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Château Tour Chantecaille

Weißt du, was passiert, wenn ein Weingut an der Grenze zwischen Saint-Émilion und Pomerol liegt? Dann bekommst du Château Tour Chantecaille – einen echten Geheimtipp für Bordeaux-Liebhaber. Hier w... Weiterlesen Weniger lesen

Weißt du, was passiert, wenn ein Weingut an der Grenze zwischen Saint-Émilion und Pomerol liegt? Dann bekommst du Château Tour Chantecaille – einen echten Geheimtipp für Bordeaux-Liebhaber.

Hier wachsen vor allem Merlot und Cabernet Franc auf einem Terroir aus Kies und blauem Ton, durchzogen von Eisenoxiden. Das verleiht den Weinen ihre besondere Struktur. Im Glas erwartet dich eine samtige Textur mit Aromen von schwarzen Johannisbeeren, Brombeeren und Sauerkirschen.

Der Saint-Émilion Grand Cru ist trocken, kraftvoll und hat einen langen Abgang – perfekt zu einem saftigen Steak oder geschmortem Hähnchen in Rotwein. Die ideale Trinktemperatur liegt bei 15 bis 18 Grad. Ein Stück Bordeaux, das man einfach mal probiert haben muss!

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Herkunft Bordeaux, Frankreich
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Über Château Tour Chantecaille

Zwischen Pomerol und Saint-Émilion: das Plateau von Chantecaille

Château Tour Chantecaille liegt im äußersten Nordwesten von Saint-Émilion, auf dem Plateau, das sich mit Pomerol die Appellationsgrenze teilt. Zu den Nachbarn zählen Château L'Évangile und Château Gazin. Auch Pétrus ist nicht weit. Der Name geht auf die Lage 'Chantecaille' zurück.

Das Gut gehört der Familie Angle, die es von ihrem Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert bewirtschaftet. Händlerangaben zufolge ist der Besitz seit 1879 in Familienhand. Rund neun Hektar gehören zum Weingut.

Handlese, Beton und ein Jahr im Barrique

Den größten Teil der Fläche nimmt Merlot ein, nur etwa zwei Hektar sind mit Cabernet Franc bepflanzt. Die Reben wurzeln in einer ein bis zwei Meter starken Schicht aus Sand und Steinen. Darunter liegt steiniger Lehm, ein Untergrund, wie ihn auch manche Spitzengüter in Pomerol haben.

Die Trauben werden von Hand gelesen. Der Wein gärt in Betontanks, nach Angaben eines britischen Importeurs parzellenweise und mit vier bis fünf Wochen Maischestandzeit bei kontrollierter Temperatur. Danach reift er zwölf Monate in Eichenfässern von drei verschiedenen Küfern. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fässer erneuert. Für das Jahr 2016 nennt derselbe Importeur einen Neuholzanteil von 40 %, der Rest sind Fässer aus ein- und zweijähriger Belegung.

Saint-Émilion Grand Cru: klassisch gebaut, mit Holzwürze

Das Sortiment konzentriert sich auf den Saint-Émilion Grand Cru aus Merlot und Cabernet Franc, mit etwa 14 % vol. In der Nase zeigen sich Gewürze sowie rote und dunkle Früchte, dazu kommt die Zedernnote aus dem Holzausbau. Am Gaumen wirkt der Wein voll und rund, die Tannine sind geschmeidig, der Abgang ist lang. Ein Importeur beschreibt den Jahrgang 2016 als klassisch ausbalanciert, mit Reinheit und Finesse.

Am Tisch passt der Wein zu gebratener Wachtel, Kalbfleisch in Pilzrahm, Schweinefilet mit Knoblauch und grünen Kräutern, Federwild oder reifem Käse. Auch Rind, Lamm und Wild sind gute Partner. Serviere ihn bei 15 bis 18 °C, dann kommen Frucht und Würze am besten zur Geltung.

Zwischen Saint-Émilion und Pomerol —
Kies, Ton und Eisenoxid

Château Tour Chantecaille liegt genau dort, wo Saint-Émilion auf Pomerol trifft. Merlot und Cabernet Franc wurzeln in Kies und blauem Ton mit Eisenoxiden — das formt eine samtige Textur, Aromen von schwarzer Johannisbeere, Brombeere und Sauerkirsche sowie einen langen, kraftvollen Abgang. Ideal zu geschmortem Fleisch oder Rotwein-Gerichten.