
Chablis, Les Vénérables, La Chablisienne

Chablis, Les Vénérables, La Chablisienne
Ein Chablis, der zeigt, was Kimmeridge-Kalk aus der Tiefe herausholt: klare Linie, salzige Mineralität und eine Struktur, die nach dem Abgang noch nachhallt.
La Chablisienne ist eine 1923 gegründete Winzergenossenschaft im Herzen von Chablis – heute eine der renommiertesten der Appellation. Die Cuvée Les Vénérables trägt ihren Namen nicht zufällig: Sie stammt aus alten Reben, deren tiefe Wurzeln im Kimmeridgium-Kalk – dem fossilen Meeresgestein, das Chablis seinen unverwechselbaren Charakter gibt – eine besondere Konzentration erzeugen.
Im Glas zeigt sich helles Strohgelb mit grünen Reflexen. In der Nase Zitronenzeste, grüner Apfel und ein mineralischer Hauch von feuchtem Kalkstein. Am Gaumen dicht und strukturiert, mit lebendiger Säure, die den Wein trägt ohne zu stechen. Der Abgang ist lang, salzig und präzise – typisch für die Appellation, aber hier mit mehr Tiefe als in einfachen Chablis-AOC-Weinen.
- Temperatur: 10–12 °C
- Trinkfenster: jetzt bis 2029
- Passt zu: Austern, Jakobsmuscheln mit Buttersauce, Ziegenkäse oder gegrilltem Wolfsbarsch mit Kräutern

La Chablisienne
1923 taten sich 250 Winzerfamilien zusammen. So entstand La Chablisienne, die bedeutendste Winzerkooperative der Region Chablis.
Heute bewirtschaften die Mitglieder über 1200 Hektar Weinberge – etwa ein Viertel des gesamten Chablis-Gebiets. Der einzige Star hier ist der Chardonnay.
Die Weine sind knackig, mineralisch und schmecken nach Zitrus und weißen Blüten. Ein Stück lebendige Winzergeschichte, das man getrunken haben muss.

















