Die Destillerie · Italien

Baglio Curatolo Arini 1875

Baglio Curatolo Arini 1875 – der Name sagt eigentlich schon alles. Seit fast 150 Jahren erzählt diese sizilianische Familienweinerei Geschichten von Sonne, Wind und salziger Meeresluft. Ihr Herzstü... Weiterlesen Weniger lesen

Baglio Curatolo Arini 1875 – der Name sagt eigentlich schon alles. Seit fast 150 Jahren erzählt diese sizilianische Familienweinerei Geschichten von Sonne, Wind und salziger Meeresluft. Ihr Herzstück ist der historische Baglio, ein altes Anwesen aus Tuffstein, das zwischen dem Stagnone-Naturschutzgebiet und endlosen Weinbergen liegt.

Hier wachsen die großen einheimischen Sorten Siziliens: Nero d'Avola, Grillo, Inzolia, Catarratto und Syrah – jede ein Porträt dieser einzigartigen Insel. Handwerk und Respekt vor dem Terroir stehen dabei seit jeher im Mittelpunkt. Kein Wunder, dass man hier sofort spürt: Diese Weine kommen von irgendwo.

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Baglio Curatolo Arini 1875
Herkunft Italien
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Marsala Fine Gran Cucina DOC
Angebot9,75 €
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Über die Destillerie Baglio Curatolo Arini 1875

Vom Traum des Vito Curatolo Arini zur fünften Generation

Seit 1875 steht der Name Curatolo Arini für Marsala aus Familienhand. Vito Curatolo Arini baute damals mitten in seinen eigenen Weinbergen bei Marsala eine Kellerei auf. Der Firmenname entstand aus der Verbindung seines Nachnamens mit dem seiner Mutter, Arini. Von Beginn an lag sein Blick auf Qualität und auf den Märkten jenseits Siziliens: Das Haus zählte zu den ersten Erzeugern der Insel, die Marsala in die USA und nach Südamerika exportierten. Für die Etiketten engagierte Vito den Palermitaner Architekten Ernesto Basile, den bedeutendsten Vertreter des sizilianischen Jugendstils – das als „La Damina“ bekannte Motiv ziert bis heute die besten Marsala-Abfüllungen des Hauses.

Nach Vitos Tod 1896 übernahm seine Frau Rosa die Leitung und führte den Betrieb in einer von Männern dominierten Zeit mit Beharrlichkeit weiter, organisierte die Arbeitsabläufe und baute die Auslandsgeschäfte weiter aus. Heute, fünf Generationen später, lenken die Nachkommen Riccardo und Alexandra gemeinsam mit ihren Vätern Roberto und Sergio die Geschicke des Hauses – als älteste noch von der Gründerfamilie geführte Marsala-Kellerei überhaupt.

Der Baglio am Stagnone: Arbeit zwischen Salz, Sonne und Wind

Das Herzstück des Betriebs ist der historische Baglio, dessen Tuffsteinmauern vom Salz des Stagnone-Naturschutzgebiets umspült und von sizilianischer Sonne durchflutet werden. Die Rebflächen liegen in den Küstenlagen Triglia Scaletta, Spagnola, Biesina und Baiata im äußersten Westen der Insel: Sonne, beständiger Wind und rote, lehmig-sandige Böden schaffen dort ideale Bedingungen für die einheimischen Rebsorten. Ein Teil der Anlagen wird bis heute in der traditionellen, ertragsarmen Alberello-Erziehung bewirtschaftet, der Rest in Spalierform. Geerntet wird von Hand, meist Ende September, wenn die Trauben ihre höchste Zuckerkonzentration erreicht haben.

In den 1990er-Jahren holte die Familie den toskanischen Önologen Alberto Antonini ins Haus und entwickelte gemeinsam mit ihm das „Monovarietal“-Projekt – eine Selektion sortenreiner Weine, die die unterschiedlichen Terroirs der Insel herausarbeiten sollen. Bereits Ende der 1970er-Jahre hatte der Betrieb sein Sortiment über den klassischen Marsala hinaus um trockene Stillweine erweitert und bewirtschaftet heute rund 140 Hektar Rebfläche im Westen und in Zentralsizilien.

Marsala als Handwerk: Grillo, Eichenfass und lange Reifezeit

Im Zentrum des Sortiments steht nach wie vor der Marsala, vinifiziert überwiegend aus Grillo, ergänzt um Catarratto und Inzolia. Nach der Gärung wird der Grundwein aufgespritet und reift anschließend in slawonischen Eichenfässern sowie in französischen und amerikanischen Barriques und Tonneaux – ein Verfahren, das dem Wein seine dichten Aromen von Trockenfrüchten, gerösteten Mandeln und Vanille verleiht, getragen von einem langen, oft leicht salzigen Abgang. Daneben zeigt das Haus mit Weinen aus Nero d'Avola, Syrah, Grillo, Inzolia, Catarratto, Zibibbo und Nerello die ganze Bandbreite autochthoner sizilianischer Sorten.

Wer die Marsala-Weine aus Marsala verkostet, erlebt damit ein Stück lebendiger Weinbaugeschichte: einerseits das klassische, dichte Profil der gereiften Riserven, andererseits die trockenere, würzigere Stilistik der jüngeren Marsala-Abfüllungen, die sich ebenso als Aperitif wie in der Küche einsetzen lassen. Empfehlenswert zu reifem Käse, gebratenen Nüssen oder als Begleiter klassischer sizilianischer Gerichte.

Baglio Curatolo Arini 1875 –
Siziliens Sonne in der Flasche

Baglio Curatolo Arini 1875 gehört zu den ältesten Familienweingütern Siziliens. Seit fast 150 Jahren vinifiziert die Familie auf einem historischen Tuffstein-Anwesen – dem sogenannten Baglio – inmitten von Weinbergen, die sich zwischen dem Stagnone-Naturschutzgebiet und dem Meer erstrecken. Salzige Meeresluft, intensive Sonne und ein mineralisches Terroir prägen hier jeden Jahrgang.

Im Mittelpunkt stehen die klassischen Rebsorten der Insel: Nero d'Avola, Grillo, Inzolia, Catarratto und Syrah. Jede Sorte spiegelt einen anderen Aspekt Siziliens wider – von der würzigen Tiefe des Nero d'Avola bis zur frischen Zitrusnote des Grillo. Die Weinbereitung folgt dem Grundsatz, das Terroir sprechen zu lassen: handwerklich, respektvoll, ohne Übertreibung.

Wer die Weine von Curatolo Arini trinkt, bekommt ein klares Bild von Ort und Herkunft. Das ist keine Selbstverständlichkeit – und genau das macht diese Weine so verlässlich interessant.