Iron Maiden Boldest Red 2024
Ein Rotwein, der seinen Namen ernst nimmt: der Iron Maiden Boldest Red von Vinícola de Castilla kommt aus dem Herzen Kastiliens mit dem klaren Anspruch, Eindruck zu hinterlassen.
Ein Rotwein, der seinen Namen ernst nimmt: der Iron Maiden Boldest Red von Vinícola de Castilla kommt aus dem Herzen Kastiliens mit dem klaren Anspruch, Eindruck zu hinterlassen.
Ein Douro-Rotwein, hinter dem echtes Handwerk steckt – auch wenn das Etikett auf den ersten Blick anderes vermuten lässt. Iron Maiden Darkest Red entstand als Kooperation zwischen der britischen Metal-Band und der Van Zeller Wine Collection, einem der angesehensten Häuser im Douro-Tal.

Berlin Goldmedaille 2024
Prämiert von Berlin Wine Trophy/Berliner Weintrophy
Ein Rum für alle, die Heavy Metal nicht nur hören, sondern auch trinken wollen. Der Iron Maiden Caribbean Dark Rum entstand in Zusammenarbeit mit der Band und ist inspiriert von „Rime of the Ancient Mariner" – dem epischen Stück vom 1984er Album Powerslave.
Iron Maiden und Wein? Passt besser, als man denkt. Die Band bringt seit Jahren eigene Getränke heraus, und bei diesen drei Editionen steht hinter dem Etikett jeweils ein echter Erzeuger — kein Merchandise mit aufgeklebtem Logo, sondern zwei Rotweine und ein Rum, die man auch ohne das Artwork gern trinkt.
Der Boldest Red ist die jüngste der drei Editionen und kommt von Vinícola de Castilla, einer der etablierten Kellereien der Denominación de Origen La Mancha. Die Region im Herzen Kastiliens ist eine der größten Weinbauregionen Spaniens und arbeitet unter harten Bedingungen: extremes Kontinentalklima, karge Böden, viel Sonne. Genau daraus entstehen Rotweine mit Substanz.
Im Glas tiefes Rubinrot, in der Nase schwarze Kirsche und Brombeere mit dunkler Schokolade und einem Hauch gerösteter Eiche. Am Gaumen vollmundig, runde Tannine, Würze von Pfeffer und Lakritze, langer warmer Abgang. Ein Wein, der seinen Namen ernst nimmt.
Beim Darkest Red kommt das Handwerk aus Portugal. Die Van Zeller Wine Collection gehört zu den traditionsreichen Häusern im Douro-Tal, ihre Weinberge stehen auf steilem Schieferboden unter starken Temperaturschwankungen. Heiße, trockene Sommer und karge Böden prägen den Stil: kraftvoll, konzentriert, mit natürlicher Struktur.
Dunkles Rubinrot mit violettem Rand, reife schwarze Kirsche, Brombeere und Pflaume, darunter Kakao und dunkle Gewürze. Dichte, reife Tannine, mittlere Säure, langer würziger Abgang. Der Jahrgang 2023 wurde bei der Berlin Wine Trophy mit Gold ausgezeichnet — verdeckt verkostet, das Etikett spielte dabei keine Rolle.
Der dritte im Bunde ist kein Wein. Der Caribbean Dark Rum ist nach „Rime of the Ancient Mariner“ benannt, dem epischen Stück vom 1984er Album Powerslave — und die Herkunft passt zum Seemannsgarn: eine Cuvée aus Rums aus Jamaika und Barbados, gereift in Holzfässern.
Auf Trinkstärke gebracht wird er nach der Petites-Eaux-Methode, bei der das Wasser in kleinen Mengen dazukommt, damit der Rum weich bleibt und keine Schärfe entwickelt. Ergebnis sind 40 % Vol. mit dunkler Frucht, Vanille, etwas Holzwürze und langem Abgang. Pur als Digestif, auf Eis zu später Stunde — oder im Old Fashioned und im Dark & Stormy.
Beide Rotweine haben genug Kraft für alles, was vom Grill kommt: Lamm, Rindersteak, Chorizo, kräftige Eintöpfe, reifer Manchego. Und weil die Flaschen mit dem Artwork auffällig im Regal stehen, treffen sie als Geschenk zwei Interessen auf einmal — Musik und guten Wein. Wer sich nicht entscheiden mag, nimmt alle drei: das trägt vom Essen bis zum Absacker durch.
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