Die Destillerie · Deutschland

Finch Whisky Destillerie

Finch Whisky Destillerie – das ist schwäbische Handwerkskunst auf fast 800 Metern Höhe. Hoch oben auf der Schwäbischen Alb, in Heroldstatt, entsteht ein Whisky, der seinen Ursprung nicht verleugnet... Weiterlesen Weniger lesen

Finch Whisky Destillerie – das ist schwäbische Handwerkskunst auf fast 800 Metern Höhe. Hoch oben auf der Schwäbischen Alb, in Heroldstatt, entsteht ein Whisky, der seinen Ursprung nicht verleugnet: kristallklares Wasser, Getreide aus eigenem Anbau, reinste Albluft.

Was Finch besonders macht: Der gesamte Prozess – vom Feld bis ins Glas – bleibt in einer Hand. Mit über 5.000 lagernden Fässern und einer 3.000-Liter-Pot-Still besitzt Finch den größten Bestand an langjährig gereiften Whiskys in ganz Deutschland. Die World Whiskies Awards in London haben das mehrfach bestätigt.

Ob rauchig, getreidebetont oder mit spannenden Cask-Finishes – hier entdeckst du deutschen Whisky auf internationalem Niveau.

2 Produkte
Zum Sortiment
Finch Whisky Destillerie
Herkunft Deutschland
Sortiment 2 Produkte

Über Finch Whisky Destillerie

Vom Schottland-Erlebnis zur schwäbischen Destillerie-Adresse

Die Geschichte der finch Whiskydestillerie beginnt mit einer Reise: Hans-Gerhard Fink, studierter Agraringenieur und Betreiber eines rund 400 Hektar großen Hofguts auf der Schwäbischen Alb, kam auf einer Schottlandreise mit dem Whiskyhandwerk in Berührung – und erkannte, dass er die Rohstoffe für einen erstklassigen Whisky bereits selbst anbaute. 1999 tropfte auf dem Hofgut Aglishardt der erste New Make aus dem Geistrohr, 2001 war der erste finch Schwäbischer Hochland Whisky abfüllreif. Was als handwerkliches Experiment eines passionierten Landwirts begann, wuchs innerhalb von zwei Jahrzehnten zu einer der bekanntesten deutschen Whiskybrennereien. Zum 25-jährigen Jubiläum der Whiskyherstellung eröffnete Fink im Oktober 2024 eine neue Destillerie und Erlebnismanufaktur in Heroldstatt-Breithülen – untergebracht in einem denkmalgeschützten Futterstadl aus dem Jahr 1898, den einst Kaiser Wilhelm II. für sein Kavallerie-Remontedepot errichten ließ. Die Holzkonstruktion und die originalen Holzfassaden des Gebäudes blieben vollständig erhalten.

Vom Feld ins Glas: Kontrolle über jeden Schritt

Das Leitmotiv der Destillerie lautet „Vom Feld ins Glas" – und es ist wörtlich gemeint. Auf rund 400 Hektar Anbaufläche auf den kargen Böden der Schwäbischen Alb baut Fink die Getreidesorten selbst an, die in seine Whiskys fließen: Weizen, Gerste, Dinkel, Emmer und Roggen. Bodenschonende Anbautechniken und das raue Höhenklima auf knapp 800 Metern über dem Meer prägen das Ausgangsmaterial. Das Wasser stammt aus dem Karstgestein der Alb. Nach der Ernte übernimmt die Brennerei jeden weiteren Produktionsschritt im eigenen Haus – Maischen, Gären, Brennen, Reifen. Je nach Sorte wird bis zu dreimal destilliert, in einer Pot Still mit 3.000 Litern Fassungsvermögen. Die Reifung erfolgt in Eichenholzfässern, die zuvor auf europäischen und amerikanischen Spitzenweingütern im Einsatz waren – darunter Fässer ehemaliger Sherry- und Bourbon-Lagerstätten. Über 5.000 Fässer ruhen derzeit in den Warehouses der Destillerie, was finch nach eigenen Angaben den größten Bestand an langjährig gereiften Whiskys in Deutschland verschafft. Das ehemalige Munitionsdepot auf dem Erlebnisgelände dient heute als Bunker-Warehouse für einen Teil dieser Fässer.

Schwäbischer Hochland Whisky – Sortenvielfalt mit klarer Herkunft

Das Sortiment spiegelt die Vielfalt des eigenen Getreidebaus: Neben dem klassischen Single Malt aus Gerste umfasst das Programm Weizen-, Dinkel- und Roggenwhiskys sowie Cask-Strength-Abfüllungen und limitierte Cask-Finish-Editionen. Aktuell werden Abfüllungen bis zu zwölf Jahren Reifezeit in rund 14 verschiedenen Sorten angeboten. Die Grundidee bleibt dabei konstant: ein Whisky, der seinen Ursprung auf der Schwäbischen Alb nicht verleugnet – mit der kühlen Mineralik des Karstwassers, dem Charakter widerstandsfähigen Höhengetreides und der Wärme langjährig gereifter Fassware. Neben den Whiskys produziert Fink unter der Schwestermarke Albfink Gin, Wodka und weitere Edelbrände – hervorgegangen aus einer älteren Obstbrennerei-Tradition des Hofguts.

Schnelle Antworten

Finch Whisky –
Handwerk auf der Schwäbischen Alb

Finch Whisky entsteht in Heroldstatt auf knapp 800 Metern Höhe – dort, wo die Schwäbische Alb ihr eigenes Kleinklima mitbringt: kühle Luft, kristallklares Quellwasser und Getreide, das die Destillerie selbst anbaut. Dieser geschlossene Kreislauf vom Feld bis ins Fass ist keine Marketingformel, sondern gelebte Praxis – und er prägt den Charakter jedes einzelnen Abfüllens.

Mit einer 3.000-Liter-Pot-Still und mehr als 5.000 lagernden Fässern verfügt Finch über den größten Bestand an langjährig gereiften Whiskys in Deutschland. Das Sortiment reicht von getreidebetont-milden Stilen über rauchige Varianten bis hin zu Abfüllungen mit ungewöhnlichen Cask-Finishes. Die World Whiskies Awards in London haben die Qualität dieser Arbeit mehrfach bestätigt.

Wer deutschen Whisky bislang skeptisch beäugt hat, findet bei Finch gute Argumente für ein Umdenken: handwerkliche Konsequenz, ein klar definierter Herkunftsort und Reifetiefen, die sich mit etablierten Produzenten aus Schottland oder Irland messen lassen.