Schlossberg Grauburgunder GG

Grauburgunder vom Vulkangestein: 12 Monate im Holz. Zitrus, Nuss und salzig-mineralisches Finish.

Angebot37,81 € 0.75l (50,41 €/l)

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Schlossberg Grauburgunder GG

Der Schlossberg ist eine der prägendsten Steillagen im Kaiserstuhl — und dieser Grauburgunder zeigt, warum: kalkreiches Vulkangestein, alte Reben aus Selektion Massale, langer Ausbau. Das Ergebnis ist kein gefälliger Alltagswein, sondern ein GG mit echtem Rückgrat.

Franz Keller bewirtschaftet den Schlossberg seit Jahrzehnten mit dem Ziel, die genetische Vielfalt der alten Reben zu erhalten. Deshalb setzt das Weingut auf Selektion Massale statt Klon — jede Rebe ein Individuum, der Weinberg ein Mosaik. Zwölf Monate Ausbau im großen Holz, danach sechs Monate Reife auf der Vollhefe: Das gibt Textur, ohne den Wein zu überformen.

Im Glas zeigen sich reife Zitrusfrucht, ein Hauch Haselnuss und grüne, herbale Anklänge — Kräuter, vielleicht etwas Fenchel. Der Gaumen ist dicht und mit einem zarten Schmelz ausgestattet, der durch eine lebendige Säure gestützt wird. Der Abgang ist salzig, mineralisch und lang — ein klarer Fingerabdruck des Vulkanbodens.

Trinkempfehlung: Am besten bei 12–13 °C. Passt zu Kabeljau mit Buttersauce, Kalbsbries oder einem reifen Comté. Trinkfenster 2025–2032.

Herkunftsland Deutschland
Herkunftsregion Baden
Rebsorte Grauburgunder
Weinfarbe Weißwein
Jahrgang 2022
Alkoholgehalt 12.5% Vol.
Artikelnummer VJ1017-2022
Verschlussart Naturkorken
Abfüllmenge 0.75 l
Hersteller/Abfüller Franz Keller
Allergene Sulfite
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Franz Keller

Weingut Franz Keller – badische Weinkultur seit 1892. Heute geführt von Fritz Keller, der neben seinem Winzerberuf auch Hotelier und Präsident des SC Freiburg ist. Nur zehn Kilometer von der französischen Grenze entfernt, in Oberbergen, liegt eines der größten und international geschätztesten Weingüter Deutschlands. 35 Hektar Rebfläche, verteilt auf acht Lagen. Zu den besten zählen die Oberbergener Bassgeige und der Pulverbuck. Löss, Vulkangestein, Basaltverwitterungen – hier wachsen vor allem Spät- und Weißburgunder. Jährlich 200.000 Flaschen voller Charakter. Und wer länger bleiben möchte: Hotel „Schwarzer Adler“ und Restaurant „Kellerwirtschaft“ laden ein. Baden, wie er lebt.

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