
Bodega Colomé
Bodega Colomé –
Argentiniens Hochlagen-Pionier seit 1831
Kaum ein Weingut der Welt trägt seinen Ursprungsort so unmittelbar im Glas wie Bodega Colomé. Gegründet 1831 in den Calchaquí-Tälern im Nordwesten Argentiniens, liegen die Weinberge auf 2.300 bis 3.111 Metern – eine Höhe, die das Klima radikal prägt: intensives UV-Licht tagsüber, kühle Nächte, die die Säure bewahren und die Aromen konzentrieren. Das Ergebnis sind Weine mit einer Dichte und Klarheit, die in tieferen Lagen kaum zu erreichen ist.
Seit Donald und Ursula Hess das Gut 2001 erwarben, wurde Colomé behutsam modernisiert, ohne seinen Charakter zu verlieren. Winzer Thibaut Delmotte arbeitet seit 2005 mit den alten Malbec-Reben, von denen einige über 100 Jahre alt sind. Sein Ansatz ist präzise und zurückhaltend: Die Höhenlage soll sprechen, nicht der Keller. Nachhaltige Bewirtschaftung ist dabei kein Marketingversprechen, sondern gelebte Praxis – aus Respekt vor einem Landstrich, der so abgelegen wie außergewöhnlich ist.
Die Weine von Colomé zeigen dunkle Beerenfrucht, florale Noten und eine mineralische Frische, die den Malbec weit über sein Klischee hinausführt. Ob zum gegrillten Lammrücken oder zu einem reifen Hartkäse – diese Flaschen erzählen von einem Ort, den die meisten nie besuchen werden.






