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Über Francis Ford Coppola Winery
Vom Filmset in die Weinberge Kaliforniens
Die Wurzeln des Coppola-Weins reichen weiter zurück als die erste Flasche mit dem berühmten Namen. Schon Francis Ford Coppolas Großvater Agostino kellerte während der Prohibition im Keller seines New Yorker Hauses Wein für die Familie – eine Tradition, die den Regisseur sein ganzes Leben begleitete. Mit dem Erlös aus dem Kassenerfolg „Der Pate" erwarb Coppola 1975 einen Teil des historischen Inglenook-Anwesens in Rutherford, Napa Valley – eines der ältesten und renommiertesten Weingüter Kaliforniens, gegründet 1879 vom finnischen Kapitän Gustave Niebaum. Dort begann er, zunächst kleine Mengen Wein für Freunde und Familie zu produzieren. Aus diesen Anfängen entstand 1978 der erste Jahrgang Rubicon, der zum Flaggschiff des Napa-Projekts wurde. 2006 weitete die Familie ihre Weinambition auf Sonoma County aus und kaufte das historische Anwesen Chateau Souverain in Geyserville – seither der Standort der Francis Ford Coppola Winery, die er selbst als sein „wine wonderland" beschrieb.
Terroirfokus, Handwerk und Nachhaltigkeit im Sonoma-Betrieb
Am Steuer des Weinguts steht seit Jahrzehnten Corey Beck, der als Assistenz-Kellermeister an der Niebaum-Coppola Winery begann und sich bis zum CEO hocharbeitete. Beck studierte Fermentationswissenschaften an der University of California Davis und verfeinerte sein Handwerk zuvor bei Chateau Montelena – jenem Weingut, das beim Judgment of Paris 1976 Geschichte schrieb. Seine Philosophie deckt sich mit der der Coppola-Familie: mit hervorragenden Rohstoffen arbeiten und den Wein über Herkunft und Terroir sprechen lassen, ohne ihn durch übermäßigen Holzeinsatz oder Restsüße zu überformen. Weinbergsarbeit und Kellertechnik folgen einem klaren Prinzip: Frucht aus nachhaltig bewirtschafteten Lagen, kleinteilige Vergärung und präzises Verschneiden. Das Weingut setzt auf organische und biodynamische Methoden in ausgewählten Weinbergen, unterhält Wasserrückgewinnungssysteme und bezieht einen Teil seines Energiebedarfs aus Solarenergie. Für Beck ist das kein Marketingthema, sondern Voraussetzung für langfristig gesundes Wachstum.
Zugängliche Stilistik auf breiter Sortimentsbasis
Das Sortiment der Francis Ford Coppola Winery spannt sich über mehrere klar profilierte Linien. Die Rosso & Bianco-Reihe ist die persönlichste: eine Hommage an Coppolas italienische Wurzeln, vinifiziert für den täglichen Tisch. Die Diamond Collection bildet das Herzstück des Exportgeschäfts – breit gefächert über Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Merlot und Zinfandel, mit Trauben aus Californias vielfältigen Appellationen. Die Director's Cut-Weine markieren das obere Segment: ein Cabernet Sauvignon aus dem Alexander Valley und ein Chardonnay von der Sonoma Coast stehen exemplarisch für lagenspezifische Weinbergsarbeit mit mehr Tiefgang und Reifepotenzial. Die Appellation Series wiederum setzt gezielt auf definierte Herkunftsgebiete, darunter einen Pinot Noir aus Santa Barbara County. Stil über die gesamte Palette hinweg: klare Fruchtausdrucksweise, moderate Holzeinwirkung, gut eingebundene Säure – Weine, die auf Speisebegleitung ausgelegt sind und keine Eingewöhnungszeit brauchen.
Borgholzhausenfrancisfordcoppolawinery.com
Ausgezeichnete Weine

Francis Ford Coppola Winery –
Napa Valley mit italienischer Seele
1979 erwarb Francis Ford Coppola das historische Niebaum Cottage in Rutherford im Napa Valley – ursprünglich als Rückzugsort gedacht, heute Herzstück eines der bekanntesten Weingüter Kaliforniens. Nach der Renovierung des Anwesens begann Coppola, die Weinberge ernsthaft zu bewirtschaften, und legte damit den Grundstein für zwei Linien, die bis heute das Sortiment prägen.
Die Rosso & Bianco-Linie ist eine persönliche Hommage an Coppolas italienische Herkunft: zugänglich, aromatisch und für den Tisch gemacht. Die Diamond Collection steht für den klassischen kalifornischen Stil – strukturiert, sortenrein, mit klarem Napa-Charakter. Beide Linien verbindet ein Anspruch: Wein, der nicht erklärt werden muss, sondern einfach funktioniert – zum Essen, mit Freunden, ohne Anlass.
Seit 1998 verantwortet Corey Beck das Weinmachen, seit 2014 als Präsident der Winery. Unter seiner Führung hat das Weingut seinen Stil geschärft: weniger Show, mehr Substanz im Glas.











