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Maximin Grünhaus

Maximin Grünhaus gehört zu den großen Namen der deutschen Weinwelt – und das seit Jahrhunderten. Das Weingut im Ruwer-Tal, einem stillen Seitental der Mosel, war einst Besitz des Benediktinerkloste... Weiterlesen Weniger lesen

Maximin Grünhaus gehört zu den großen Namen der deutschen Weinwelt – und das seit Jahrhunderten. Das Weingut im Ruwer-Tal, einem stillen Seitental der Mosel, war einst Besitz des Benediktinerklosters St. Maximin. Heute pflegt die Familie von Schubert dieses Erbe mit Hingabe und Präzision.

Die drei Lagen Abtsberg, Bruderberg und Herrenberg liefern Rieslinge, die für sich sprechen: filigran, mineralisch, mit dieser unverwechselbaren Kühle und Eleganz, die die Ruwer so besonders macht. Ob frisch-fruchtiger Kabinett oder tiefer Spätlese – hier spürst du Geschichte in jedem Glas.

Mertesdorf, Mosel 15 Produkte
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Maximin Grünhaus
Herkunft Mosel, Deutschland
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Maximin Grünhaus Schloss Riesling trocken
Maximin Grünhaus Abtsberg Riesling Kabinett fruchtig
Maximin Grünhaus Riesling feinherb
Maximin Grünhaus Herrenberg Riesling Große Lage Kabinett fruchtig
Maximin Grünhaus Pinot Blanc trocken
Maximin Grünhaus Riesling Schloss Kabinett fruchtig
Grünhäuser Riesling trocken
Herrenberg Riesling Spätlese PW Mosel 0.75L
Herrenberg Riesling Superior QW Mosel 0.75L
Bruderberg Riesling Kabinett PW Mosel 0.75L
Maximin Riesling Sekt Brut Sekt b.A.- traditionelle Flaschengärung 0.75L
Herrenberg Riesling Kabinett PW Mosel 0.75L
Fusion Riesling trocken QW Mosel 0.75L
Abtsberg Riesling GG PW Mosel 0.75L
Herrenberg Riesling Auslese PW Mosel 0.75L

Über Maximin Grünhaus

Vom Benediktinerkloster zur sechsten Familiengeneration

Die Wurzeln von Maximin Grünhaus reichen bis ins Jahr 633 zurück, als der fränkische König Dagobert I. dem Trierer Benediktinerkloster St. Maximin Besitztümer am Grüneberg schenkte. Kaiser Otto I. bestätigte diesen Besitz 966, und bis 1802 bewirtschaftete die Abtei das Gut ununterbrochen. Nach der Säkularisierung unter Napoleon gelangte das Anwesen 1810 erstmals in weltliche Hände. 1882 erwarb der Stahlindustrielle Carl Ferdinand Freiherr von Stumm-Halberg das gesamte Ensemble aus Ländereien, Gebäuden und Weinbergen als Mitgift für seine Tochter Ida Louise anlässlich ihrer Vermählung mit General Conrad von Schubert — und damit kam Grünhaus in die Familie, die es bis heute hält.

Heute führt Maximin von Schubert das Weingut in der sechsten Generation, seit 2014 hat er die Betriebsleitung von seinem Vater Carl-Ferdinand übernommen. 2015 trat das Gut dem Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) wieder bei. Das ikonische Jugendstil-Etikett — eine Ansicht des Schlossguts, flankiert vom Wappen der Familie — begleitet die Weine seit dem späten 19. Jahrhundert und erhielt 2016 behutsam ein Facelift, ohne seinen historischen Charakter aufzugeben.

Drei Monopollagen, naturnah bewirtschaftet, spontan vergoren

Was Maximin Grünhaus strukturell von den meisten anderen Weingütern unterscheidet: Alle drei Weinbergslagen — Abtsberg, Herrenberg und Bruderberg — sind Monopollagen im Alleinbesitz der Familie. Auf insgesamt 34 Hektar an einem steilen Südhang des Grünebergs, nur zwei Kilometer vor der Mündung der Ruwer in die Mosel, wächst fast ausschließlich Riesling auf roten und blauen Schieferverwitterungsböden. Die Böden werden mit Wildkräutern begrünt, Herbizide werden nicht eingesetzt, intensive Laubarbeit sorgt für Traubengesundheit und Durchlüftung. Gelesen wird ausschließlich per Hand.

Im Keller arbeitet man konsequent mit weinbergs- und kellereigenen Hefen: Die Spontangärung findet im traditionellen Mosel-Fuder von 1.000 Litern statt — Fässer, die das Gut mittlerweile aus Eichenholz aus den eigenen Wäldern fertigt. Jede Lage, jeder Jahrgang und jedes Fass wird einzeln betrachtet und vinifiziert. Eingriffe im Keller werden auf ein Minimum reduziert. Das Ergebnis sind Weine, die ihr Terroir präzise abbilden und dabei die natürliche Prägung durch Ort, Jahr und Hefe tragen.

Filigrane Schieferrieslinge mit außergewöhnlichem Reifepotenzial

Der Grünhäuser Stil ist geprägt von kühler Mineralität, innerer Spannung und langer Lagerfähigkeit — Eigenschaften, die das kühlere Mikroklima der bewaldeten Ruwer begünstigt. Der Abtsberg gilt als die eleganteste, feinste und mineralischste der drei Lagen, prädestiniert für lange Reife. Der Herrenberg zeigt sich etwas körperreicher und vielschichtiger, ohne die Filigranität der Ruwer zu verlieren. Der Bruderberg liefert zugänglichere, fruchtbetontere Weine, die nach einigen Jahren Flaschenlager ihre volle Tiefe entfalten.

Das Sortiment reicht vom leichten Kabinett über Spätlese und Auslese bis zum Großen Gewächs — und spiegelt damit die gesamte Bandbreite der klassischen Ruwer-Stilistik wider. Ätherisch-kräutrige Würze, dichte Schiefermineralität und eine lebendige Säurestruktur ziehen sich durch alle Gewichtsklassen. Wer trockene Rieslinge sucht, findet sie im Abtsberg GG und in den Einstiegsweinen der Fusion- und Superior-Linie; wer die klassische Prädikatsreihe bevorzugt, kann sich an Kabinett und Spätlese aus Herrenberg und Bruderberg orientieren. Bei reifen Jahrgängen lohnt sich ein Trinkfenster von zehn bis zwanzig Jahren — das teuerste jemals versteigerte Fuder Moselwein stammte aus Maximin Grünhaus: ein 1921er Herrenberg Trockenbeerenauslese, 1923 für 100.000 Goldmark verkauft.

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Vom Benediktinerkloster zur sechsten Familiengeneration

Die Wurzeln von Maximin Grünhaus reichen bis ins Jahr 633 zurück, als der fränkische König Dagobert I. dem Trierer Benediktinerkloster St. Maximin Besitztümer am Grüneberg schenkte. Kaiser Otto I. bestätigte diesen Besitz 966, und bis 1802 bewirtschaftete die Abtei das Gut ununterbrochen. Nach der Säkularisierung unter Napoleon gelangte das Anwesen 1810 erstmals in weltliche Hände. 1882 erwarb der Stahlindustrielle Carl Ferdinand Freiherr von Stumm-Halberg das gesamte Ensemble aus Ländereien, Gebäuden und Weinbergen als Mitgift für seine Tochter Ida Louise anlässlich ihrer Vermählung mit General Conrad von Schubert — und damit kam Grünhaus in die Familie, die es bis heute hält.

Heute führt Maximin von Schubert das Weingut in der sechsten Generation; 2014 übernahm er die Betriebsleitung von seinem Vater Carl-Ferdinand. 2015 trat das Gut dem Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) wieder bei. Das ikonische Jugendstil-Etikett — eine Ansicht des Schlossguts, flankiert vom Wappen der Familie — begleitet die Weine seit dem späten 19. Jahrhundert und erhielt 2016 behutsam ein Facelift, ohne seinen historischen Charakter aufzugeben.

Drei Monopollagen, naturnah bewirtschaftet, spontan vergoren

Was Maximin Grünhaus strukturell von den meisten anderen Weingütern unterscheidet: Alle drei Weinbergslagen — Abtsberg, Herrenberg und Bruderberg — sind Monopollagen im Alleinbesitz der Familie. Auf insgesamt 34 Hektar an einem steilen Südhang des Grünebergs, nur zwei Kilometer vor der Mündung der Ruwer in die Mosel, wächst fast ausschließlich Riesling auf roten und blauen Schieferverwitterungsböden. Die Böden werden mit Wildkräutern begrünt, Herbizide werden nicht eingesetzt, intensive Laubarbeit sorgt für Traubengesundheit und Durchlüftung. Gelesen wird ausschließlich per Hand.

Im Keller arbeitet man konsequent mit weinbergs- und kellereigenen Hefen: Die Spontangärung findet im traditionellen Mosel-Fuder von 1.000 Litern statt — Fässer, die das Gut mittlerweile aus Eichenholz aus den eigenen Wäldern fertigt. Jede Lage, jeder Jahrgang und jedes Fass wird einzeln betrachtet und vinifiziert. Eingriffe werden auf ein Minimum reduziert. Das Ergebnis sind Weine, die ihr Terroir präzise abbilden und dabei die natürliche Prägung durch Ort, Jahr und Hefe tragen.

Filigrane Schieferrieslinge mit außergewöhnlichem Reifepotenzial

Der Grünhäuser Stil ist geprägt von kühler Mineralität, innerer Spannung und langer Lagerfähigkeit — Eigenschaften, die das kühlere Mikroklima des bewaldeten Ruwertals begünstigt. Der Abtsberg gilt als die eleganteste und mineralischste der drei Lagen, prädestiniert für lange Reife. Der Herrenberg zeigt sich etwas körperreicher und vielschichtiger, ohne die Filigranität der Ruwer zu verlieren. Der Bruderberg liefert zugänglichere, fruchtbetontere Weine, die nach einigen Jahren Flaschenlager ihre volle Tiefe entfalten.

Das Sortiment spiegelt die gesamte Bandbreite klassischer Ruwer-Stilistik wider: vom leichten Kabinett über Spätlese und Auslese bis zum Großen Gewächs. Ätherisch-kräutrige Würze, dichte Schiefermineralität und eine lebendige Säurestruktur ziehen sich durch alle Prädikatsklassen. Wer trockene Rieslinge sucht, findet sie im Abtsberg GG und in den zugänglicheren Linien wie Fusion und Superior; wer die klassische Prädikatsreihe bevorzugt, orientiert sich an den Kabinetts und Spätlesen aus Herrenberg und Bruderberg. Bei reifen Jahrgängen lohnt sich ein Trinkfenster von zehn bis zwanzig Jahren — ein Beleg für die Langlebigkeit dieser Weine ist der bis heute ungeschlagene Auktionsrekord: Ein Fuder 1921er Herrenberg Trockenbeerenauslese wurde 1923 für 100.000 Goldmark an das Waldorf Astoria in New York versteigert.

Jahrhundertealtes Erbe, Ruwer-Eleganz: Familie von Schubert

Einst Klosterbesitz der Benediktiner, heute in den Händen der Familie von Schubert: Maximin Grünhaus vereint drei Lagen – Abtsberg, Bruderberg und Herrenberg – zu einem der präzisesten Riesling-Profile an der Ruwer. Kühl, mineralisch, von großer Finesse.