Das Weingut · Langhe · Italien

Ceretto

Ceretto ist mehr als ein Weingut – es ist eine Familiengeschichte, die seit den 1930er Jahren in den Hügeln der Langhe geschrieben wird. Was mit zugekauften Trauben begann, wurde durch Bruno und Ma... Weiterlesen Weniger lesen

Ceretto ist mehr als ein Weingut – es ist eine Familiengeschichte, die seit den 1930er Jahren in den Hügeln der Langhe geschrieben wird. Was mit zugekauften Trauben begann, wurde durch Bruno und Marcello Ceretto zu etwas Besonderem: Sie erkannten früh, dass es auf das Land ankommt – und kauften die besten Lagen der Region.

Heute steht die dritte Generation für konsequenten Respekt gegenüber dem Terroir und ökologischen Weinbau – seit 2015 zertifiziert bio. Ihre Baroli und Barbareschi sind Ausdruck einer Gegend, die du einmal im Glas gehabt haben musst.

ALBA (Cn), Langhe 1 Produkte
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Ceretto
Herkunft Langhe, Italien
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Rebsorten Arneis

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Ceretto Langhe Arneis Blangé DOC

Über das Weingut Ceretto

Von zugekauften Trauben zu den besten Crus der Langhe

Riccardo Ceretto gründete die Ceretto Casa Vinicola in den 1930er Jahren in Alba — ohne eigene Weinberge, mit zugekauften Trauben. Den entscheidenden Schwenk vollzogen seine Söhne Bruno und Marcello: Ab den 1960er Jahren kartierten sie systematisch die besten Lagen der Langhe und des Roero und erwarben gezielt Weinberge in den gefragtesten Lagen von Barolo und Barbaresco. Ihr Denkmodell war das Burgund, wo einzelne Parzellen seit Jahrhunderten nach ihrem Charakter vinifiziert werden — damals ein ungewöhnlicher Ansatz im Piemont, wo die meisten Erzeuger noch auf Assemblage setzten. 1969 bis 1973 erwarben Bruno und Marcello mit Bricco Asili in Barbaresco ihren ersten eigenen Weinberg und bauten dort eine eigene Kellerei. Weitere Crus in Barolo folgten in den 1970er und 1980er Jahren. Heute umfasst das Gut vier Produktionsstätten in der Langhe und im Moscato-d'Asti-Gebiet.

1999 stieß die dritte Generation ins Unternehmen: Lisa, Roberta, Alessandro und Federico, Kinder von Bruno und Marcello, übernahmen schrittweise die Verantwortung. Alessandro absolvierte das Önologie-Studium in Alba und sammelte Erfahrungen in Weingütern weltweit, bevor er als Kellermeister zurückkehrte.

Biodynamie statt Zertifikat: Konsequenter Weinbau auf 160 Hektar

Die dritte Generation brachte einen grundlegenden Wandel im Weinberg. 2009 begann Alessandro Ceretto mit dem renommierten Berater Adriano Zago, zunächst die Nebbiolo-Crus in Barolo und Barbaresco auf biodynamischen Anbau umzustellen. Die Ergebnisse überzeugten so rasch, dass das Projekt auf das gesamte Gut ausgeweitet wurde: Ab dem Jahrgang 2015 sind alle Ceretto-Weinberge bio-zertifiziert, parallel dazu werden biodynamische Prinzipien auf allen 160 Hektar angewendet — auf eine formale Biodynamik-Zertifizierung verzichtet die Familie bewusst, um dem eigenen Stil Vorrang vor standardisierten Vorgaben zu geben. Im Weinberg setzt Ceretto auf minimale Bodenbearbeitung und den Anbau von Zwischenkulturen, um das Gleichgewicht zwischen Bodenstruktur, Mikroorganismen und organischer Substanz zu erhalten. Die Böden der Langhe-Hügel — kalkhaltig, mit grauen Mergeln und Sandschichten durchsetzt — und das kühle Kontinentalklima mit großen Tagestemperaturschwankungen während der Reife prägen den Charakter der Trauben maßgeblich.

Neben dem Weinbau hat die Familie Ceretto die Langhe als Kulturraum mitgeprägt: Das Drei-Sterne-Restaurant Piazza Duomo in Alba gehört ebenso zur Familienstruktur wie das Lokal La Piola mit piemontesischer Küche sowie Projekte zur zeitgenössischen Kunst.

Nebbiolo im Mittelpunkt — vom Cru-Barolo bis zum Langhe Arneis

Das Sortiment spiegelt die Bandbreite der Langhe wider. Im Zentrum stehen die großen Nebbiolo-Weine: Einzellagen-Baroli aus Crus wie Bricco Rocche, Brunate, Bussia und Cannubi San Lorenzo sowie Barbareschi aus Asili und Bernadot — Lagen mit klar unterschiedlichen Bodenstrukturen und entsprechend differenzierten Weinprofilen. Wer die weißere Seite der Ceretto-Weine kennenlernen möchte, findet sie im Blangé: Der Langhe Arneis DOC wächst im Roero auf der anderen Seite des Tanaro, wo sandigere Böden der Rebsorte Arneis bessere Bedingungen bieten als die schweren Mergel der Langhe. Daneben produziert Ceretto Barbera, Dolcetto, Nebbiolo d'Alba und einen Moscato d'Asti. Allen Weinen gemeinsam ist der Anspruch, das Terroir der jeweiligen Parzelle abzubilden — ein Grundsatz, den Bruno und Marcello einst gegen den Zeitgeist durchsetzten und den die dritte Generation konsequent weiterführt.

ALBA (Cn)ceretto.com

Das sagen unsere Kunden

Ich kannte die Rebsorte Arneis noch gar nicht, bevor ich auf diesen Wein stiess. Dieses blumige und fruchtige Aroma hat mich sofort gefangen genommen. Werde ich bestimmt wieder kaufen
über Ceretto Langhe Arneis Blangé DOC

Ceretto –
drei Generationen, eine Leidenschaft für die Langhe

Was Ceretto heute ist, begann in den 1930er Jahren mit einer einfachen Überzeugung: Guter Wein entsteht auf gutem Land. Bruno und Marcello Ceretto handelten konsequent danach – sie kauften Lage für Lage in den Hügeln der Langhe, darunter einige der begehrtesten Crus für Barolo und Barbaresco. Kein Zukauf fremder Trauben, sondern vollständige Kontrolle vom Weinberg bis in die Flasche.

Heute führt die dritte Generation das Weingut weiter – mit demselben Anspruch, aber einem klaren Bekenntnis zur Ökologie: Seit 2015 ist Ceretto biozertifiziert. Die Böden aus Kalk, Ton und Sand, die kühlen Nächte im Herbst, die Hanglage der Rebzeilen – all das spiegelt sich in Weinen wider, die Nebbiolo so zeigen, wie er in dieser Region sein kann: tanninreich, aromatisch komplex, langlebig.

Ob der Barolo Bricco Rocche aus Castiglione Falletto oder der Barbaresco Asij aus Neive – Cerettos Weine brauchen Zeit im Keller und Geduld im Glas. Wer sie öffnet, bekommt Piemont in seiner konzentriertesten Form: Teer, Rosen, getrocknete Kirschen, ein langer mineralischer Abgang. Dazu Brasato al Barolo oder ein gereifter Parmigiano Reggiano.