Mosel · Deutschland
Clemens Busch
Weiterlesen Weniger lesen
Clemens Busch" ist ein angesehener Winzer aus der Moselregion in Deutschland, berühmt für seine hochwertigen Rieslinge, die auf den steilen Hängen der Region gedeihen. Die Weinberge des Weinguts spiegeln eine einzigartige Vielfalt des Terroirs wider, die sich in jedem Schluck ihrer Weine widerspiegelt.Das Weingut legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und bewahrt die natürliche Balance der Umgebung durch respektvolle Anbaumethoden. Ihre Weine sind geprägt von Reinheit und Frische, die das Terroir und die Charakteristika des Moseltals authentisch einfangen.Das Sortiment von Clemens Busch umfasst eine vielfältige Auswahl an Rieslingen, von trocken bis edelsüß, die durch ihre Raffinesse und Eleganz beeindrucken. Jeder Wein ist das Ergebnis der Leidenschaft und des Engagements der Familie Busch für herausragende Qualität und Handwerkskunst.Clemens Busch hat sich einen Ruf als führender Produzent von Mosel-Rieslingen erarbeitet, der von Weinliebhabern und Kritikern gleichermaßen geschätzt wird. Ihre Weine sind eine Hommage an die Tradition und das Erbe der Mosel, während sie gleichzeitig Innovation und Exzellenz verkörpern. Entdecke die Faszination der Mosel in jeder Flasche von Clemens Busch.

Filter
10 Produkte
Über Clemens Busch
Fünf Generationen in Pünderich — und ein Neuanfang ab 1984
Das Weingut Clemens Busch ist seit 1802 urkundlich belegt; das Gutshaus am Moselufer stammt sogar aus dem Jahr 1663. Clemens Busch, der fünfte Winzer seiner Familie in direkter Folge, übernahm das damals zwei Hektar kleine Weingut 1984 gemeinsam mit seiner Frau Rita — und traf sofort eine Entscheidung, die an der Mosel damals alles andere als selbstverständlich war: komplette Umstellung auf ökologischen Weinbau. Den Verzicht auf Herbizide hatte er bereits 1976 vollzogen, noch als junger Mitarbeiter im elterlichen Betrieb. 1984 gehörte Clemens Busch zu den Mitbegründern des Oinos-Bundes, des Bundes ökologischer Moselwinzer, und half 1986 beim Aufbau des Bundesverbands ökologischer Weinbau mit. Pionierarbeit, die damals Skepsis erntete und heute als richtungweisend gilt. Seit 2022 führt Sohn Johannes das Weingut — gleichberechtigt mit seinen Eltern, die den Betrieb auf rund 20 Hektar aufgebaut haben.
Biodynamik als Haltung — vom Schieferhang bis in den Fuder-Keller
Seit 2005 arbeitet das Weingut vollständig biodynamisch, seit 2015 trägt es das Demeter-Siegel. In der Praxis bedeutet das: Handlese in steilen Lagen, kein chemisch-synthetischer Pflanzenschutz, keine Herbizide, kein Mineraldünger. Stattdessen biodynamische Tees und Präparate, die Bodengesundheit und Vitalität der Reben stärken. Die ältesten Reben wurzeln dadurch bis zu acht Meter tief im Schiefergestein — eine Tiefe, die ungestörte Jahrzehnte im Boden voraussetzt. Im Keller setzt das Weingut konsequent auf Spontangärung mit natürlichen Hefen aus dem Weinberg, langen Ausbau auf der Vollhefe und 1.000-Liter-Fuder-Fässern, von denen das jüngste über 50 Jahre alt ist. Schwefel wird ausschließlich bei der Abfüllung eingesetzt, Schönungsmittel kommen nicht zum Einsatz. Der Gewölbekeller, 1974 von Clemens Busch sen. erbaut, wurde 2024 um eine neue Kelterhalle erweitert.
Clemens Busch ist VDP-Mitglied und seit 2014 Teil von Respekt-Biodyn, einem europäischen Zusammenschluss biodynamischer Winzer. Sohn Florian hat die biodynamische Arbeitsweise der Familie ins Languedoc getragen, wo er unter eigenem Namen produziert.
Marienburg-Parzellen als Programm — Schiefer in drei Farben
Der Schlüssel zum Verständnis der Weine liegt in der Lage Pündericher Marienburg: ein süd- bis südostausgerichteter Steilhang direkt gegenüber dem Dorf, von vielen als eine der besten Lagen an der Mosel eingestuft und VDP-klassifiziert. Rund 12,5 Hektar des Weinguts liegen dort. Was die Marienburg von anderen Spitzenlagen unterscheidet: Rotschiefer, Grauschiefer und Blauschiefer wechseln sich parzellenscharf ab — und Clemens Busch keltert sie seit jeher getrennt. Die historischen Parzellenbezeichnungen Fahrlay, Falkenlay, Felsterrasse, Rothenpfad und Raffes, die die Weinreform von 1971 unter einer einzigen Großlage begraben hatte, hat er Stück für Stück wieder auf die Etiketten geholt. Blauschiefer bringt mineralische Frische, Rotschiefer mehr Textur und eine spürbare vulkanische Würze, Grauschiefer verbindet beides. Alle Weine gären spontan und reifen 10 bis 24 Monate auf der Hefe — daher die Dichte und das Reifepotenzial, das viele Flaschen auf 15 Jahre und mehr ausgelegt. Das Sortiment umfasst fast ausschließlich Riesling, ergänzt um einen Spätburgunder, der als Blanc de Noir ausgebaut wird.
Pünderichclemens-busch.de
Ausgezeichnete Weine
Clemens Busch —
Steillagen-Riesling aus Pünderich an der Mosel
Clemens Busch bewirtschaftet seine Weinberge in Pünderich an der Untermosel seit Jahrzehnten nach biodynamischen Grundsätzen — lange bevor das Thema Nachhaltigkeit im Weinbau zum Schlagwort wurde. Die Lagen Marienburg und Fahrberg fallen steil zur Mosel ab, der Boden wechselt zwischen blauem Devonschiefer und rotem Riolith. Dieses Nebeneinander zweier geologisch völlig unterschiedlicher Gesteinsarten ist selten und prägt die Weine auf eine Art, die im Keller kaum nachzuahmen wäre.
Im Weinberg arbeitet die Familie Busch ohne synthetische Pflanzenschutzmittel oder Herbizide, die Böden werden begrünt und per Hand bearbeitet. Im Keller vergären die Moste spontan mit wilden Hefen, reifen auf der Vollhefe und werden ohne Schönungsmittel abgefüllt. Das Ergebnis sind Rieslinge, die das Terroir direkt ins Glas übersetzen: präzise Säure, eine salzige Mineralik, die an nassen Schiefer erinnert, und eine Tiefe, die auch trockene Ausbaustufen über viele Jahre entwicklungsfähig macht.
Das Sortiment reicht von klassisch trockenen Gutsweinen bis zu edelsüßen Auslesen und Trockenbeerenauslesen, die in guten Jahrgängen entstehen. Wer die Mosel jenseits leichter Konsumweine kennenlernen möchte, findet bei Clemens Busch Weine, die Herkunft und Handwerk ohne Umwege zeigen.















