
Künstler Hochheimer Hölle Riesling Erste Lage

Künstler Hochheimer Hölle Riesling Erste Lage
Riesling aus einer der bekanntesten Lagen des Rheingaus — mit Tiefe und Struktur, die man dem Main-Ufer fast nicht zutraut.
Die Hochheimer Hölle hat mit dem Jenseits nichts zu tun: Der Name stammt vom mittelhochdeutschen „Halde" — steiler Berg. Die Lage erstreckt sich als langer Südhanggürtel direkt am Main. Das Besondere hier sind die schweren Tonböden, die Wärme speichern und den Rieslingen eine ungewöhnliche Fülle und mineralische Dichte geben. Weingut Künstler, seit Generationen in Hochheim verwurzelt, zählt zu den verlässlichsten Adressen für trockenen Rheingau-Riesling. Die rund 20 Jahre alten Reben graben sich tief in diesen Lehm — das merkt man im Glas.
In der Nase reife Quitte, weißer Pfirsich und ein Hauch Bienenwachs. Am Gaumen zeigt der Wein, warum Künstler von Tonböden spricht: Der Körper ist voll und druckvoll, die Säure gut eingebettet, der Abgang lang mit einer salzig-mineralischen Prägung. Kein leichter Sommerwein, sondern ein Riesling mit Substanz.
- Speisenbegleitung: Kalbsbries, Zander in Buttersauce, reifer Münsterkäse
- Trinktemperatur: 10–12 °C
- Trinkfenster: jetzt bis 2030

































