Château Montrose

Château Montrose zählt zu den großen Klassikern des Bordeaux – ein Zweiter Gewächs aus Saint-Estèphe, das seit fast zwei Jahrhunderten für Tiefe, Struktur und außergewöhnliche Lagerfähigkeit steht.

Die Weine von Montrose sind keine lauten Showstücke. Sie brauchen Zeit – und belohnen Geduld mit einer Komplexität, die dich immer wieder neu überrascht: dunkle Frucht, würzige Tiefe, ein Tannin, das sich mit den Jahren zur Seide wandelt. Bordeaux in seiner ernsthaftesten, schönsten Form.

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Château Montrose —
Tiefe und Struktur aus Saint-Estèphe

Château Montrose liegt im nördlichsten der sechs Médoc-Appellationen, in Saint-Estèphe — einem Gebiet, das für seine schweren, tonreichen Böden bekannt ist und Weinen eine Dichte mitgibt, die anderswo im Médoc selten ist. Seit der Gründung 1815 durch Étienne Dumoulin hat das Château seinen Stil nie verleugnet: kein Wein für den schnellen Genuss, sondern einer, der Keller und Geduld verlangt.

Als Deuxième Grand Cru Classé steht Montrose in einer Reihe mit den bekanntesten Namen des Bordeaux — und behauptet sich dort durch Konsequenz statt Gefälligkeit. Die Cuvée aus überwiegend Cabernet Sauvignon, ergänzt durch Merlot und Petit Verdot, reift in Barriques und entwickelt im Laufe der Jahre eine Komplexität, die von dunkler Pflaume und Zedernholz bis hin zu Graphit und getrockneten Kräutern reicht. Die Tannine, jung noch fest und präsent, legen sich mit der Zeit zu einer Textur, die man mit Seide vergleicht — ohne dass das übertrieben klingt.

Wer Montrose kauft, kauft Zeit. Die Weine sind auf ein Trinkfenster von 15 bis 30 Jahren ausgelegt und begleiten Lammrücken, Wildgeflügel oder einen gereiften Cantal ebenso überzeugend wie ein stilles Abendessen ohne Beiwerk.

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