
Sancerre Sauvage, Jolivet

Sancerre Sauvage, Jolivet
Der Sancerre Sauvage von Pascal Jolivet zeigt, was Sauvignon Blanc aus dem Loire-Tal leisten kann, wenn man ihm Zeit und Ruhe lässt: kein polierter Paradeläufer, sondern ein Wein mit echtem Charakter.
Pascal Jolivet gehört zu den bekanntesten Adressen in Sancerre. Sein Sauvage stammt aus ausgesuchten Parzellen auf Kimmeridge-Kalkstein und Feuerstein-Böden – der geologischen Grundlage für die mineralische Schärfe, die Sancerre von anderen Sauvignon-Blancs unterscheidet. Die Vergärung läuft mit Naturhefen, jede Parzelle separat. Danach zwölf Monate Reifung auf der Feinhefe, unfiltrierte Abfüllung. Das Ergebnis ist dichter und texturierter als klassische Loire-Weißweine.
Im Glas: Grapefruit, weiße Johannisbeere und ein deutlicher Feuerstein-Ton, der sich durch den gesamten Abgang zieht. Die Säure ist präsent, aber eingebunden – kein aggressives Mundgefühl, sondern eine straffende Linie, die den Wein lang macht. Trinkfenster 2024–2028.
Serviertemperatur 10–12 °C. Passt zu Ziegenkäse aus der Loire (Crottin de Chavignol ist die Klassiker-Kombination), zu gegrilltem Wolfsbarsch mit Kapernbutter oder zu Spargel mit Sauce Hollandaise.













