Die Destillerie · Polen

Belvedere Vodka

Belvedere kommt aus Polen – und das schmeckt man. Seit Generationen wird hier Vodka gebrannt, der zeigt, was in einem einzigen Rohstoff stecken kann: polnischer Roggen, reines Wasser, keine Abkürzu... Weiterlesen Weniger lesen

Belvedere kommt aus Polen – und das schmeckt man. Seit Generationen wird hier Vodka gebrannt, der zeigt, was in einem einzigen Rohstoff stecken kann: polnischer Roggen, reines Wasser, keine Abkürzungen.Was Belvedere besonders macht? Der Wille, Vodka ernst zu nehmen – ohne dabei den Spaß zu vergessen.

Die organische Linie steht für saubere Herstellung mit Blick auf die Umwelt. Das Ergebnis im Glas: klar, weich, mit einer feinen Würze, die an frisches Brot erinnert.Ob pur auf Eis, als eleganter Martini oder im Espresso Martini für den späten Abend – Belvedere passt sich dir an, nicht umgekehrt.

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Über die Destillerie Belvedere Vodka

Von Żyrardów in die Welt: die Geschichte einer polnischen Destillerie

Die Destillerie Polmos Żyrardów, 45 Kilometer westlich von Warschau in der masovischen Tiefebene gelegen, wurde 1910 von Dawid und Mejer Pines als Brennerei und Rektifikationsanlage gegründet. Die Anlage startete die Produktion von Belvedere im Jahr 1993 — benannt nach dem Belweder, dem polnischen Präsidentenpalast in Warschau, dessen Illustration auf der Flasche abgebildet ist. 1996 wurde der Vodka in den USA als Luxusprodukt eingeführt , wo er einen Markt neu definierte. 2001 wurde die Destillerie privatisiert, bevor LVMH zunächst eine 70-prozentige Beteiligung an Millennium erwarb und diese 2005 auf 100 % erhöhte. Heute produziert die Destillerie ausschließlich Belvedere Vodka.

Roggen, Wasser, Feuer — und strenge polnische Regeln

Die Destillerie liegt am Rand der masovischen Ebene, wo die Dańkowskie-Złote-Roggensorte — auf Deutsch: Dańkowskie Gold — seit Jahrhunderten kultiviert wird. Belvedere Vodka wird ausschließlich aus diesem lokal angebauten Korn hergestellt. Die überwiegend familiengeführten Landwirtschaftsbetriebe bauen den Roggen an, fermentieren und brennen ihn zu Rohalkohol, der anschließend per Tanklastwagen nach Żyrardów zur Rektifikation geliefert wird. Die Destillation erfolgt viermal in kupfernen Pot Stills über direktes Feuer , das Wasser stammt aus destillerieeigenen Brunnen. Keine Zusätze, keine Abkürzungen: jeder Produktionsschritt muss gemäß polnischer Herkunftsbezeichnung auf polnischem Boden stattfinden, mit lokal beschafften Rohstoffen.

Für Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit bezieht die Destillerie ihren ökologisch angebauten Roggen von acht lokalen Erzeugern. In der Energieversorgung geht Belvedere noch weiter: Ein Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungssystem deckt 100 % des Wärme- und Strombedarfs der Produktion aus erneuerbaren Quellen. Gegenüber 2019 konnten die CO₂-Emissionen 2022 und 2023 um 97 % reduziert werden.

Das Sortiment: vom klassischen Vodka bis zur Terroir-Edition

Belvedere Vodka wird aus organischem polnischem Roggen und gereinigtem Wasser gebrannt — ohne Zusatzstoffe. Im Glas zeigt er Noten von Mandel, Vanille und weißem Pfeffer, einen leicht cremigen Körper und einen langen, sauberen Abgang. Pur, auf Eis oder als Basis für einen Wodka-Martini und Espresso Martini — der Charakter des Roggens bleibt in jeder Zubereitungsform erkennbar. Die Single-Estate-Rye-Serie umfasst zwei Abfüllungen: Lake Bartężek und Smogóry Forest, beide Ausdrücke des Terroirs, aus dem der jeweilige Roggen stammt. Belvedere Heritage 176 kombiniert klassischen Roggengeist mit einem Anteil intensiv aromatisierten Malzroggenbrands. Belvedere 10 wiederum greift die historische Produktionsmethode aus dem Gründungsjahr 1910 der Destillerie auf. Das Ergebnis ist ein Sortiment, das zeigt, wie viel Bandbreite in einem einzigen Rohstoff steckt — wenn man ihn ernst nimmt.

Schnelle Antworten

Belvedere Vodka —
polnischer Roggen, keine Kompromisse

Belvedere Vodka kommt aus Żyrardów, rund 50 Kilometer südwestlich von Warschau — einer Stadt mit langer Brenntradition. Die Destillerie arbeitet ausschließlich mit Dankowskie Diamond Roggen, einer polnischen Sorte, die für ihre feine Würze bekannt ist. Dazu kommt Wasser aus eigenen Tiefbrunnen, das ohne Zusätze verwendet wird. Vier Destillationen, keine Aromen, keine Zusatzstoffe: Was im Glas landet, ist das direkte Ergebnis von Rohstoff und Handwerk.

Im Glas zeigt sich polnischer Roggen von seiner charakteristischsten Seite: eine weiche, fast cremige Textur, ein Hauch frisches Brot und eine dezente Würze im Abgang. Die organische Linie ergänzt das Portfolio um eine noch sauberere Variante — zertifiziert biologisch, mit demselben Anspruch an Klarheit. Pur über Eis kommt die Textur am besten zur Geltung; im Espresso Martini hält die Roggenwürze dem Kaffee stand, ohne sich zu verlieren.