschwister Maria Iris Bertarelli und Claudio Tipa das historische Schloss aus dem 13. Jahrhundert. Ihre Leidenschaft: Weinbau in Symbiose mit jahrhundertealter Tradition und visionärer Moderne.

1200 Hektar Anwesen in den Ausläufern des Monte Amiata, 120 Hektar Weinberge auf 300 Metern Höhe, nur 30 Kilometer vom Meer entfernt. Von Anfang an biologisch bewirtschaftet. Im spektakulären Schwerkraft-Keller entstehen unter Kellermeister Luca Marrone Weine mit Charakter.

Das Herzstück: über 60 Jahre alte Sangiovese-Reben aus dem Cru Poggio Lombrone. 2014 wurde ColleMassari vom Gambero Rosso als „Keller des Jahres“ ausgezeichnet. Toskana, die man schmeckt.

Toskana 3 Produkte 3 prämierte Produkte
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Colle Massari
Herkunft Toskana, Italien
Sortiment 3 Produkte

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-12%
Colle Massari Montecucco Rosso Riserva
Angebot12,99 € Regulärer Preis14,70 €
0,75 l17,32 €/lNährwerte
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Poggio Lombrone Montecucco Sangiovese Riserva DOCG
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Melacce Montecucco Vermentino DOC
Angebot9,95 €
0,75 l13,27 €/lNährwerte

Über das Weingut Colle Massari

Pioniere einer vergessenen Region: die Familie Tipa und das Castello ColleMassari

Als Claudio Tipa und seine Schwester Maria Iris Bertarelli 1998 das Castello ColleMassari im toskanischen Örtchen Cinigiano erwarben, war die DOC Montecucco außerhalb der Region kaum ein Begriff. Das Gebiet liegt eingeklemmt zwischen dem Brunello di Montalcino im Nordosten und dem Morellino di Scansano im Süden — zu lange lebte es im Schatten seiner bekannteren Nachbarn. Tipa, gebürtiger Sizilianer und bis dahin im Industriebereich tätig, hatte die Weinleidenschaft nie hinter sich gelassen. Mit dem Erwerb des historischen Anwesens, einer Anlage, deren Ursprünge bis ins Mittelalter reichen und die einst als landwirtschaftlicher Gutshof zisterziensischer Prägung diente, machte er Ernst. Bereits mit dem ersten abgefüllten Jahrgang 2000 setzte ColleMassari ein klares Zeichen: Montecucco war unterschätzt worden.

Heute umfasst das Portfolio von Claudio Tipa mehrere toskanische Spitzenweingüter, darunter Grattamacco in Bolgheri und Poggio di Sotto in Montalcino. Das Herzstück bleibt Castello ColleMassari — ein 1.200 Hektar großes Anwesen, von dem rund 110 Hektar mit Reben bestockt sind.

Biologischer Weinbau und ein Keller, der nach den Gesetzen der Schwerkraft arbeitet

Von der ersten Stunde an wirtschaftete ColleMassari nach den Grundsätzen des zertifizierten Bioweinbaus — ohne Herbizide oder Pestizide in den Weinbergen, die auf steinig-lehmigen Böden in 320 Metern Höhe am Fuß des Monte Amiata stehen. Das Mikroklima hier ist außergewöhnlich: starke Tag-Nacht-Temperaturunterschiede sorgen dafür, dass die Trauben langsam reifen und Säure und Aromatik erhalten.

Den Keller hat Claudio Tipa nach eigenen Plänen realisiert — ein über 6.000 Quadratmeter großes Bauwerk auf vier Etagen, das vollständig auf Schwerkraft setzt. Trauben und Most werden ohne Pumpen von oben nach unten geführt, was die Ernte schonend verarbeitet und die Aromaintegrität bewahrt. Im Reifekeller dominiert großes Holz; moderne Barriques kommen allenfalls für Cabernet Sauvignon zum Einsatz. Kellermeister Luca Marrone leitet diesen Prozess mit dem Fokus auf Terroirausdruck statt technischem Eingriff.

Sangiovese als Maßstab: was die Weine aus Montecucco auszeichnet

Rund 80 Prozent der Rebfläche sind mit Sangiovese bestockt, ergänzt durch Ciliegiolo, Montepulciano und kleinere Anteile anderer Sorten. Bei den Weißen dominiert der Vermentino — er steht für die frische, salzige Seite des Weinguts, die seine Küstennähe — rund 30 Kilometer bis zum Tyrrhenischen Meer — spiegelt. Das Flaggschiff im Rotwein-Bereich ist der Poggio Lombrone, ein Montecucco Sangiovese Riserva DOCG aus einem einzelnen Cru mit über 60 Jahre alten Reben. Er zeigt, was Sangiovese an diesem Standort leisten kann: Tiefe und Struktur ohne die Schwere mancher Brunello-Lagen. Dass die Richtung stimmt, bestätigte 2014 der Gambero Rosso mit der Auszeichnung als „Weingut des Jahres" — kaum anderthalb Jahrzehnte nach dem ersten Jahrgang.

Ausgezeichnete Weine

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Colle Massari Montecucco Rosso Riserva
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Poggio Lombrone Montecucco Sangiovese Riserva DOCG
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Schnelle Antworten

Castello Colle Massari, toskanisches Weingut in der Maremma mit 120 Hektar Weinbergen am Monte Amiata.

Colle Massari –
Maremma-Weine vom Fuß des Monte Amiata

Colle Massari entstand 1998, als die Geschwister Maria Iris Bertarelli und Claudio Tipa ein Schloss aus dem 13. Jahrhundert in der toskanischen Maremma erwarben – und damit begannen, eines der ambitioniertesten Weingüter Mittelitaliens aufzubauen. Das Anwesen umfasst 1200 Hektar in den Ausläufern des Monte Amiata, auf 300 Metern Höhe, nur 30 Kilometer vom Tyrrhenischen Meer entfernt. Die Nähe zum Wasser bringt Meeresbriesen, die Hitze bremsen; die Höhenlage sorgt für kühle Nächte und langsame Reife.

Von Beginn an biologisch bewirtschaftet, arbeitet Kellermeister Luca Marrone in einem Schwerkraft-Keller, der auf Pumpen weitgehend verzichtet. Die 120 Hektar Weinberge sind das Herzstück – allen voran der Cru Poggio Lombrone mit über 60 Jahre alten Sangiovese-Reben, die dem Montecucco Sangiovese Riserva seine Tiefe und Struktur geben. 2014 kürte der Gambero Rosso Colle Massari zum Keller des Jahres.

Die Weine spiegeln eine Maremma wider, die weder rustikal noch übertrieben modern ist: klare Frucht, mineralische Spannung, ein Terroir, das man im Glas erkennt. Ob der zugängliche Einstiegswein oder der lagerfähige Riserva – der Stil bleibt konsequent handwerklich.