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Château Lascombes

Château Lascombes – ein Name, der in Margaux seit Jahrhunderten für Eleganz steht. Seit 2022 schreibt die Familie Lawrence ein neues Kapitel: eine Rückkehr zu den Wurzeln, zum historischen Terroir ... Weiterlesen Weniger lesen

Château Lascombes – ein Name, der in Margaux seit Jahrhunderten für Eleganz steht. Seit 2022 schreibt die Familie Lawrence ein neues Kapitel: eine Rückkehr zu den Wurzeln, zum historischen Terroir der Klassifikation von 1855.

Winemaker und CEO Axel Heinz setzt auf Cabernet Sauvignon aus kiesigen Böden – den klassischen Margaux-Stil, der Charme und Tiefe vereint. Eine spannende Entdeckung: Tiefblaue Tonadern an der La Côte inspirierten einen neuen Merlot mit eigenem Charakter. Lascombes zeigt eindrucksvoll, wie lebendig Bordeaux sein kann.

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Herkunft Margaux, Frankreich
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Château Lascombes Margaux 2.Cru Classé

Über Château Lascombes

Ein Second Growth von 1855 und sein zweiter Anlauf

Château Lascombes liegt an einem Hang am Ortseingang von Margaux im Médoc. Es zählt zu den fünf Zweiten Gewächsen der Appellation aus der Klassifikation von 1855. Gegründet wurde das Gut im 17. Jahrhundert. Im 20. Jahrhundert wechselten die Eigentümer mehrfach: 1953 kaufte Alexis Lichine das Château, später folgten Bass Charrington und Colony Capital. Der Ruf des Hauses verblasste in dieser Zeit.

Im Herbst 2022 übernahm die amerikanische Familie Lawrence um Gaylon Lawrence Jr. das Gut. Zu ihrer Gruppe gehören auch Heitz Cellar und Stony Hill in Kalifornien. Für die Familie war Lascombes der erste Schritt in den europäischen Weinbau. Im März 2023 wurde Axel Heinz Winemaker und CEO. Sein Vater stammt aus München, seine Mutter aus Bordeaux, und er verantwortete zuvor rund 17 Jahre lang Ornellaia und Masseto in der Toskana.

Zurück zum Terroir der Klassifikation

Der Weinbergsbesitz ist mit 120 Hektar Reben groß. Nach dem Kauf ließen die neuen Eigentümer den Boden geologisch untersuchen. Daraus folgte eine klare Entscheidung: Der Grand Vin kommt nur noch von den Parzellen, die 1855 klassifiziert wurden und überwiegend vor dem Château liegen. Sie umfassen heute rund 50 Hektar. Der Cabernet-Sauvignon-Anteil im Verschnitt steigt dadurch auf ein Niveau, das es auf Lascombes seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht mehr gegeben hat.

Heinz beschreibt sein Ziel so, dass er den Klassizismus des Médoc ausdrücken und dabei die Identität des Guts wahren will. Wichtiger als die Menge ist jetzt die Herkunft der einzelnen Parzelle.

Cabernet vom Kies, Merlot vom blauen Ton

Der Grand Vin ist überwiegend Cabernet Sauvignon von Kiesböden. Er steht für den klassischen Margaux-Stil, der Kraft mit Eleganz verbindet. Dieser Wein ist der Château Lascombes Margaux 2ème Cru Classé aus unserem Sortiment.

Eine Ergänzung ist La Côte, ein reinsortiger Merlot von einer gut fünf Hektar großen Lage mit vier zusammenhängenden Parzellen. Der Boden ist Ton über einer Kalksteinplatte, die im Médoc selten vorkommt. Die geologische Studie zeigte darin Adern aus blauem Ton. Die Reben wurden in den 1980er-Jahren gepflanzt, und die Lage blickt auf die Gironde. Ein reinsortiger Merlot passt nicht zur Médoc-Tradition der Cuvées mit Cabernet-Mehrheit. Genau deshalb ist er auf Lascombes eine bewusste Aussage. Der Jahrgang 2023 ist bereits die zweite Ausgabe dieses Weins.

Daneben führt das Gut weitere Weine, darunter den Zweitwein Chevalier de Lascombes. Wenn du Margaux kennenlernen willst, findest du hier einen Erzeuger, der sich gerade neu ausrichtet.

Château Lascombes –
Margaux neu gedacht, Terroir tief verwurzelt

Château Lascombes gehört zu den bekanntesten Adressen der Appellation Margaux – klassifiziert 1855, heute unter neuer Führung. Seit 2022 lenkt die Familie Lawrence das Weingut, mit Axel Heinz als Winemaker und CEO an der Spitze. Sein Ansatz: zurück zum historischen Terroir, weg von Kompromissen.

Die Böden sprechen eine klare Sprache. Kiesige Lagen liefern die Basis für Cabernet Sauvignon mit dem typischen Margaux-Charme: feine Tannine, florale Noten, eine Tiefe, die sich erst mit Jahren vollständig entfaltet. Eine Besonderheit des Guts sind tiefblaue Tonadern an der Parzelle La Côte – sie inspirierten einen eigenständigen Merlot, der sich klar vom klassischen Bordeaux-Merlot abhebt.

Lascombes steht heute für ein Bordeaux, das sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht. Die Kombination aus historischem Erbe und konsequenter Neuausrichtung macht die Weine zu einer lohnenden Wahl für alle, die klassische Struktur und lebendigen Ausdruck suchen – ob zum Lagern oder zum Trinken in den nächsten Jahren.