
Chablis 1er Cru, Vaillons, La Chablisienne

Chablis 1er Cru, Vaillons, La Chablisienne
Chablis wie er sein soll: kein Gramm Überfluss, dafür jede Menge Substanz. Der Vaillons-Premier-Cru von La Chablisienne zeigt, was Kimmeridge-Kalk aus dem Serein-Tal herausholen kann.
La Chablisienne ist eine der ältesten Winzergenossenschaften der Region — gegründet 1923, heute mit rund 300 Mitgliedern und über einem Viertel der gesamten Chablis-Anbaufläche. Die Vaillons-Lage gehört zu den bekanntesten Premier-Cru-Klimats: Südwestexposition, flachgründige Böden aus versteinertem Austernkalk (Kimmeridgien), kurze Reifezeiten durch das kontinentale Klima des nördlichen Burgunds.
Im Glas: Zitrusschale, weißer Pfirsich und ein Hauch Fenchel in der Nase. Am Gaumen straff und präzise — die Säure ist lebendig, ohne zu stechen. Darunter liegt eine salzige, fast jodige Mineralität, die typisch für die Vaillons-Lage ist. Der Abgang ist lang, klar und von eleganter Spannung geprägt.
Trinkempfehlung: 10–12 °C. Trinkfenster 2025–2030. Passt zu Austern, Jakobsmuscheln mit Zitronenbutter, gebratenem Steinbutt oder einem reifen Ziegenkäse aus der Loire.

La Chablisienne
1923 taten sich 250 Winzerfamilien zusammen. So entstand La Chablisienne, die bedeutendste Winzerkooperative der Region Chablis.
Heute bewirtschaften die Mitglieder über 1200 Hektar Weinberge – etwa ein Viertel des gesamten Chablis-Gebiets. Der einzige Star hier ist der Chardonnay.
Die Weine sind knackig, mineralisch und schmecken nach Zitrus und weißen Blüten. Ein Stück lebendige Winzergeschichte, das man getrunken haben muss.

















