Az. Vinicola Falesco
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Falesco –
drei Generationen Cotarella, verwurzelt in Umbrien
Falesco hat seine Wurzeln in den 1960er Jahren, als Antonio und Domenico Cotarella im umbrisch-lazischen Grenzgebiet eine kleine Cantina für den Eigenbedarf aufbauten. 1979 wurde daraus ein ernsthaftes Weingut mit klarem Ziel: die alten Rebbestände der Region erhalten und weiterentwickeln. Der Name Falesco steht seither für Weine, die ihren Charakter aus dem Terroir rund um Orvieto schöpfen – aus Hügellagen zwischen den Gemeinden Montecchio und Baschi, wo der Boden vulkanischen Ursprungs ist und die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht für Frische und Struktur sorgen.
Ende der 1990er Jahre wuchs das Gut um den Landwirtschaftsbetrieb Marcialano mit 260 Hektar, was Falesco erlaubte, die Vielfalt der Region konsequenter auszuschöpfen. 2016 übernahmen die drei Töchter Dominga, Marta und Enrica Cotarella die Leitung – ein Generationenwechsel, der die familiäre Handschrift nicht verwässerte, sondern schärfte. Ein Jahr später kam mit LeMacioche in der Toskana ein weiteres Weingut dazu, das die Reichweite der Familie in Richtung Montalcino ausdehnt.
Im Glas zeigen sich Weine mit Bodenhaftung: dichte Frucht, mediterrane Würze und eine Struktur, die sowohl jung als auch nach einigen Jahren Kellerruhe überzeugt. Ob Montiano, der Flaggschiff-Merlot, oder die weißen Cuvées aus Grechetto und Viognier – Falesco bleibt einem Stil treu, der Herkunft spürbar macht, ohne auf Zugänglichkeit zu verzichten.

