Von Barcelona nach Nordwestdeutschland: Wie CALOW entstand
Die Idee zu CALOW kam nicht im Labor, sondern an einem Sommerabend in Barcelona. Benno Orschulik, damals MBA-Student, hielt einen viel zu süßen Drink in der Hand und dachte: Das geht auch anders. Zurück in Deutschland fand er mit Markus Diekmann einen Mitgründer, der dieselbe Frage stellte. 2020 gründeten die beiden — beide aufgewachsen im Oldenburger Münsterland — die CALOW GmbH mit Sitz in Lohne, Niedersachsen. Was als Idee an der Bar begann, wurde zum konkreten Produktentwicklungsprojekt: ein trinkfertiger Weinaperitif, der leichter, trockener und kalorienärmer sein sollte als alles, was bis dahin im Regal stand.
Der Weg dorthin war nicht geradlinig. Orschulik startete das Projekt zunächst gemeinsam mit Kommilitonen aus mehreren Ländern, Corona und die daraus folgenden Umstände führten dazu, dass er es schließlich zu zweit mit Diekmann weiterführte. Der operative Sitz ist Berlin, die Wurzeln liegen in Südoldenburg — ein Spannungsfeld, das die Marke prägt: bodenständige Herkunft, urbane Haltung.
Fruchtwein aus der Pfalz, natürliche Aromen, kurze Wege
CALOW produziert seine Aperitife in einem Partnerweingut in der Pfalz bzw. Rheinhessen — einer der zentralen deutschen Weinregionen. Abgefüllt und verarbeitet wird dort nach eigenem Anspruch mit handwerklicher Sorgfalt. Die Basis ist Fruchtwein, kombiniert mit natürlichen Aromen und feinperliger Kohlensäure. Kein zugesetzter Zucker, keine künstlichen Süßungsmittel, kein Farbstoff — das sind die Eckpunkte, an denen das Unternehmen nicht rüttelt. Alle Produkte sind vegan und glutenfrei.
Nachhaltigkeit spielt bei CALOW eine erklärte, wenn auch nach eigener Aussage herausfordernde Rolle. Die kurzen Lieferketten durch regionale Produktion in Deutschland sind ein bewusster Schritt in diese Richtung. Der Anspruch lautet: bewusster Genuss soll kein Kompromiss sein — weder beim Geschmack noch beim Aufwand.
Trocken, fruchtig, nie zu süß: das CALOW-Sortiment
CALOW Spritz kommt fertig gemischt in der Flasche, bei 6–8 °C serviert — pur über Eis oder mit einem Schuss Mineralwasser. Mit rund 43 kcal pro 100 ml und bis zu 70 % weniger Kalorien als klassische Aperitifs richtet sich das Sortiment an alle, die zwischen einem Glas Wein und einem alkoholfreien Drink eine dritte Option suchen. Falstaff hat diese Positionierung mit bis zu 93 Punkten bestätigt — dem Bestwert in der Kategorie Ready-to-Drink Spritz. Die Grapefruit-Limette wurde dabei als trocken und geradlinig beschrieben, die Himbeere-Holunder-Variante durch intensive Frucht und feine Säure.
Das aktuelle Sortiment umfasst vier Sorten: Blaubeere-Basilikum, Grapefruit-Limette, Himbeere-Holunder und Pfirsich-Ingwer. Jede Sorte folgt derselben Grundphilosophie — fruchtig, trocken im Abgang, ohne die Schwere klassischer Aperitifs. Wer alle vier Varianten testen möchte, greift zum Probierpaket.