
Matthias Gaul Tempranillo

Matthias Gaul Tempranillo
Der Tempranillo von Matthias Gaul ist ein Rotwein für alle, die neugierig sind — auf eine Rebsorte mit spanischen Wurzeln, interpretiert mit der kühlen Präzision eines rheinhessischen Winzers, der genau weiß, was er tut.
Im Glas leuchtet er in dichtem Rubinrot mit violetten Reflexen. Das Bukett öffnet sich mit reifer Kirsche, Brombeere und Pflaume, dazu Veilchen, mediterrane Kräuter und ein feiner Hauch Tabak. Mit etwas Luft kommen würzige Noten von schwarzem Pfeffer, dezente Röstaromen und eine mineralische Tiefe hinzu, die diesen Wein von vielen südlichen Vertretern seiner Sorte unterscheidet.
Am Gaumen zeigt er sich kraftvoll, aber nie schwer. Die Tannine sind reif und gut eingebunden, die Säure lebendig und harmonisch — das Ergebnis ist ein Wein mit echter Substanz und klarer Kontur. Der Ausbau in gebrauchten Barriques bringt feine Würze und Textur, ohne die Frucht zu überdecken.
Passt hervorragend zu:
- Gebratenes Lamm oder Rind mit Kräuterkruste
- Reiferen Käsesorten wie Manchego oder kräftigem Bergkäse
- Geschmortem Wild oder Linsengerichten mit Räucherwurst
Ein Wein, der zeigt, dass Rheinhessen längst keine Grenzen mehr kennt.
Matthias Gaul ist die vierte Generation seines Familienweinguts im nordpfälzischen Asselheim – dort, wo die Deutsche Weinstraße kühler und windiger wird und Kalkböden auf 180 bis 300 Höhenmetern das Terroir prägen. Langsame Traubenreife, karge Böden, konsequente Handarbeit: Das sind die Grundlagen für seinen Stil.
Sein Fokus liegt klar auf den Burgundersorten. Kein Zufall, dass die Fachzeitschrift Vinum Gaul nach einem Spätburgunder-Sieg den Titel „King of Pinot" verlieh. 35 Hektar, rund 280.000 Flaschen jährlich – halb Rot, halb Weiß – und Weine auf den Karten namhafter Restaurants.


































