
Clemens Busch Busch Riesling Felsenterasse GG tr Marienburg

Clemens Busch Busch Riesling Felsenterasse GG tr Marienburg
Die Marienburg in Pünderich gehört zu den großen Riesling-Lagen der Mosel — und die Felsenterrasse ist ihr steilstes, wildestes Stück: fast senkrechter roter Schiefer, der Hitze speichert, Wasser abgibt und dem Riesling eine mineralische Tiefe mitgibt, die kaum ein anderer Boden der Region erreicht.
Clemens Busch bewirtschaftet diese Parzellen seit Jahrzehnten biodynamisch, erntet ausschließlich von Hand und vergärt spontan im großen Holzfass. Kein Reinzuchthefe-Eingriff, keine technischen Abkürzungen — der Wein entsteht so, wie es die Lage vorgibt, nicht wie es der Keller erleichtert. Das Ergebnis sind Rieslinge mit ausgeprägtem Charakter und langem Reifepotenzial.
Im Glas zeigt der 2016er Felsenterrasse GG, was roter Schiefer kann: kräuterige Würze, ein Hauch geräucherter Speck, darunter florale Anklänge von weißer Blüte und getrockneter Kamille. Die Frucht ist präzise und zurückhaltend — eher getrocknete gelbe Pflaume und Zitronenschale als saftige Birne. Die Säure ist straff und kristallin, ohne Kanten, mit einer Textur, die den Wein trotz seiner Dichte leichtfüßig wirken lässt. Der Abgang ist lang, herb-mineralisch, mit einem salzigen Nachhall, der den nächsten Schluck einfordert.
- Trinkfenster: jetzt bis 2032+
- Temperatur: 12–14 °C
- Speisen: Zander auf Linsen, Sauerkraut-Rahmsuppe, gereifter Munster oder Flammkuchen mit Speck und Crème fraîche

Clemens Busch














