Bodega Numanthia
Bodega Numanthia –
Toro mit Haltung aus Kastilien und León
Bodega Numanthia wurde 1998 in Valdefinjas gegründet – in einer Region, die schon lange vor dem modernen Weinbau Geschichte schrieb. Der Name verweist auf die iberische Stadt Numancia, deren Bewohner 134 v. Chr. zwanzig Jahre lang der römischen Belagerung standhielten. Diese Unnachgiebigkeit ist kein Marketingbild, sondern Programm: Die Weinberge der Bodega wurden von Pionierfamilien gepflanzt, überlebten die Reblausplage und trotzen bis heute extremen Temperaturschwankungen auf dem kastilischen Hochplateau.
Die Böden rund um Toro sind sandig und arm – genau das, was die Reben zwingt, tief zu wurzeln und konzentrierte Früchte zu bilden. Viele der Weinberge sind über hundert Jahre alt, ungepfropft und werden von Hand bearbeitet. Daraus entstehen Weine mit einer Dichte und Struktur, die für die Region typisch ist: dunkle Frucht, festes Tannin, langer Abgang – und eine Reifefähigkeit, die über Jahrzehnte trägt.
Schon im 15. Jahrhundert reisten Toro-Weine als Proviant auf den Schiffen von Christoph Kolumbus nach Amerika – robust genug für lange Überfahrten, charakterstark genug, um nicht vergessen zu werden. Numanthia knüpft an dieses Erbe an, ohne es zu romantisieren: Die Weine sprechen für sich.



