
Kupe Pinot Noir

Kupe Pinot Noir
Neuseeland hat sich als ernstzunehmende Adresse für Pinot Noir etabliert – und der Kupe zeigt, warum: dunkelfruchtig, strukturiert, mit einer Tiefe, die weit über gefällige Leichtigkeit hinausgeht.
Die Südinsel, ob Marlborough oder Central Otago, bringt durch lange Sonnentage und kalte Nächte genau die langsame Reife, die Pinot Noir braucht: Fruchtkonzentration und Frische gleichzeitig. In der Nase Schwarzkirsche und reife Pflaume, dahinter Himbeerkompott, ein Hauch schwarzen Pfeffer und zarte florale Noten. Am Gaumen samtige Tannine mit Rückhalt, eine opulente Textur und eine Frucht, die den gesamten Schluck trägt. Der Abgang ist lang und würzig.
Am besten bei 16–18 °C serviert – wer ihn frisch öffnet, gibt ihm 20 bis 30 Minuten im Dekanter. Zum Essen passt er zu Entenbrust mit Kirschsauce, Lammrücken mit Kräuterkruste oder einem gereiften Tomme. Auch pur am Abend, wenn die Frucht im Glas langsam aufgeht, macht er eine gute Figur.









