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Champagne Lanson

Champagne Lanson – gegründet 1760, eines der ältesten Champagnerhäuser überhaupt. Was das Haus bis heute auszeichnet: konsequenter Verzicht auf malolaktische Gärung. Die Äpfelsäure bleibt erhalten,... Weiterlesen Weniger lesen

Champagne Lanson – gegründet 1760, eines der ältesten Champagnerhäuser überhaupt. Was das Haus bis heute auszeichnet: konsequenter Verzicht auf malolaktische Gärung. Die Äpfelsäure bleibt erhalten, die Champagner behalten ihre straffe Frische und Zitruslinie – ein klares Stilmerkmal, das Lanson von vielen anderen Grandes Maisons unterscheidet.

Chef de Cave Hervé Dantan verantwortet die Assemblage – von der klassischen Black Label Brut Reserve bis zum Rosé Création, jährlich neu komponiert. In den Hauskellern lagern Jahrgänge bis zurück ins Jahr 1904.

Reims Cedex, Champagner 3 Produkte 3 prämierte Produkte
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Champagne Lanson
Herkunft Champagner, Frankreich
Sortiment 3 Produkte
Rebsorten Pinot NoirChardonnayPinot Meunier

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Über Champagne Lanson

Von François Delamotte zu Lanson: 265 Jahre Champagne-Geschichte in Reims

Die Geschichte des Hauses beginnt 1760, als François Delamotte in Reims eine Champagne-Maison gründet – zu einer Zeit, in der die meisten heutigen Grandes Maisons noch nicht existieren. Bereits 1798 nimmt das Haus sein bis heute prägendes Symbol an: die Malteserkreuz, ein Zeichen für Nicolas-Louis Delamotte, Sohn des Gründers und Mitglied des Hospitaliterordens von Malta. Es ziert seitdem jede Flasche als Croix Lanson. Der Namenswechsel folgt Anfang des 19. Jahrhunderts, als Jean-Baptiste Lanson als enger Vertrauter und Geschäftspartner in das Haus eintritt und ihm schließlich seinen Namen gibt. 1900 wird Lanson als eines der ersten Champagne-Häuser überhaupt mit dem Royal Warrant der britischen Krone ausgezeichnet – ein Zusammenhang, der auch den Namen der Flaggschiff-Cuvée erklärt: Le Black Label, eine Hommage an die Verbindung zum englischen Königshof. In den Kellern des Hauses ruhen Jahrgänge bis zurück ins Jahr 1904.

Gegen den Strom: Kellerprinzipien, die den Lanson-Stil definieren

Was Lanson im Kreise der großen Champagne-Häuser bis heute heraushebt, ist eine konsequente kellerwirtschaftliche Entscheidung: die weitgehende Vermeidung der malolaktischen Gärung. Bei der MLF wird die herbe Äpfelsäure in weichere Milchsäure umgewandelt – das Ergebnis sind cremige, butterige Champagner. Lanson geht den entgegengesetzten Weg: Die Äpfelsäure bleibt erhalten, das Aromabild bleibt klar, die Frische lebendig. Chef de Cave Hervé Dantan, der 2013 zu Lanson wechselte, hält an diesem Grundprinzip fest, arbeitet aber mit einer bewusst dosierten Flexibilität – für die meisten Cuvées liegt der Anteil ohne MLF bei rund 75 %, das Prestige-Einzellage-Cuvée Clos Lanson wird vollständig ohne MLF vinifiziert. Vinifiziert wird teils in Edelstahltanks, teils in Foudres und Barriques. Seit 2013 baut Dantan zudem eine Réserve perpétuelle auf: Aus jeder Assemblage wird ein Anteil separiert und über mehr als 20 Jahrgänge hinweg als Reservewein-Bibliothek weiterentwickelt. Non-Vintage-Champagner reifen bei Lanson mindestens vier Jahre auf der Hefe – deutlich länger als die vorgeschriebenen 15 Monate. Parallel dazu engagiert sich das Haus zunehmend in der nachhaltigen Bewirtschaftung: Im Domaine de la Malmaison in der Vallée de la Marne bewirtschaftet Lanson einen organisch-biodynamisch zertifizierten Rebbestand, aus dem das Green Label bezogen wird.

Straffe Zitruslinie, rote Frucht, langer Abgang – das Sortiment im Überblick

Le Black Label Brut ist das Herzstück des Hauses: eine Cuvée aus rund 50 % Pinot Noir, 35 % Chardonnay und 15 % Meunier, assembliert aus Trauben von rund 100 Gemeinden – darunter historische Lagen wie Verzenay und Dizy – und ergänzt durch Reserveweine aus zehn zurückliegenden Jahrgängen. Im Glas zeigt er rote und schwarze Beeren, Zitrusschale und einen Hauch Honig, getragen von straffer Säure und feiner Kreide-Mineralik im Abgang. Le Rosé Brut folgt demselben Grundprinzip: Pinot Noir dominiert die Assemblage, rote Weine aus Pinot-Noir-Gemeinden wie Bouzy sorgen für Farbe und Frucht – Erdbeere, Himbeere, ein Zug Grapefruit. Die Maloleinsäure-Zurückhaltung gibt auch dem Rosé seine charakteristische Zitrus-Frische. Wer die Cuvées bei 7–9 °C serviert, holt das volle Aromapotenzial heraus; als Aperitif ebenso überzeugend wie zu Austern, Jakobsmuscheln oder leichtem Geflügel.

Reims Cedexlanson.com

Ausgezeichnete Weine

Champagne Lanson – gegründet 1760, traditionsreiches französisches Champagnerhaus mit charakteristischer Frische.

Champagne Lanson –
Frische Säure, klare Linie, über 260 Jahre Kellertradition

Champagne Lanson wurde 1760 gegründet und zählt damit zu den ältesten noch aktiven Champagnerhäusern der Welt. Was das Haus in Reims bis heute von vielen Grandes Maisons unterscheidet, ist kein Marketingversprechen, sondern eine Entscheidung im Keller: Lanson verzichtet konsequent auf die malolaktische Gärung. Die natürliche Äpfelsäure bleibt erhalten – das Ergebnis sind Champagner mit straffer Frische, lebendiger Zitruslinie und einer Länge, die auch nach Jahren im Keller nicht nachlässt.

Chef de Cave Hervé Dantan verantwortet die Assemblage der gesamten Kollektion – von der klassischen Black Label Brut Reserve, die als Referenz des Hauses gilt, bis zum Rosé Création, den Dantan jährlich neu komponiert. In den Hauskellern lagern Jahrgänge bis zurück ins Jahr 1904, ein stiller Beleg dafür, wie ernsthaft Lanson das Thema Reife und Langlebigkeit nimmt.

Wer Champagner schätzt, die weniger auf Schmelz und Butterigkeit setzen als auf Präzision und Frische, findet bei Lanson eine konsequente Handschrift. Die Cuvées passen zu Austern und Meeresfrüchten ebenso wie zu hellem Fisch oder als Aperitif, wenn es klar und lebendig sein soll.