
Schloss Proschwitz Rosé

Schloss Proschwitz Rosé
Ein Rosé mit Substanz: keine sommerliche Leichtigkeit um jeden Preis, sondern rote Beeren, klare Säure und ein Abgang mit Biss.
Schloss Proschwitz an der Elbe ist das älteste Privatweingut Sachsens, nach der Wiedervereinigung von Prinz zur Lippe aus dem Dornröschenschlaf geholt und über drei Jahrzehnte konsequent aufgebaut. Die Lagen rund um Meißen auf verwittertem Granit und Gneis geben den Weinen ihre charakteristische Frische und mineralische Tiefe — ungewöhnlich für einen deutschen Rosé.
Im Glas zeigt sich eine lebendige Säurestruktur, die den Wein straff hält ohne zu stechen. Das Bouquet öffnet sich mit kühlen Aromen von Himbeere, roter Johannisbeere und einem Hauch Granatapfel. Am Gaumen saftig und direkt, mit festem Rückgrat, das ihn von watteweichen Roséweinen abhebt. Der Abgang bleibt lang, mineralisch und leicht würzig.
Trinkempfehlung: Am besten bei 10–12 °C serviert. Passt zu gegrilltem Lachs, Ziegenkäse-Salat mit Walnüssen oder einer Platte mit Aufschnitt und Oliven. Auch als Aperitif bei einem langen Sommerabend eine solide Wahl.















