Die Destillerie · Großbritannien

Gordon's

Gordon's Gin – ein Name, der seit über 250 Jahren für den klassischen Gin & Tonic steht. Alles begann 1769, als Alexander Gordon eine geheime Rezeptur aus Wacholderbeeren, Koriander, Angelikawu... Weiterlesen Weniger lesen

Gordon's Gin – ein Name, der seit über 250 Jahren für den klassischen Gin & Tonic steht. Alles begann 1769, als Alexander Gordon eine geheime Rezeptur aus Wacholderbeeren, Koriander, Angelikawurzel und Süßholz entwickelte – dreifach destilliert und bis heute unverändert.

Das Ergebnis: ein unverkennbar frischer, würziger Gin, der weltweit den Standard für London Dry Gin gesetzt hat. Neben dem Klassiker erweitert Gordon's sein Portfolio mit modernen Varianten wie Sicilian Lemon, Mediterranean Orange oder dem fruchtigen Sloe Gin – jede Flasche mit derselben Sorgfalt gemacht.

Ob pur, mit Tonic oder im Cocktail: Gordon's ist dein verlässlicher Begleiter, wenn es um unkomplizierte Gin-Genussmomente geht.

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Gordon’s London Dry Gin
Angebot12,99 €(18,56 €/l) 0,7 l

Über die Destillerie Gordon's

Von Southwark nach Schottland: 250 Jahre Gordon's London Dry Gin

London 1769: Der Ginmarkt boomt, aber er ist überschwemmt mit minderwertigen, oft gesüßten Spirituosen. In diese Lücke stößt Alexander Gordon, ein Londoner schottischer Abstammung, mit einem klaren Ziel. Er gründet seine Destillerie im Stadtbezirk Southwark — bewusst dort, weil die Wasserqualität der Gegend für die Reinheit des Destillats entscheidend ist. Sein Ansatz unterscheidet sich von Anfang an: keine Zuckerzusätze, stattdessen handverlesene Botanicals und konsequente Dreifachdestillation. Das Ergebnis ist ein trockener, juniperzentrierter Gin, der eine eigene Kategorie begründet — den London Dry Gin, wie er heute noch definiert wird. 1786 zieht die Destillerie nach Clerkenwell um, Charles Gordon führt das Unternehmen ab 1823 weiter und absolviert zuvor eine siebenjährige Ausbildung, wie es Alexander ausdrücklich verlangt hatte. 1898 fusioniert Gordon & Co. mit Charles Tanqueray & Co. zur Tanqueray Gordon & Co., 1922 übernimmt The Distillers Company das Haus. Heute gehört Gordon's zum britischen Konzern Diageo und wird seit 1998 in der Cameronbridge Distillery in Fife, Schottland, produziert.

Dreifach destilliert, seit über 250 Jahren geheim: die Herstellungsphilosophie

Das Rezept von 1769 ist bis heute nahezu unverändert — und bis heute kennen es dem Vernehmen nach nur eine Handvoll Menschen vollständig. Bekannt sind die Kerningredienzen: Wacholderbeeren, Koriandersamen, Angelikawurzel, Süßholz, Orriswurzel sowie Orangen- und Zitronenschale. Darüber hinaus gelten Ingwer, Muskat und Kassiaöl als Teil der Rezeptur, ohne je offiziell bestätigt worden zu sein. Bemerkenswert ist der Umgang mit dem Hauptbotanical: Die Wacholderbeeren werden vor der Verarbeitung zwei Jahre gelagert, damit sich ihre ätherischen Öle konzentrieren und das Aromaprofil an Tiefe gewinnt. Die Botanicals werden gemeinsam mit dem Neutralalkohol dreifach destilliert; dabei werden Vor- und Nachlauf sorgfältig abgetrennt, das sogenannte Herzstück des Destillats liefert den eigentlichen Gordon's-Charakter. Dieses Verfahren produziert einen strukturell klaren Gin ohne Süßungsmittel oder Farbstoffe — die Kategoriebeschreibung „London Dry" hat Gordon's damit früher als die meisten anderen Marken verdient.

Juniperstark und cocktailtauglich: das Sortiment im Überblick

Der Gordon's London Dry Gin ist juniper-betont und trocken: Wacholder und Zitrusschale dominieren die Nase, am Gaumen folgen Korianderwürze und erdige Wurzelaromen, der Abgang ist kurz und sauber. Mit 37,5 % Vol. ist er auf den europäischen Markt ausgelegt und eignet sich sowohl pur auf Eis als auch — klassischerweise — als Basis des Gin & Tonic. Seine Struktur macht ihn zur verlässlichen Mixing-Spirituose: Der ausgeprägte Wacholdercharakter setzt sich in Martini, Gin & Tonic und Citrus-Cocktails klar durch, ohne von anderen Zutaten überdeckt zu werden. Neben dem London Dry umfasst das Portfolio heute weitere Ausdrücke: Gordon's Sloe Gin hat seine Wurzeln bereits im Jahr 1906, als die Marke die erste kommerziell produzierte Schlehenversion auf den britischen Markt brachte. Neuere Varianten wie der Premium Pink — basierend auf einer Rezeptur aus dem 19. Jahrhundert, ergänzt um Himbeere, Erdbeere und rote Johannisbeere — sowie Sicilian Lemon und Mediterranean Orange erweitern das Sortiment für Trinkanlässe jenseits des klassischen G&T. Das ikonische grüne Vierkantglas, das Gordon's für den britischen Heimatmarkt 1904 einführte, ist bis heute das bekannteste Erkennungszeichen der Marke.

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Gordon's Gin –
der Ursprung des London Dry

Gordon's Gin geht auf das Jahr 1769 zurück, als Alexander Gordon in London eine Rezeptur aus Wacholderbeeren, Koriander, Angelikawurzel und Süßholz entwickelte. Dreifach destilliert, bis heute in der Grundformel unverändert – das ist das Fundament eines der meistverkauften Gins der Welt.

Der klassische London Dry Gin von Gordon's ist trocken, würzig und klar strukturiert: Wacholder im Vordergrund, ein frischer Kräuterton im Abgang. Er funktioniert im Gin & Tonic ebenso wie in einem Martini oder einem einfachen Gimlet – ohne Schnörkel, mit Haltung.

Neben dem Original umfasst das Sortiment heute Varianten wie den Sicilian Lemon, den Mediterranean Orange und den Sloe Gin – alle auf Basis derselben Destillationsphilosophie. Wer einen verlässlichen, charaktervollen Gin für den Alltag oder die Hausbar sucht, findet bei Gordon's einen der wenigen Klassiker, der seinen Ruf über Generationen hinweg verdient hat.