Die Bodega · Valles Calchaquíes · Argentinien

Bodega Colomé

Mitten in den Calchaquí-Tälern Argentiniens, auf bis zu 3.111 Metern Höhe, liegt Bodega Colomé – eine der ältesten und höchstgelegenen Weingüter der Welt. Gegründet 1831, trägt es fast 200 Jahre Ge... Weiterlesen Weniger lesen

Mitten in den Calchaquí-Tälern Argentiniens, auf bis zu 3.111 Metern Höhe, liegt Bodega Colomé – eine der ältesten und höchstgelegenen Weingüter der Welt. Gegründet 1831, trägt es fast 200 Jahre Geschichte in seinen Reben.Hinter Colomé stehen Donald und Ursula Hess, die hier ihren Lebenstraum verwirklicht haben.

Und Winzer Thibaut Delmotte, der seit 2005 mit viel Feingefühl dafür sorgt, dass jeder Wein genau das zeigt, was dieser Ort zu bieten hat: intensive Aromen, lebendige Frucht und eine Klarheit, die du selten findest.Das Besondere?

Die extreme Höhe, das intensive Sonnenlicht und die kühlen Nächte – all das steckt in jedem Schluck. Nachhaltige Arbeit im Weinberg ist für Colomé dabei keine Kür, sondern Haltung: Respekt vor dem Land, den Menschen und dem, was nach uns kommt.

Bremen, Valles Calchaquíes 4 Produkte 3 prämierte Produkte
Zum Sortiment
Bodega Colomé
Herkunft Valles Calchaquíes, Argentinien
Sortiment 4 Produkte

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Amalaya de Colomé Valle Calchaquí
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COLOMÉ Torrontés Estate Valle Calchaquí
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Colomé Estate Malbec
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0,75 l19,73 €/lNährwerte
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Colomé Autentico Malbec
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0,75 l34,49 €/lNährwerte

Über Bodega Colomé

Argentiniens älteste Bodega — von 1831 bis in die Gegenwart

Bodega Colomé wurde 1831 gegründet und gilt damit als die älteste kontinuierlich betriebene Bodega Argentiniens. Den Grundstein legte der spanische Gouverneur von Salta, Nicolás Severo de Isasmendi y Echalar. Seine Tochter brachte 1854 die ersten vorPhylloxera-Malbec- und Cabernet-Sauvignon-Reben aus Frankreich in die Calchaquí-Täler — Stöcke, die bis heute nicht aufgepfropft im Weinberg stehen und Früchte tragen.

Rund 170 Jahre blieb das Gut in den Händen der Familien Isasmendi und Dávalos, bevor der Schweizer Unternehmer Donald Hess das Weingut 2001 erwarb. Hess, der zuvor bereits die Hess Collection im Napa Valley aufgebaut hatte, war auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Terroir durch Chile und Mendoza gereist — ohne das Richtige zu finden. In den Calchaquí-Tälern, auf 2.300 Metern Höhe, wurde er fündig. Er kaufte Colomé und belebte damit nicht nur ein historisches Weingut neu, sondern auch das umliegende Dorf: Schulen, ein Gemeindezentrum und ein Museum für den kalifornischen Lichtkünstler James Turrell entstanden. Heute leiten Larissa und Christoph Ehrbar, die zweite Generation der Familie Hess, das Gut.

Konsequente Nachhaltigkeit auf extremem Terrain

In einem der entlegensten Weinbaugebiete der Welt ist Nachhaltigkeit keine Kommunikationsstrategie, sondern schlichte Notwendigkeit. Bodega Colomé arbeitet ohne chemische Pflanzenschutzmittel, setzt auf biologische Düngemittel und fördert aktiv die Biodiversität im Weinberg. Das Bewässerungswasser stammt ausschließlich aus Schneeschmelze und lokalen Bächen; ein hydroelektrisches System erzeugt Strom auf dem Gelände. Die eigene Bio-Farm und die Obstgärten versorgen das Gutsrestaurant — ein geschlossener Kreislauf, der einen nahezu emissionsfreien Betrieb ermöglicht.

Im Keller trägt seit 2005 der französische Weinmacher Thibaut Delmotte die Verantwortung. Seine Philosophie ist klar: minimale Eingriffe, maximaler Respekt vor dem Rohstoff. Die Kombination aus intensiver Sonneneinstrahlung, kühlen Nächten und dem langen Reifezyklus auf großer Höhe produziert dickschalige Beeren mit natürlicher Konzentration und lebendiger Säure — ideale Voraussetzungen für einen Kellerausbau, der diese Charakteristika herausarbeitet statt überformt.

Malbec und Torrontés aus den Wolken — das Sortiment von Colomé

Die Weinberge von Bodega Colomé erstrecken sich über 151 Hektar zwischen 2.300 und 3.111 Metern Höhe — damit zählen sie zu den höchstgelegenen kommerziellen Lagen der Welt. Das Flaggschiff Altura Máxima kommt vom gleichnamigen Weinberg auf 3.111 Metern. Das Sortiment reicht vom zugänglichen Einstieg über die Amalaya-Linie bis zu den Estate- und Auténtico-Weinen, die von den ältesten, ungepfropften Reben des Guts stammen.

Im Mittelpunkt stehen die Leitrebsorten Argentiniens: Malbec und Torrontés. Der Malbec aus Colomé zeigt, was Höhenlage und langer Vegetationszyklus bewirken — dichte Farbe, Aromen von dunkler Frucht und Gewürz, dazu eine Frische und Säurestruktur, die Weinen aus tiefer gelegenen Lagen fehlt. Der Torrontés wiederum profitiert von den kühlen Nächten: florale Aromen, Zitrusfrische, klare Linie. Wer die Weine von Colomé trinkt, hält im Glas fest, was passiert, wenn fast 200 Jahre Weinbautradition auf eines der extremsten Terroirs der Erde treffen.

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Schnelle Antworten

Bodega Colomé –
fast 200 Jahre Weinbau in den Anden

Bodega Colomé liegt im Nordwesten Argentiniens, tief in den Valles Calchaquíes, auf Lagen zwischen 2.300 und 3.111 Metern über dem Meeresspiegel. Gegründet 1831, zählt das Gut zu den ältesten Weingütern des Landes – und zu den höchstgelegenen der Welt. Die Kombination aus intensiver Sonneneinstrahlung, trockener Luft und kühlen Nächten prägt jeden Wein auf eine Weise, die im Flachland schlicht nicht reproduzierbar ist: konzentrierte Frucht, lebendige Säure, ein klarer Charakter.

Seit 2005 verantwortet Winzer Thibaut Delmotte den Keller. Sein Ansatz ist zurückhaltend im besten Sinne: Die Arbeit passiert im Weinberg, nicht durch Eingriffe im Keller. Die Reben – darunter alte Malbec-Stöcke, die teils über 100 Jahre alt sind – wachsen auf kargen, sandigen Böden, die kaum Bewässerung erlauben. Was entsteht, sind Weine mit Tiefe und Textur, die den Ort erzählen, ohne ihn zu erklären.

Hinter Colomé stehen Donald und Ursula Hess, die das Gut Anfang der 2000er-Jahre erwarben und konsequent auf nachhaltigen Weinbau setzten. Kein Marketingversprechen, sondern gelebte Haltung: Respekt vor dem Land, den Menschen in der Region und dem, was diese außergewöhnliche Landschaft langfristig trägt.